Pommern und Stralsund

 

Rügen und Pommern

 

STOGENEW - STAVENOW AUF DARSBAND UND LENSCHWITZ

Wie sind die Familie von Russland nach Deutschland gekommen?

Diese Frage wurde nun untersucht. Als den Namen Stavenow nicht in Polen oder Russland kommt vor, konnte man sich wie früheren Historiker sich vorstellen das die Familie nach seinem Burg ernennt worden sind. Ob es nicht wäre für den Pommerchen Stavenows, die sich auch nennten Stogenew.


Der älteste erwähnte Namen der Rügianiche Stavenows, Stogenew, enthält die Erklärung dessen, was uns bisher ein Rätsel war.


Nachdem sie wahrscheinlich in dem Teil Russlands gelebt haben, der heute die Ukraine ist, wo der Name Stognew noch vorkommt, deuten die Quellen darauf hin, dass die Familie kurze Zeit Großgrundbesitzer in Polen war und dann allmählich nach Norddeutschland via Schlesien kam. In Schlesien machten sie ihre Grossen Grundbesitzen durch umfangreiche Schenkungen ihres Nachlasses an das Kloster in Lebus bei Goldberg und Crossen und an den Johanniterorden, der dazu führte, dass die Stammesgüter in Ostpolen als Ausgangspunkt für die Kreuzzüge genutzt wurden.

    Sie wanderten dann nach Westen nach Brandenburg aus, wahrscheinlich als Teil eines Versuchs, die Prignitz von Osten her zu besiedeln. Dort wurde Stavenow später gezwungen, Vasallen der erobernden germanischen Fürstenhäuser zu werden, u.a. das Askanische Fürstenhaus und treten ab 1252 als Vasallen auf. Wahrscheinlich war doch Stavenow ursprünglich viel größer als es später wurde, wie aus den Quellen aus der Zeit um die Belagerung der Burg hervorgeht. Dort war dann ein größeres Dorf mit vielen Häusern und Einwohnern, die nach der Belagerung 1356 von dort vertrieben wurden. Die Familie gehörte dann zeitweise zu Mecklenburg und ein Zweig zu Pommern, einige blieben in Schlesien ansässig. Seit mindestens 1356 hat jedoch kein Stavenow mehr in Stavenow gelebt. Warum ist das passiert? Sie und unzählige Folgefragen beschäftigen uns nun seit über 30 Jahren und werden durch Forschung beantwortet. Warum die Familie auf Rügen in frühester Zeit Stogenew hieß, war lange Zeit ein Rätsel. Da die dortige Familie damals Vasallen eines slawischen Fürstenhauses war, behielten sie ihren slawischen Namen. Diese Vermutung wird dadurch gestützt, dass sie gelegentlich auch slawische Vornamen verwendeten, wie Slawke, kurz für Slavomir (also Siegfried). Echte slawische Namen haben eine Bedeutung. Allerdings hat es nicht Stavenow, das daher stark als frühgermanisierte/latinisierte Variante eines slawischen Namens vermutet werden kann.


In den Slawischen gebieten, Ukraina und Polen gibt die Familienname Stognew noch. Dasselbe Name die den 1307 auf Rügen aufgetretenen Stogenew / Stognew.

Das ist ein echt slawischer Name, der unter den Zweigen überlebte, die in Gebieten mit slawischen Herrschern lebten.


Daher unterscheidet sich der Zweig Pommern in der Schreibweise von den Stavenows in Brandenburg. In den germanischen Teilen wurde der Name zu Stavenow eingedeutscht/latinisiert. Genau das gleiche Phänomen trat bei den slawischen Fürsten auf, als sie sich den Deutschen anpassen wollten, z. hieß König Pribislav + 1150 in Brandenburg a. d. Havel, König der slawischen Havel für Heinrich. Dasselbe Phänomen ist in einer vergleichbaren Familie, Chemnitz, zu beobachten, die ursprünglich Kamnitz hieß, was Stein bedeutet.


Wie früh es passiert ist, ist noch nicht bekannt, aber es soll während der Regierungszeit von Kaiser Konrad II. passiert sein. Ab Gerhard de Stavenow wurden auch die Vornamen eingedeutscht. Die Folge war jedoch nicht vollständig, sondern auf Rügen lebten sie mit dem ursprünglichen Namen, der mit der Zeit zu Stavenow / Stovenow eingedeutscht wurde. Der Name Konrad existierte auch in der alten Schreibweise des Namens, wohl als Folge der Verbindung zu Kaiser Konrad II. Ebenso wurden die Söhne später meist nach dem Kurfürsten und den Regenten benannt, mit denen sie gerade kämpften.



Die Stogenew - Stovenev auf Darsband und "Lanzeviss". Ein Familienzweig oder eine ganz andere Familie?

