Pommern und Stralsund

 

Rügen und Pommern

 

STAVENOW AUF DARSBAND UND LANSCHWITZ

 

Stavenow (Stouenoue) auf Darsband und "Lanzeviss", Rügen, Pommern

Auf Rügen wohnte seit dem 7. Jahrhundert die so genannte Ranen. Sie kamen wie viele andere Slawische Stämme während der Völkerwanderungszeit nach Deutschland.


"Die Herausbildung des Stammes der Ranen erfolgte, nachdem ein Teil der ab dem 7. Jahrhundert im Zuge der Völkerwanderung in die ehemals ostgermanischen Gebiete zugewanderten Slawen sich Siedlungskammern auf und um Rügen erschloss, welche vor der Völkerwanderung von den Rugiern bewohnt waren. Erwähnung finden die Ranen nach neuerer Auffassung erstmals bei Widukind von Corvey, als sie 955 als Gefolgsleute des sächsischen Markgrafen Gero an der Schlacht an der Raxa teilnahmen. Anfang des 12. Jahrhunderts versuchten die Dänen mehrmals, die ranische Vormachtstellung in der südlichen Ostsee zu brechen.


Die Ranen verloren ihre Unabhängigkeit, als die christlichen Dänen unter König Waldemar I. und dem Roskilder Bischof Absalon am 15. und 16. Juni 1168 die Tempelburg auf dem Kap Arkona eroberten. Nach der dänischen Einnahme dieses Hauptheiligtums kapitulierten die Ranen und übergaben Charenza kampflos. Daraufhin wandten sich die rügenschen Fürsten dem Christentum zu und sicherten so ihre Vormachtstellung in die neue Zeit hinein. Fürst Jaromar I. wurde zum Lehnsmann des dänischen Königs und die Insel wurde Bestandteil des dänischen Bistums Roskilde, während das Festland dem Bistum Schwerin unterstellt wurde. Die Ranen kämpften nun auf Seite der Dänen gegen die Pommern, bis 1186 war ganz Pommern dänisch geworden."


Zur Zeit der mittelalterlichen deutschen Ostkolonisation wurden die Ranen christianisiert und aus den westelbischen Gebieten wanderten Niedersachsen, Westfalen, Holsteiner, Friesen, Holländer und Flamen zu. Dadurch starb die polabische Sprache der auch Rügenslawen genannten Ranen am Anfang des 15. Jahrhunderts endgültig aus.

Die meisten heutigen Ortsnamen auf Rügen sind aber – wie auch viele Familiennamen – slawischen Ursprungs.

Mit Wizlaw III. von Rügen starb im Jahre 1325 der letzte slawische Fürst Rügens."

(https://de.wikipedia.org/wiki/Ranen)


Eine Theorie über die Ausbreitung der Familie nach Pommern

Wenn wir davon ausgehen, dass die Familie aus Russland stammt, wie es in unseren Familienlegenden heißt, könnte die folgenden Theorien plausibel sein. 


600-900 Russland

Die Familie wird wahrscheinlich während der Völkerwanderung in der Zwitraum um 600 bis 900 aus Russland gekommen.

Man behauptet, die Familie Stavenow sei früher sehr mächtig und aussergewöhnlich reich begütert, in Russland gewesen, sind aber als Emigranten nach Norddeutchland gekommen, (möglicherweise von den Wikingern?) auf der Flucht getrieben, nach Norddeutschland als Flüchtinge gekommen. (Ritter Herrman Dietrich Stavenow - Jacsic v. Kaiserswehr. Lose Blätter aus meinem Tagebuche, Burian, Budapest 1882. S 1) 


911-918 Lenzen Brandenburg

Ein Slawichen Christlichen Fürsten mit Namen Stavenow wohl Münzen prägen unter König Conrad I als Tributgeld.  


929 Lenzen Brandenburg

Die Schlacht bei Lenzen fand am 4. September 929 zwischen Sachsen und Elbslawen in der Nähe von Lenzen statt. Die Familie Stavenow muss wohl an den Germanischen Seite schon in diesen Zeit gestritten zu haben, als die Elbslawen wurden besiegt. Der "Rex" oder König der Slawischen Stamm in Lenzen sowie alle gefangene wurde getötet.


Nach 929 aber vor 1164 - Trennt sich Die Familie aus Religiöse grunden?