Die Familie Stavenow auf Darsband und Lenschwitz in Pommern stammen wohl von einem Zweig der Familie Stavenow in Prignitz. Drei Mitglieder der Familie Stavenow (auch buchstabiert Stavenow) tauchen auf in den Pommerschen Quellen als Ritter und Einwohner in Stralsund im Mittelalter. Dem Rittern Conrad v. Stavenow taucht auf in Torgelow 1298.[1]  Ein Pommerschen Ritter namens Stavenow wurde im Jahr 1307 von Pommern ausgelöst als Kriegsgefangenen im Krieg gegen Brandenburg.[2] Michael Stavenow wurde ernennt in Stralsund 1421.[3] Die Familie v. Stavenow wurde also erweislich mehrmals in Pommern repräsentiert als Pommersche Subjekte. Waren die Familie „Stogenew“ auf Darsband und den Pommerschen Stavenows mit vermutet Prignitzer Abstammung verwandten?


Dafür sprechen mehreren Umständen. Die Heraldik, dem Namen ohne Präfix, die Familie Führt dasselbe Titel als den übrigen Familienlinien und gehört die Ritterschaft an.[4] Der Familie v. Stavenow war schon zu dieser Zeit außerhalb in Brendenburg, verbreitet in Schlesien[5] und in der Neumark.[6] Der Tatsache, dass bereits 1298 ein jüngeres Familienmitglied, den Ritter Conrad v. Stavenow in Torgelow bei Rügen erwähnt wurde und das das Namen Stavenow im Pommerschen Mittelalterlichen Quellen ernennt wird, spricht auch für einen Verwandtschaft. Es gab, meines Wissens, kein andere begüterten Familie Stavenow in Pommern zu dieser Zeit.


Dagegen spricht nur die Buchstabierung des Namens. Es konnte doch auch dafür sprechen.

Die Familie auf Darsband, wurde im späteren Quellen ziemlich konsequent, in viele Urkunden und auch im Stralsunder Lieber Memorialis als Stoveneve und Stogenev ernennt wurden. Es gibt dafür auch die Möglichkeit das das Name Stavenow, in der Tat das germanisierte/latinisierte Formes eines Slawischen Namens ist und das den Rügianischen Familie nicht diesen späteren Form benutzen wollten als Vasallen zu den Slawichen Fürstenhauses zu Putbus. Den Namen vielen anderen Geschlechtern sind auch beim Buchstabierung sehr dialektal "korrumpiert" in vielen von den vorliegenden Geschichtsquellen in Pommern. So wurden zum Beispiel die von Kahlden für "Calanden" benannt uzw. Die "Stoghenews" auf Rügen sind in vier älteren bewahrten Mittelalterlichen Lateinischen Urkunden "Stavenow" buchstabiert. Später wurde doch dem Namen in mehrere Varianten buchstabiert und schlieslich heist es Stavenow oder Stovenow.   


Buchstabierung des Namens

Die besondere Buchstabierung des Namens auf Rügen könnte eine dialektale Erklärung zu haben. Plattdeutsch ist eine eigene Laut- und Schriftsprache, die sich in zahlreiche Dialekte unterteilt. Dies zeigt sich bereits an dem uralten Ausspruch: "Dat gifft soveel Dörpsdialekten as Fleigen op de Mess" (Es gibt so viele Dorfdialekte, wie Fliegen in der Messe). Die Dialekte der Insel Rügen, beeinflusst durch die Dänen, Schweden und Preußen sind sehr vielfältig. Ebenso wurden sie sehr stark durch die Seefahrt geprägt. Die alteingesessenen Rügener und die Fischer sprechen diese Sprache noch heute untereinander. Bei den neu Hinzugezogenen ist es nicht selten, dass sich ihr Hochdeutsch sehr schnell mit unserem Platt vermischt und so eine ganz neue Sprachkultur entsteht. Dies kann möglicherweise den Unterschiedlichen Buchstabierungen erklären.

Es gibt Beispiele von viele Buchstabierungsvarianten: Stoghenow/ Stavenow/ Stubbbelow/ Stubbenow/ Stoveneve/ Stoghenew/ Stogenew/ Stouenou.


Die Buchstabierung "Stogenew" könnte doch auch ein Slawischen Formes des Namens sein, und "Stavenow" ist möglicherweise der Germanisierte oder Latinisierten Form. Ein "frühen" Latinisierten Version des Namens, wurde wohl benutzt bei den Brandenburgischen Familie v. Stavenow der in den Klostern Latein und Christentum Studierte. Bereits in die Legende von Roswitha v. Mellen (955-1190) scheint die v. Stavenows in der Prignitz Christen sein. Siegfried von Stavenow wurde auch im Kloster zu Lüneburg erzogen. 

Ein vergleich mit andere Familien ist jedoch natürlich interessant zu zeigen das dieses ein üblichen Sitten war zur zeit als den Slawischen bevölkerung sich intergrierte bei den Germanen. Dafür haben z.b. die Familie Kamienz ihren Polnischen Namen zu Kemnitz oder Chemnitz geeändert.  