Wir behaupten das den Hauptzweig der Familie in Prignitz zu dieser Zeit, als die ersten Germanischen Fürsten erobert das Territorium, dieser als Vassalen unterworfen sind. 


Möglicherweise, hat der Familienzweig der sich nach Rügen suchte nicht zum christenthum konvertieren lassen. Es gab zu dieser Zeit slawische Familien, in denen Mitglieder derselben Familie gegeneinander kämpften, während einige zum Christentum und zu den Deutschen übergingen. Vielleicht wollten die Familie auf Rügen Ihren slawischen Sitten und Religion behalten. Wäre es so, ging die Familie "Stogenew" vermutlich schon vor 1164 nach Rügen, als Rügen danach auf jeden Fall von den Dänen Christianisiert geworden ist. 


Es gibt jedoch keine Quellen aus der Zeit vor 1307, die die Anwesenheit der Familie auf Rügen bestätigen. Die Familie könnte wohl ein jüngeren Zweig der Familie in Prignitz sein. 


955-1192 Siegfried, ein Fürstensohn 

Das Christlich erzogenen Sohn des Herrn von Stavenow, Siegfried, wird ernennt in die Legende "Roswitha von Mellen". Der Fürst ließ sein Sohn Siegfried im Kloster Lüneburg christlich erziehen. Das Kloster zu Lüneburg wurde im Jahr 955 gestiftet. Die Sage muss deshalb in der Zeitram von 955 bis zum Ende der Slavenzeit stattfinden, 1192. 


1252 Lenzen Brandenburg

1252 wissen wir das der Hauptzweig der Brandenburgischen Familie Stavenow, der auf Schloss Stavenow sass, die Stadtrechten Lenzens bestätigt mit Gerhard de Stavenow 1252, er ist, als unter den "fidelis nostri" ernennt, Brandenburgischen Rat unter Markgraf Otto. 


1261 Schlesien

Ein jüngeren Zweig geht nach Schlesien, mit dem Pfarrer Ignatius Stabenau. Diesen Zweig gehört wohl zu den Brandenburgischen Zweig als Mitglieder der Familie tauchen auf in Schlesien in den Volgenden Jahrhunderten.


Jüngeren zweig nach Rügen um 1298

Conrad v Stavenow, ging nach Norden und wurde im Jahr 1298 als Brandenburgischen Ritter in Torgelow erwähnt. In Heutigen Mecklenburg Vorpommern etwa 70 km von Rügen. Wohl jüngsten Sohn zu Gerhard de Stavenow auf Stavenow. 


Ab 1307 Rügen Pommern

1307 Wird der Wende Stoghenow erwähnt, Untervassall des Hauses Putbus zu Rügen.

War dieser dasselbe als Conrad v. Stavenow, also ein jüngeren Sohn Gerhards?

Dafür spricht auf jeden Fall die Heraldik.   


1317-1334 Ein Zweig der Prignitzer Familie wird Mecklenburger 

Stavenow Linie I verlassen Brandenburg in einer Schiedsspruch, gung zu Mecklenburg über 1317. Dies geschah nach der Mecklenburgischen eroberung der Territorium wo Schloss Stavenow lag. In einer Schiedsspruch Zwichen Valdemar I von Brandenburg und dem Grafen von Schwerin. Stavenow wird Untervassallen der Grafen von Schwerin und bekommen dafür Schloss und Dorf Gorlosen u.a. Guten vom Grafen. Nach dem Tode des Brandenburgischen Markgrafen Waldemar I 1319 eroberte Heinrich II "der Löwe" von Mecklenburg, Herr zu Mecklenburg, Stargard und Rostock die Prignitz und die Uckermark.


1319 Neumark - Ein Jüngeren Zweig bliebt Brandenburger bis Valdemars Tode

Ein Jüngeren Zweig der Familie bleibt noch im Jahr 1319 Brandenburgische Vassallen und wohnte in der Neumark, sie waren dann wohl begütert mit Stavenow in der Neumark und haben auch Gut Blankenfelde in der nähe von Bernstein 1337. (Vgl. Gerhard von Stavenow 1319 der noch als Brandenburgischer Vassall unter Markgraf Valdemar I ernennt ist nach dem Schiedssverfahren).