Die Wendischen Vornamen der Familie Stavenow sowie in Prignitz als an Rügen, sprechen für ein Slawisches Ursprung. Der Name "Slawke" ernennt 1508 ist Kurzform für Slawomir, und deutet an einen Slawischen Herkunft. Slawomir bedeutet auf Deutch "Ruhmreich Dank Frieden". Es könnte also interpretiert sein als ein Slawichen Form des germanischen Namens Siegfried. Eine interessante Tatsache, die zeigt, dass sowohl der Zweig Prignitz als auch die Familie auf Rügen mit ihren slawischen Ursprüngen bekannt war, ist, dass slawische Namen noch im 14. Jahrhundert verwendet wurden. Der Familie Stavenow in Prignitz hat auch noch im 14en Jahrhundert Slawische Namen benutz haben, also auch nach der Zeit der Slawen. Z.b. ist die Zachaia Stavenow, ernennt als Camerarica bei dem Nonnenkloster in Kyritz, (Brandenburg) im Jahr 1363.[7] Alles passt zusammen mit das das Burg Stavenow, noch im Jahr 1354 bei der Belagerung als “Obotritischen Stavenowe“ bekannt war.[8] Die Obotriten war ein Slawischen Stamm die seine Heimat in dieser Gegend hätte. Viele Slawen hielten an ihrer heidnischen Kultur und Religion fest so lange wie möglich, und andere, wie den "Slawenfürsten" Stavenow, wurden früh zum Christentum konvertiert. Rügen war am längsten ein Zentrum Slawischer Religion und Kultur und war einer der letzten Enklaven der Slawen für ihre eigene Kultur in Deutschland. Rügen behielt den heidnischen Göttern bis 1168. Dann wird Rügen christianisiert bei den Dänen, unter König Waldemar, aber der letzten Slawischen Fürsten auf Rügen starb erst im Jahre 1325.  

Die Ausbreitung der Familie

Die Familie v. Stavenow wurde schon seit frühsten Zeiten auf an mehreren Orten und Ländern verbreitet. Schon 1261 wurde ein jüngerer Sohn in Schlesien als Pfarrer ernennt. Dem Pfarrer Ignatius Stabenau wurde Pfarrer in Wiesenthal, Schlesien seit 1261 bis in dem nächsten Jahrhundert. Diesen Zweig gehört wohl zu den Brandenburgischen Zweig als Mitglieder derselbe Familie auftauchen in Schlesien in den folgenden Jahrhunderten. Im Osten wurde fast immer das Namen Stabenow, Stabenau etc. buchstabiert. 

Im Jahr 1298 kam ein jüngerer Zweig auch nach Norden. Dem Rittern Conrad v Stavenow, ging nach Norden und wurde im Jahr 1298 als Brandenburgischen Ritter in Torgelow erwähnt.[9] In Heutigen Mecklenburg-Vorpommern etwa 70 km von Rügen. Dieser war wohl ein jüngerer Sohn von Gerhard v. Stavenow auf Stavenow. Ab 1307 sitzen die „Stoghenow“ auf Darsband, Rügen Pommern. Gibt es eine Verwandtschaft zwischen den Pommerschen und Prignitzen Stavenows? Im Jahr 1307 wurde der "Wende" Stoghenow erwähnt, Untervasall und Knappe des Hauses Putbus zu Rügen.[10]  Er kann nicht dasselbe sein als den im Jahr 1298 erwähnte Ritter Conrad v. Stavenow, als er nur Knappe war. Der „Wende“ könnte doch ein jüngeren Sohn Conrads sein.

Gibt es mehrere Umstände das spricht für den Verwandtschaft zwischen die Familien?

Die Familie Stavenow waren ursprünglich nach die Legende Roswitha v. Mellen, Slawen. Dafür lässt er sich auch sicherlich "Der Wende" zu nennen, wenn er im Diensten des Herren v. Putbus trat. Dieser Herren waren auch auf Wendischen Herkunft. So wurde auch das Schloss Stavenow noch im Jahr 1354 als „Obotritichen Stavenowe“ erwähnt.[11]

Aus der Gelegenheit das bereits 1307 das Präfix "von" aus dem Familiennamen entnommen wurde, mehr als 40 Jahre zuvor das Präfix "von" entnommen wurde von dem Rest der Familie. Das hauptsächlichen Namensveränderung konnte im Zusammenhang mit dem Verlust/Verkauf des Schlosses Stavenow in der Prignitz verknüpft werden. Das Präfix "von" wurde in allgemein aus der ganzen Familie entfernt um 1349. Danach führt kein Familie Stavenow das Präfix mehr, eben, ob die Familie manchmal von Stavenow ernennt wurden. Die Familie auf Rügen trug jedoch den gleichen Titel „Edle und Ehrenfeste“ wie der Rest der Familie in Prignitz, Mittelmark und Neumark. Die waren also auch ein Rittermässigen Geschlecht. Es ist also möglich das der "Wende" Stoghenow, bekannt 1307, das von im Namen entfernt habe, als er, als ein Jüngeren Sohn Gehard de Stavenows, aus dem Schloss Stavenow ausgelöst wurde nach 1298 aber vor 1307. Dies spricht auch für das Gerhard de Stavenow starb im Zeitraum zwischen 1298 und 1307. Bei dieser Gelegenheit dürfte Conrads Nachkommen auch nicht den Spitzenschild der Familie auf Schloss Stavenow führen, und nahm wohl deshalb ein neues Wappen an, mit einer ideologischen Beziehung zwischen den Wappenbildern.[12]


Bild unten

Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV bid in das XIX Jahrhundert. Dr R Klempin und G KRatz. Berlin 1863. (S 136 und 137). Die Familie war also wie in Prignitz, ein Rittermässigen Geschlecht. 