1298 Conrad v. Stavenow könnte dasselbe sein als der "Wende Stoghenow", Stammvater der Familie auf Rügen.

Die Familie Stavenow waren doch ursprunglich nach die Legende Roswitha v. Mellen, Slawen. Dafür lasst er sich natürlich auch "Der Wende" zu nennen, wenn man im Dienste des Herren v. Putbus ging, die waren ja auch Wenden und will man mit den "Chef" gut stehen, will man natürlich so gleich wie möglich sein, Vertrauen zu schaffen.   


Conrad v. Stavenow könnte also wohl Stammvater der Familie auf Rügen sein. Um 1298 war schon alle Christen, auch auf Rügen, obwohl unter dem Slawichen Fürsten, und dann hat der Siedelung der Familie auf Rügen nichts mit den Wendischen Sitten oder Religion zu tun, sondern, möglicherweise hat also der jüngeren Sohn Gerhards ein Gütlein erworben als Untervassallen des Fürstlichen Hauses Putbus, als er nicht Schloss Stavenow in der Prignitz erben sollte Dies ist also wohl den Jüngsten vin den älteren Linien der Familie, jüngere als der Familie in der Neumark. Die älteren Linie - Heinrich I und seine Söhne Henning I und Jan I hat den erben in Stavenow bekommen. 


In solchem Fall hat der Buchstabierung des Namens eine einfache dialektale Erklärung. VIelleicht wollte man eben das Namen Wendifizieren?

 

Die plattdeutsche Sprache ist eine eigene Laut- und Schriftsprache, die sich in zahlreiche Dialekte unterteilt. Dies zeigt sich bereits an dem uralten Ausspruch: "Dat gifft soveel Dörpsdialekten as Fleigen op de Mess" (Es gibt so viele Dorfdialekte, wie Fliegen in der Messe). Die Dialekte der Insel Rügen, beeinflusst durch die Dänen, Schweden und Preußen sind sehr vielfältig. Ebenso wurden sie sehr stark durch die Seefahrt geprägt. Die alteingessenen Rüganer und die Fischer sprechen diese Sprache noch heute untereinander. Bei den neu Hinzugezogenen ist es nicht selten, dass sich ihr Hochdeutsch sehr schnell mit unserem Platt vermischt und so eine ganz neue Sprachkultur entsteht. Dies kann möglicherweise den Unterschiedlichen Buchstabierungen erklären.


Notieren das:

- noch Heute gibt es in Russland Menschen mit unserem Namen. Obwohl mit kyrillischen Buchstaben geschrieben, in gleicher Weise geschrieben.

- die Heraldichen ergebnisse. 

- die "Stoghenews" auf Rügen in den wenigen Urkunden die auf Latein verfasst war, als "Stavenow" buchstabiert sind.  


Wir haben lange über die eigentliche Bedeutung des Namens nachgedacht. Es könnte so sein, das die Buchstabierung des Namens "Stogenew" ist den alten Slawischen Formes des Namens, und "Stavenow" der früh Latinisierten Form. Einen "frühen" Latiniserten version des Namens, wurde natürlich gerne benutzt bei den Brandenburgischen Familie der offensichtlich Schon früh in den Klostern Latein und Christenthum Studierte.

Bereits in die Legende von Roswitha v. Mellen (955-1190) scheint die Stavenows in der Prignitz christen zu sein. Siegfried wurde im Kloster zu Lüneburg erzogen. 


Einige Slawen hielten an ihrer heidnischen Kultur und Religion fest so lange wie möglich, und andere, wie den Slawenfürsten Stavenow, wurden früh zum Christentum konvertiert. Rügen war am längsten ein Zentrum Slawischer Religion und Kultur und war einer der letzten Enklaven der Slawen für ihre eigene Kultur in Deutschland. Rügen behielt den heidnichen Göttern bis 1168. Dann wird Rügen Christianisiert bei den Dänen, unter König Waldemar, aber der letzten Slawischen Fürsten auf Rügen starb erst im Jahre 1325.  