Die Heraldischen Indizien 

Die ideologische Bedeutung zwischen den Motiven in den beiden ältesten Wappen – Wolf und Wolfzähne

Beim Vergleich zu ähnlichen "Spitzernschilderfamilien" können wir eine Erklärung für den verschiedenen Wappenbildern finden. Die Ähnlichkeiten zwischen die beiden frühesten Wappen der Familie v. Rohr in der Prignitz und in Österreich sind auffallend ähnlich, sowohl in der Art wie das Wappen von den Familie Stavenow auf Rügen als in der Prignitz geführt wurden als den Späteren angenommen Brisuren davon. Die Familie v. Rohr haben später seine beiden von Robert v. Blumenthal beschriebene Wappen (den Spitzenschild von den Prignitzen v. Rohrs) mit dem Wolf des Österreichischen Heinrich und Albrecht v. Rohrs in dasselbe Wappen vereinigt. Den Wolf wurde bei dem Wappen derer von Rohr im Helmzier zusammen mit sieben Rosen eingesetzt. Bei der Familie Stavenow, direkt im Schilde und auch als Helmzier.


Bilder unten

Wappen der Familie Stavenow in Prignitz, Mecklenburg und Pommern



Bild unten, Wappen der Familie v. Rohr. Aus dem Stammbuch Nicolaus Rost 1612-1621 S 83.


Robert v. Blumenthal schreibt in Die Märkischen von Rohr das: Wenn es kommt zu die 1304 besitzlos gewordenen v Rohr durch die Einreihung in den Spitzenschildverband, Verschwägerung mit Spitzenschildgeschlechtern und wahrscheinlich Belehnung mit gerade frei gewordenem Spitzenschildbesitz selbst den Spitzenschild übernahmen, der möglicherweise irgendwie mit diesem Neubesitz verbunden war. Das lag um so näher, als auch der in Österreich verbliebene Sohn des 1304 verstorbenen Jans v Rohr, Heinrich mit seinem Sohn Albrecht ein neues Siegel, nämlich den geknebelten Wolfsrachen annahm. Deutet man die Schildspitzen als Wolfzähne (das schwedische Geschlecht Ulfstand = Wolfzahn führte ebenfalls den Spitzenschild), so besteht hier sogar eine ideelle Beziehung des Spitzenschilds zum geknebelten Wolfsrachen."[13]     

Zwischen Wolf und Wolfszähne bestehen genau die gleiche ideale Beziehung bei den frühen Wappen der Familie Stavenow.

Um das Jahr 1298 waren alle Christen auf Rügen, obwohl unter dem Slawichen Fürsten, dann hat also wohl ein jüngeren Sohn Gerhard v. Stavenows sein Gut dort erworben als Untervasall des Fürstlichen Hauses zu Putbus. Er wurde wohl auf Schloss Stavenow in der Prignitz ausgekauft. Es muss also ein Jüngeren Linie der Familie Stavenow sein. Die älteren Linien, auch der Linie, der in der Neumark saß, scheint in der Prignitz begütert gewesen.

Heinrich (I) v. Stavenow und seine Söhne Henning (I) und Jan (I) erben Schloss Stavenow und löste im Jahr 1323 Herr Ygen v. Königsmarck aus. 

Die Familie Stoghenew (lat. Stavenow) wohnte im Jahr 1307 an den Insel Rügen, Begütert mit Darsband. Die waren Rügianische Vasallen des Fürstlichen Hauses zu Putbus. Es besteht also die Möglichkeit, dass dieser Teil der Familie nach Rügen ging, um seine slawische Kultur und Sitten so weit wie möglich zu bewahren als der Prignitzen Teil der Familie lassen sich Christianisieren und werden Vasallen der Germanischen Fürsten. Dies erklärt, warum die Wendische Schreibweise des Namens in Rügen beibehalten und entwickelt wird, während die frühen christlichen Stavenows in Prignitz die latinisierte Variante des Namens früh übernahmen. Rügen bleibt wendisch bis 1325.

Bild unten

Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV bis in das XIX Jahrhundert.[14] Die Familie war also wie in Prignitz, ein Rittermässigen Geschlecht. 


[1] Urkunden Sammlung zur Geschichte des Geschlechtes der von Eickstedt in Thüringen, den Marcken und Pommern. E.v. Eickstedt. Erste Abtheilung. Berlin 1838. S 88-89.