Die Familie wohnte beweislich im Jahr 1307 an den Insel Rügen - Begütert mit Gut Darsband. Die waren also Rügianische Untervassallen des Hauses Putbus schon vor Heinrich v. Stavenow Mecklenburger geworden ist im Jahr 1317. Es hat wahrscheinlich also nichts damit zu tun, dass die Familie in Prignitz Mecklenburger geworden sind im Jahr 1317 und vielleicht auch mit den Pommerschen Herschern gefochten haben gegen die Polen. Es besteht also auch die Möglichkeit, dass dieser Teil der Familie schon früh nach Rügen ging, um seine slawische Kultur und Religion so weit wie möglich zu bewahren als der Prignitzen Teil der Familie lassen sich Christianisieren und wird Vassallen der Germanen. Es könnte auch erklären, warum die Wendische Schreibweise des Namens in Rügen beibehalten wird, während die frühen christlichen Stavenows in Prignitz die latinisierte Variante des Namens früh übernahmen. Rügen bleibt Wendich bis 1325.


Wendischen Vornamen

Der Name "Slawke" ernennt 1508 ist Kürtzform für Slawomir, und deutet an einen Slawischen herkunft. Der Name Slawomir bedeutet auf Deutch "Ruhmreich Dank Frieden". Es könnte also interprätiert sein als ein Slawichen Form des germanischen Namens Siegfried. Es ist nicht unmöglich das diesen Familie bekannt war mit Siegfried Stavenow in die Legende. Eine interessante Tatsache, die zeigt, dass sowohl der Zweig Prignitz als auch die Familie auf Rügen mit ihren slawischen Ursprüngen bekannt war, ist, dass slawische Namen noch im 14. Jahrhundert verwendet wurden. Der Familie Stavenow in Prignitz hat auch noch im 14en Jahrhundert Slawiche Namen benutz haben, also auch nach der Zeit der Slawen. Z.b. ist eine Zachaia Stavenow, ernennt als Camerarica bei der Nonnenkloster in Kyritz ernennt im Jahr 1363.

(Quelle: Baltiche Studien. Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Alterthumskunde. Stettin 1882. Zweiunddreiziger Jahrgang. S 150.) 


Die Analyse diesen Wendischen Namen ist interessant. Die "Wenden" ist eine veraltete Bezeichnung für Slawen im deutschsprachigen Raum (Germania Slavica). Das seit dem 12. Jahrhundert gebräuchliche Ethnonym geht auf althochdeutsche Vorläufer zurück und diente den Verwendern als Fremdbezeichnung zur Abgrenzung von „den Anderen.“


Stavenow ist wohl die latinisierte Form des Wendischen Namens "Stogenew". Dafür spricht dass Mitglieder dieser Familie mit dem Buchstabierung Stavenow in Lateinischen Urkunden geschrieben sind. 


Bild unten

Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV bid in das XIX Jahrhundert. Dr R Klempin und G KRatz. Berlin 1863. (S 136 und 137)


 

Bilder Unten

Links: Vom Siegel Slawke Stoghenow 1307. (Siebmacher).

Rechts: Einen Brisur von den ursprunglischen Schildes. Familie Stavenow auf Darsband und Lanzeviss, Rügen, Pommern. Farben: Silber und rot. Laufender Fuchs und drei rote Rosen. 




1298- 1321 Conrad I der Wende Stavenow. 

1307 wird der Wende ”Stogenew” in einer Urk. des Ritters Pribbor von Wilmeniz genannt. (Urk Nachtrag nr 2.) Die Familie Stavenow gehört zu den alten Vasallen-Geschlechtern des Hauses Putbus.


1321 (R B:475). Verzeichnis der Pommerchen Kosten fur den Krieg gegen Brandenburg. Stavenow fur VII Talentae aus der Gefangenschaft gelöst.


Dies ist eine Verzeichniss für Pommersche gefangenen, es muss also die Familie Stogenew auf Rügen sein. Das gibt uns die volgende verständnisse:

1 Das der Name Stogenew auf Latein, Stavenow heißt.

2 Dieser ist wohl Conrad v. Stavenow.


Ob die Pommerschen Stogenew/Stovenow mit Namen Stavenow in zwei Lateinischen Urkunden ernennt sind, ist dies wohl dasselbe Familie.

Dieses Hinweis ist bis Heute einer der stärksten hinweise zur Famlie Stavenow in Prignitz, ausser den Heraldischen Wappenbildern die auch an einem Verwandtscvhaft deuten (Vgl. R v. Blumenthal, die Märkischen v. Rohr). 

 


1421 Michael I Stavenow (Stralsund) 

 

Stralsund Liber Memorialis 13 juli 1421. Michael Stavenow in Stralsund ist ernennt sowie Marquard von Zweryn (Schwerin), der Vogt.

Der Familie Stavenow in Prignitz waren auch früher Vasallen unter den Grafen von Zweryn (Schwerin) 1317-1337, danach sind sie wieder Brandenburger geworden.

Dafür ist Michael Stavenow wohl mitglied der Rügianischen Familie. Stralsund liegt ja genau in der nähe von Rügen und mehreren mitgliedern der Familie auf Rügen wohnte in Stralsund.


Es könnte also eventuell so sein, das das älteste, Slawichen Art Buchstabierung des Namens, lebte länger mit diesen Familienzweig auf Rügen.


Bild unten

Aus der Stralsunder Liber Memorialis 1421



1445 Clawes Stoghenewe

Clawes Stoghenewe wurde ernennt im Jahr 1445.

(Dzieje Slowianzcyny Polnocno-Zachoniej Az do Wynarodowiena Slowian Zaodrzanskich Przez Wilhelma Boguslawskego Tom IV Poznan 1900 S 574) 



1495-1538 Berthold Stoghenewe (Stralsund)

Berthold Stogenew ernennt 1495.

(Dzieje Slowianzcyny Polnocno-Zachoniej Az do Wynarodowiena Slowian Zaodrzanskich Przez Wilhelma Boguslawskego Tom IV Poznan 1900 S 574) 

1538 Berthold Stogenew ernennt in Stralsund. 

 

Die Marienkapelle auf dem Garzer Burgwall

"Kurz vor der Jahrhundertwende nahmen zwei lokale Vorsteher eine Summe von 20 Mark entgegen, die der in Stralsund wohnhafte rügische Adelige Berthold Stogenew 1495 zur Einrichtung einer ewigen Messe an der Kapelle testiert hatte."(570)


570 SAS Test. 792 (1495), Stralsunder Lieber memorialis VI 284 (1496/97). Als Vorsteher fungierten die Adeligen Henning von Rade und Jaroslav von Kahlden.


(Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern V 42. Bengt Büttner Die Pfarrereien der Insel Rügen. Böhlau 2007 S 384).



Anm: Die Urkundsexzerpt zeigt, das der Rügianische Familie Stavenow auch in Stralsund wohnte. Es war wohl nur der Agnat der Familie der auf das Gutlein Darsband lebte.

 


1508 Slawke Stoghenewe

Slawke Stoghenewe (1508).

(Dzieje Slowianzcyny Polnocno-Zachoniej Az do Wynarodowiena Slowian Zaodrzanskich Przez Wilhelma Boguslawskego Tom IV Poznan 1900 S 574) 


1538 Bertolet Stubbenewe

Bertolet Stubbenewe  1538.

(Dzieje Slowianzcyny Polnocno-Zachoniej Az do Wynarodowiena Slowian Zaodrzanskich Przez Wilhelma Boguslawskego Tom IV Poznan 1900 S 574) 


1556 Berthold Stavenow 

1556 Lebte Berthols Stavenow auf Darsband

Er verpfändete Tags nach Oeuli 1568 seinem Sohne Wollert sein Gütlein D. für 4500 Mk., hinterliess ausser diesem aber noch 3 Söhne Woldemar, Bartelt (Berthold), und Claus.


Kinder 1 Wollert auf Darsband

Kinder 2 Woldemar

Kinder 3 Bartelt

Kinder 4 Claus


1568-1590 Wollert Stavenow

Verh. 1

mit Anna v. Paselichs. 


Kinder 1 Ludvig Stavenow


Verh. 2

mit Anna v. Kahlden


Kinder 2 Elisabeth

Kinder 3 Anna

Kinder 4 Maria

Kinder 5 Ursula


1611 1625 Woldemar Stouenewe 

Woldemar Stouenewe 1619.