[2] Urkunden Sammlung zur Geschichte des Geschlechts der von Eickstedt in Thüringen, den Marken und Pommern. G. v. Eickstedt. Erste Abtheilung Berlin 1838. 1321 (R B:475). Verzeichnis der Pommerchen Kosten fur den Krieg gegen Brandenburg. Ein alter auf Pergament geschriebener Auflas, was der Krieg, den die Pommerschen Herzoge, nach Agang der Ascanischen Markgrafen, gegen Brandenburg führten, ihnen an Ranzionsgeldern der Gefangenen K. gestosset hat. Die Rechnung ist von einem fürstl. Cammermeister Wedego angelegt Anno 1321. S 120.

[3] Stralsunder Liber Memorialis Teil 2. Veröffentlichen des Stadtarchivs Stralsund Band V/2. Herbert Ewe und Horst-Dieter Schroeder. Weimar 1969. S 121.

[4] Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV bid in das XIX Jahrhundert. Dr R Klempin und G KRatz. Berlin 1863. S 136-137.

[5] Gedruckte Chronik von Märzdorf, 1990. Geschichte des Dorfes Märzdorf am Bober im Kreis Löwenberg in Schlesien. Pfarrliste des vorherigen bekannten katholischen Pfarrers in Wiesenthal: 1261-1327 Pfarrer Ignatius Stabenau.

[6] Professor Edward Rymar "Tankow / Danków. im Wandel der Geschichte. Einstiges neumärkisches Städtchen und heutiges Dorf. Strzelce Krajeńskie 2009 S 11.

[7] Baltische Studien. Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Altertumskunde. Stettin 1882. Zweiundreiziger Jahrgang. S 150.

[8] Die Chronica novella, Vandenhoeck und Ruprecht, Herrman Korner 1895 S 271.

[9] Urkunden Sammlung zur Geschichte des Geschlechtes der von Eickstedt in Thüringen, den Marcken und Pommern. E.v. Eickstedt. Erste Abtheilung. Berlin 1838. S 88-89.

[10] Urkunden Sammlung zur Geschichte des Geschlechts der von Eickstedt in Thüringen, den Marken und Pommern. G. v. Eickstedt. Erste Abtheilung Berlin 1838. 1321 (R B:475). Verzeichnis der Pommerschen Kosten für den Krieg gegen Brandenburg. Ein alter auf Pergament geschriebener auflas, was der Krieg, den die Pommerschen Herzoge, nach Abgang der Ascanischen Markgrafen, gegen Brandenburg führten, ihnen an Ranzionsgeldern der Gefangenen K. gestosset hat. Die Rechnung ist von einem fürstl. Cammermeister Wedego angelegt Anno 1321. S 120.

[11] Die Chronica novella, Vandenhoeck und Ruprecht, Herrman Korner 1895 S 271.

[12] Deutchlands Zweyter Band bis auf Albrecht den Zweyten. Johann Georg August Galletti Prof. der Geschichtskunde am Gymnasium zu Gotha. Geschichte Halle 1788 S 8 f.

[13] Die Märkischen von Rohr, Robert von Blumenthal Deutsche Zeitschrift für Familienkunde, Heft 1 16. Jahrgang Januar 1967 Seite 550.

[14] Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV bis in das XIX Jahrhundert. Dr R Klempin und G Kratz. Berlin 1863. S 136-137.








DIE HERREN VON STAVENOW I BRANDENBURG, MECKLENBURG MITTELMARK, NEUMARK UND POMMERN

 

1.    Gerhard (I) de Stavenow. Geboren um 1230. Herr auf Stavenow in der Prignitz. Wohl auch Herr auf (den späteren ernennten) Gütern Schloss Gorlosen und Stavenow II sowie Blankenfelde in der Neumark, wo den wohl jüngeren Sohn Peter (I) vererbt. [1] Gerhard (I) wurde erst ernennt 1252 als "Fidelis Nostri" – d.h. Lieber Getreuer dem Markgrafen Otto als Zeugnis der Stadtrechte der Stadt Lenzen.[2] Er wurde auch erwähnt als "Honestis Militibus Nostris" d.h. „unser Ehrenfester Ritter“, bei der Zeugenaussage des Bistums der Stadt Müllrose an der Grenze zur Neumark bei Blankenfelde am 15. April 1275.[3] Gestorben vor 1307, als die Nachkommen von sein (wahrscheinlich) jüngster Sohn Conrad, „der Wende Stoghenow“ als Vasall zum Fürstlichen Hauses Putbus auf Rügen 1307 erwähnt wurde ohne von im Namen. [4] Nennungswert ist, das die Familie Stavenow auf Rügen mangelt einem „von“ in Namen, als die Linie wohl vom Schloss Stavenow ausgekauft wurde. Der Titel bei den Stavenows auf Rügen bleibt dasselbe ritterliche Titel „dem Edlen und Ehrenvesten Herren“[5],

 

2.   Ignatius (I) Stabenau. Geboren um1240 Pfarrer in Wiesenthal, Märzdorf am Bober. Schlesien. 1261-1327.[6] Wohl ein jüngeren Bruder Gerhard de Stavenows.

                     

Generation II Kindern zu Gerhard (I) Ritter und Herr von Stavenow

1.    Heinrich (I). Herrn, Rittern, Richter. Geboren um 1260. Ernennt 1303 in Rostock.[7] Am 7 Dezember 1312 wurde Heinrich von Stavenow ernennt als erster der Ritterlichen Zeugen auf Brandenburgischer Seite für Brandenburg beim Frieden in Rostock zwischen König  Erich von Dänemark und den Markgrafen Valdemar und Johann von Brandenburg.[8] Am 28.10 1313 wurden in Kuppertin, Südmecklenburg, die Rittern Johan von dem Kroghe, Heinrich von Stavenow, Nikolaus von Brüsewitz, Iwan von Below, Dietrich von Schwemmin, Reimar von Mallin und Iwan von Restorf Schiedsrichter zwischen dem Abbot zu Neuenkamp und Ritter Dietricht Man.[9] 1313 31.10 ”Ridder en trouwen, Her Hindrich van Stauenoue” Markgraf Woldemar engagieret die Herzoge von Sachsen Lauenburg bei der bevorstehenden Röm. Königs; Wahl nach seinen Willen zu votieren, Her Heinrich von Stavenow ernennt als Zeuge.[10] Heinrich v. Stavenow starb zwischen 1313 – 1317, nach 1313 aber vor 1317 während dem norddeutschen Markgrafenkrieg, auch Sundischer Krieg, dauerte von 1308 bis 1317 und stellte eine Auseinandersetzung um die Vorherrschaft im südlichen Ostseeraum dar. Beteiligt waren das Königreich Dänemark, die norddeutschen Fürstenhäuser Mecklenburg, Pommern und der Deutsche Orden auf der einen, sowie die Mark Brandenburg unter den Askaniern und die Hansestädte Wismar, Rostock und Stralsund auf der anderen Seite. Im Jahr 1313 wurden die Grafen von Schwerin Lehnsherren auf Stavenow auf dem Grund des Brandenburgischen Kriegsverlust als dem Nördlichen Teil der Prignitz von Mecklenburg erobert wurde.[11] Schloss Stavenow gehörte damals zu den ältesten und bedeutendsten Ritterburgen der Prignitz.[12]

2.     Peter (I). Ritter und Markgräfl. Rat in Neumark. Geboren um 1260. Wohl Herr auf Stavenow II und Blankenfelde in der Neumark.[13] Peter v. Stavenow wurde ernennt in Soldin 1278,[14] Brunnecke 1289 und bei der Stiftung des Klosters in Bernstein bei Blankenfelde 1290.[15]

3.     Conrad (I). Ritter. Geboren um 1270. Wurde ernennt in Torgelow bei Prenzlau 1298, ganz in der Nähe von Stralsund und Rügen.[16] Dieser wurde wohl Gründer der Familie Stavenow auf den Gütern Darsband und Lenschwitz auf Rügen ab 1307. Die Familie Stavenow auf Rügen mangelt einem „von“ in Namen, als die Linie wohl vom Schloss Stavenow vor 1307 ausgekauft wurde. Der Titel bei den Stavenows auf Rügen bleibt doch dasselbe ritterliche Titel „dem Edlen und Ehrenvesten Herren“.[17]

 

  

Generation III wohl Kind zu Ritter Conrad (I) v. Stavenow, ernennt in Torgelow 1298

1.     Der „Wende“ Knappe. Die Familie St. gehört zu den alten Vassallen Geschlechtern des Hauses Putbus. Bereits 1307 wird "Stogenew" in einer Urk. des Ritters Pribbor von Wilmeniz genannt. (Urk. Nachtrag Nr. 2) Der hof Darsband bei Putbus scheint sich am längsten in ihren Besitz erhalten zu haben.[18] Im Jahr 1321 Wurde „Stavenow“ für VII Talentae aus der Gefangenschaft gelöst.[19]

 

Generation IV Kinder zu der Wende Stoghenew

1.     N.N. (Ein Generation Fehlt)

 

Generation V Kinder zu N.N. Stavenow (Stralsund)

1.     Michael (I) Stavenow wurde 1421 ernennt im Stralsunder Liber Memorialis.[20]

2.    Nicolai (I) Stubbbelowen. 1419 Der Frau Katherine von Dantzke, Schwester von Nicolas Stubbelowen, überreichte folgendes: eine Marinetruhe und eine weitere Brust und 1 Paar Schuhe, 1 Paar Schuhe, 1 Paar Kleidung, 1 Mantel in Braun und Weiß, sowie ein Mantel in Blanco und weiß, ein grünes und ein schwarzes Kleid, bedeckt mit Grün und Rubin, englischer Block, 2 Karte und russische Manotergium-Linie im Geldbeutel. Pos. 1 Trusale mit einem jungen Mann aus Silber. Diese Dinge überreichte ihm unser Notar Henry im Auftrag des Herrn des Konsulats, und Herr John Langhenek war dabei, als er es vorlegte.[21]