(Dzieje Slowianzcyny Polnocno-Zachoniej Az do Wynarodowiena Slowian Zaodrzanskich Przez Wilhelma Boguslawskego Tom IV Poznan 1900 S 574) 


Kinder 1 Barthelt 

Kinder 2 Eine Tochter


Geschlechtes v. Bohlen

Kinder

1. Anna Elisabeth , † 1650 ; x Henning Rickmann v . Bohlen , 1566 , † 1638 , auf Bohlendorf .

2 Paul, 1620-1630 Gardvogt auf Jasmund

3. Daniel, + Lanschvitz, 1629 auf Lanchwitz. verh. mit einer v. Stoghenow, T. d. Wolddemar v. Stoghenow auf Darsband. 

Genealogisches Handbuch des Adels C.A. Starke 1960 S 133.


Daniel v. Bohlen verh. v. Stoghenow

Kinder 1 Daniel v. Bohlen + 1633. 

Barthelt



Putbus 1307-1625

No. 396. Anno 1619, zu Putbus, den 5 febr.

Woldemar Stoueneue verkauft an Daniel v Kahlden under gewissen Bedingungen seinen Hof Lantzewiss. Aus der Abschrift in der Acte No. 20b. des Fürst. Arch zu Putbus.


Nachdem der wohlgeborene edle herr Woltmar Wulff Freiherr zu Putbus auf vielfältiges Anbringen der Exeditaren des Edlen und ehrenvesten Woldemar Stoueneue zu Lanzewiss erbsessen, ex officio den heutigen Tag zur Richtigmachung dieser Sache augesezet, so habe sich bekunden den, dass er Woldemar Stoueneue und seinen Lehns erben schwer, ja unmöchlich fallen würde, wegen der übertiefen Schulden last solch Gut Lanzewiss zu salviren. Deshalb er, Woldemar, es für rathsam erachtet, zur Gehaltung seines ehrlichen Namnens das Gut lieber in Besitz seines Sohnes und der unten genannten adlichen Beistände zu alieniren, und deshalb dasselbe nun nach recihlicher Jähriger Deliberation den edlen und ehrenwesten Daniel von Kahlden für 8000 Mark, auf den rügianischen Umschlag des 1620ten Jahres bar zu erlegen, zu verkaufen; und damit er in ehras gratificirt sein möge, so habe Daniel v. Kahlden K. sich entschlossen, über diesen Kaufschilling ihm 100 Fl. zu vererhren und dieselben bei Antretung des Guts auf Petri 1620 zu erlegen. Weil aber Woldemar Stoveneuen ältester Sohn ex priori matrimonio zu diesem Gute der nächste, ist ihm zwichen dato und Johannis frei gelassen, sich cathagorie zu resolviren, ob er die Creditoren contentiren und dadurch diesen zwichen seinem Vater und Daniel von Kahlden abgeschlossenen Eventual:Contract an sich bringen wollte. Dieser Contract ist von den Contrahenten und zum Zeugniss von den edlen und ehrenvesten Gustaf von Kaulden zu Malzin, Peter von Kahlden zu Kotelviz, Tönnies und Hinrich Gebr. den Sagern zu Testevitz und Tessits, Erich von Kalden zu Schoritz und Hans Crassowen zu Salichow Erbsessen mit unterschreiben.  


Die Familie St. gehört zu den alten Vassallen Geschlechtern des Hauses Putbus. Bereits 1307 wird "Stogenew" in einer Urk. des Ritters Pribbor von Wilmeniz genannt. (Urk. Nachtrag Nr. 2) Der hof Darsband bei Putbus scheint sich am längsten in ihren Besitz erhalten zu haben. Um die Mitte des 16 Jahrh. Lebte Berthold St. zu Darsband (1556). Er verpfändete Tags nach Oeuli 1568 seinem Sohne Wollert sein Gütlein D. für 4500 Mk., hinterliess ausser diesem aber noch 3 Söhne Woldemar, Bartelt (Berthold), und Claus. Als Wollert St. in Septbr. 1590 starb, hinterliess er eine Wittwe, Anna v. Paselichs, einen mit ihr erzeugten Sohn Ludwig St., und vier in erster ehe mit Anna v. Kahlden a.d.O. Malzin erzeugte Töchter Elisabeth, Anna, Maria und Ursula.