3.    Katharina Stubbelow verh. von Danzke.

 

Generation VI wohl Kind zu Michael (I) Stavenow oder Nicolai (I) Stubbelowen (Stralsund)

1.     Clawes (II) Stoveneve/Stoghenewe wurde ernennt im Jahr 1445.[22] 1478 Marten Preen bestätigte, dass er an die Verpflichtungen von Clawes Stuvegnewen in 6 fl. gebunden ist. rin., 1 fl. bezahlen. am darauffolgenden Fest der Speisung und 1 am darauffolgenden Jakobsfest, das dritte am Speisungsfest im Jahr 1478, das vierte am Jakobsfest im selben Jahr, das fünfte am Martinsfest im selben Jahr das letzte und sechste beim Fest der Reinigung.[23]

Dem „Erik Bt., Erikes sone“, verkaufte Claus Platen, wohnhaft zu Zilnevitz im Jahre 1486, des Sonntags nach „aller gades billigen dagen,“ seinen Hof zu Zilneviß im Kirchspiel Zirkow, ausgenommen 5 Morgen sadiges Acers und eine Wiese (Medelavere Junker Woldemar van Putbuste, Claus Stoveneve, Claus Barnekow tho Resefeviß, Hans Barnekow tho Roseldorp, Henning Berglase, Claus Stubbe und Henning Plate, Pawels sone. Den hier genannten Hans B tho Roseldorp vermag ich nicht näher nachzuweisen. Möglicherweise kann es ein Sohn von Henning B 1477 u f auf K sein der vor 1488 starb oder aud ber bis zum 10 Decbr 1471 urkundlich genannte Hans Ravens Sohn sein. Hiermit würde das oben S 169 und 170 gesagte zu vergleichen sein.) diefer Erich Bf der noch 1524 urkundlich genannt wird scheint ohne Erben gesstorben zu sein und Silviß auf die Söhne seines Bruders vererbt zu haben.[24]

 

Generation VII wohl Kind zu Clawes Stoghenewe

1.     Berthold Stoghenewe. Bekannt 1495 September 25: Die Marienkapelle auf dem Garzer Burgwall: "Kurz vor der Jahrhundertwende nahmen zwei lokale Vorsteher eine Summe von 20 Mark entgegen, die der in Stralsund wohnhafte rügische Adelige Berthold Stogenew 1495 zur Einrichtung einer ewigen Messe an der Kapelle testiert hatte."[25]

Starb vor 25.9 1495.  

2.    Slowke Stogheneue geb. um? Bekannt 1495. Heirat mit Elseben geb. von Kahlden. (Elisabeth). 1508 „Slowke Stogheneue, erffeten to Darsebande in deme farfpele to Wilmenisse“, verkauft am 26 juni 1508 dem ersamen Mann Herr Nicolaus Blasshagen, Priester zum Sunde, für 50 Rt. Pacht aus dem von ihm selbst bewohnten Hofe, mit allem Zubehör, höchstem und niedrigstem Gericht, wiederlöslich.[26] Vor dem Burgermeister und Rat in Stralsund wurde erklärt das Slawke Stovegneven und Heyne Vamme Calande (Heinrich von Kahlden), im Namen seiner Frau Elseben rechtmäßig als und als nächste Erben p.m. (Post Mortem) Bertholdi Stuvegneven desselben leiblichen und rechtmäßigen Bruders im Beisein der Testamentsvollstrecker desselben Bertoldi im Herrn verstorbenen, nämlich Gherard Leveryngh, Johan Kratzken und Paul Virtz und von nun an mit der Genehmigung und Ratifizierung desselben Testaments beauftragt, außerdem haben sie in jeder Weise der Ausführung dieses Testaments durch die genannten Erblasser nach dem Willen und der Verfügung des vorgenannten Erblassers zugestimmt haben, alle Befugnisse zu demselben, soweit sie sie betreffen, durch Verlassen der Räumlichkeiten und die Zukunft in keiner Weise im Gegensatz zu dem oben genannten Gelübde.[27] Am Dienstag nach Letare (1496, März 15) in Anwesenheit des Prokonsuls, der Prokonsul des Herren, Jeraslav de Calande, der Sekretär des Konsulats, zu, dass er 100 Mark erhalten hatte oder dass er mit den Testamenten zufrieden sein würde, wenn Bertolt Stovegneven im Herrn starb Will er eine fromme Schenkung zugewiesen haben, die derselbe Jersslav dankbar anerkennt und dieselben Erblasser, nämlich Herrn Ghert Konynk, Hinri Padel, Hans Kratzken und Pawel Virtz, freigibt.[28] 278. Außerdem haben Heyne Calande und seine Cousine Elsebe als unmittelbare Erben des vorgenannten Bertold Stovegneven vor dem Konsulat über den Leutnant und dessen Erbschaft im Testament desselben Bertolds gestanden; sund., wie aus dem Testament hervorgeht, dass er eine Gasthauspromto erhielt, von der dieselbe Heyne und Elsebe, seine Frau, ebenfalls die besagten Erblasser schickten und sie von jeder weiteren Anklage freigesprochen entlassen.[29]