Da aber verwickelte Vermögensverhältnisse vorhanden waren, der Lehnherr, Fridr. Ludvig zu Putbus, Comptor zu Wildenbruch, das Gut auch nicht länger in pfandbesitznicht besassen wollte, so nahm Woldemar St. es für 9000 Mk. Und Korn, Sahrente habe K. Für 1027 Mk. erb- und eigenthümlich an. Aber auch er konnte den übernommenen Verpflichtungen nicht nachkommen. Der Herrschaft zu Putbus scheint eine Zeit lang Darsband selbst bewirthaftet, und Woldemar Stavenow Lanzeviss verpachtet zu haben, 1611, den 21 Febr, nahm er es indess wieder an, um es Gewiss bald gänzlich an die Herrschaft abzutreten, die ihm Lanzewiss übergab und eine Summe Geldes zugesand; den 22 Januar 1613 hat er um Auszahlung eines ihre noch zu zustehendes Restes ans,, der beliebten Handlung wegen des Gutes Gutes Darsband.”


- Der ist obiger Urk. abgeschlossene Kauf von Lanzewiss kam indess nicht zu Stande, sondern Waldemar St. verkaufte es d.d. Bergen, den 11. November 1619 an seinen Sohn Bartelt St. für 8752 Mk. Im Jahr 1621 war Barthelt St aber schon wieder in drückender Noth. Sich aus dieser zu retten, verpfändete er den 17. Juni 1623 Lanztewitz an Daniel v Kahlden (a.b.D. Roteswitz) auf 10 Jahre. Den 20. März 1625 verpachtete dann der Frhr. Wollmar Pless zu Putbus dem Barthelt St. den Rewenhof auf 1 Jahr für 80 Fl. Das Geschlecht ist dann wohl erlochen oder in den Stürmen des 17 Jahrh. verschollen. Im Anfang des 18. Jahrhunderts, 1706 wussten, nach einem Zeugenverhör, die ältesten Leute durch Hörensagen von Ihren Eltern u.a. von einem ”Edelmann Stuveneven”, der zu Lanssteviss gewohnt habe, zu sagen.


Quelle: von Bohlen Geschichte des Geschlechts Krassow II Bd Seite 267.


 

Wappenbrisur der Familie v. Stabenow in Mecklenburg

 

Verzeichnet als v. Stabenow ist diesen Wappen von einem Siegel im Siegelsammlung der ehemaligen Ludvigsluster Schlossbibliothek. Stadtarchiv Schwerin.  Es scheint einen Brisur von dem Wappen der Fuchs mit drei rote Rosen zu sein. Ohne der Fuchs, aber mit den Straussfedern zu den Obernwappen beibehalten und zwei rote Rosen. Ob diesen Siegel zu diesen Familie gehört und wer es geführt habe muss doch weiter erforscht zu sein.

 

LHA SN 11.7.2/22 Tafel Nr. 40. Siegelsammlung der Ludvigsluster Schlossbibliothek.

 

Dieses Wappen spricht für das die Familie auf Rügen ging nach Mecklenburg wenn sie Rügen verlassen haben. Die Familie starb also wohl nicht aus auf jeden Fall nicht direkt nach 1625, wenn man dieses Mecklenburgisches Wappen betrachtet. 


Bilder Unten

Wappensiegel - Einen Allianzwappen. Wir können die Farben ganz gut ausmachen, da die Blasonierung enthalten ist. Die feldern mit die Rosen, sind Rote. Deshalb muss den anderen feldern einen Metall sein. Die sind Silbern/Weiss. Die Rose kann nicht rot auf roten grund sein, und muss deshalb entweder gold oder silberne sein.


 


1781-1844 Friederich George Andreas Stavenow (Rügen) (London)

Friedrich Stavenow from Mecklenburg arrived in London 8 September 1837. Profession, Baker. (Port of London, certificate of Arrival.  No 6631-2.)


Geburtsdatum: ca. 1781. Geburts­ort: Sudergravo, In The Isle of Rügen. Sterbedatum: 23. Nov 1844. Art des Ereignisses: Burial. Sterbealter: 63. Bestattungsdatum: 27. Nov 1844. Bestattungsort: London, Middlesex, England. Konfession: Lutheran. Titel des Stücks: Piece 4604: St George's, Little Allie Street, Goodman's Fields (Lutheran), 1843-1853. Burial Date: 27 Nov 1844 Burial Place: Whitechapel, Middlesex, England (Indexing Project (Batch) Number: I04833-9. System Origin: England-EASy. Source Film Number: 20060. Reference Number: 1-5 p.4.)


Kinder

Carl

Edward

Philip