Slaweke Stovegneve gab öffentlich zu, dass er jeden einzelnen seiner Brüder Bertolt Stovegneven gemäß den ihm von den Erblassern desselben Bertolds, nämlich Herrn Gerhard Brunswick, Hinrik Padel, Hans Kraske und Pavel Virses, zugewiesenen Bedingungen des Testaments empfangen hatte, und war mit diesen Dingen vollkommen zufrieden. Er kündigt mit Danksagung jeden einzelnen der vorgenannten Testamentsvollstrecker und spricht sie für freigesprochen aus, wobei er auf jede weitere Klage oder Anklage der besagten Güter seines Bruders Bertold und gegen die besagten Erblasser verzichtet. Derselbe Slaweke räumte auch ein, dass sie über das besagte Testament hinaus nach seinem Willen eine der vielen Farben oder ihren wahren Wert bezahlten, von denen er ihnen ebenfalls abließ. Hennning de Rade und Jerislaff de Calant (v. Kahlden) gestanden auch, dass sie als Träger der Kapelle in Walle Gartze 20 Mark nach den ehemals testamentarischen Aussagen von Bertold Stovegneven für die Ewige Messe zurückerhalten haben.[30]

 

Generation VIII Kinder zu Berthold Stovegneve

1.    Rykkelt Stovegneven, verh. v. Weydemann. 1498 März 31.

Nach den testamentarischen Bedingungen erhielt die ehemals Bartoldo Stovegnevens Tochter Rykkelt Stovegnevens Ehefrau Weydemanns von den genannten Erblassern Bertolds, nämlich Gert Levering, Hinrico Padel, Hans Kratzke und Paulo Virtz, 60 Mark. und auf dem Bett stehend, wie ihm im besagten Testament und Leutnant das Vorgenannte zugewiesen wurde.[31]

2.    Ghizele Stovegneven, verh. mit Peter Kankel. Erst erwähnt im Kloster zwichen den Jahren 1573-1578. Gisela v. Stogeneve von Darsband, Tochter von Bartold v. St..[32] Erwähnt 1498 März 31 als Ehefra zu Peter Kankels: „In ähnlicher Form (Wie Rykkelt oben) erhielt Ghizele Stovegneven, jetzt Ehefrau von Peter Kankels, nach den Bedingungen des Testaments, von demselben Bertold Stovegneven, dem Leutnant desselben Testaments, zusammen mit dem besagten Ehemann Peter dem Modernen von den besagten Testamentsvollstreckern der Vorgenannten Bertold. zu allen Streitigkeiten für sich selbst, und aus diesem Grund haben der besagte Peter Kankel und seine Frau Gysele dankbar gekündigt und die Testamentsvollstrecker von dem Vorstehenden freigesprochen.“[33]

 

Generation VIII Kinder zu Slaweke Stovegneve und Elsbe geb. v. Kahlden.

1.    Bertolet Stubbenewe ernennt 1538.[34] 1556 Lebte Berthold Stoveneve auf Darsband. Er verpfändete Tags nach Oeuli 1568 seinem Sohne Wollert sein Gütlein D. für 4500 Mk., hinterliess ausser diesem aber noch 3 Söhne Woldemar, Bartelt (Berthold), und Claus.[35]

2.    Ilsabe v. Stogeneve/Stoweneve, Jungfrau. Ernennt im Kloster St. Maria in Bergen auf der Insel Rügen von 1511[36] bis seine Sterben im Jahr 1549.[37]

 

Generation VIV Kinder zu Berthold Stogenew

1.    Wollert (I) „1568 auf Darsband“. Starb im September 1590. Verh. mit Anna v. Paselichs.  

2.    Woldemar (I) auf Lenchwitz

3.    Bartelt (II)

4.    Claus (II)[38]

 

Generation X Kinder zu Wollert Stoveneve auf Darsband

Ehe 1 Anna v. Kalden

1.     Elisabeth

2.    Anna

3.    Maria

4.    Ursula

Ehe 2 Anna v. Paselichs

5.     Ludwig[39]

 

Generation X Kinder zu dem Edlen und ehrenvesten Woldemar (I) zu Lanzewitz erbsessen

1.     Bartelt (III) 1619, kauft Lanzewiss von Woldemar (I). Pächter vom Rewenhof 1625.[40]

2.    Tochter verh. mit Daniel v. Bohlen auf Lanchwitz. Kind, Daniel v. Bohlen.[41]


[1] Professor Edward Rymar "Tankow / Danków. im Wandel der Geschichte. Einstiges neumärkisches Städtchen und heutiges Dorf. Strzelce Krajeńskie 2009 S 11.

[2] Gercken CDB Aus Originalien und Copial:Büchern. Tomus V. Philipp Wilhelm Gercken Stendal 1775. S 79-79.

[3] Riedel CDB Geschichte der Mark Brandenburg und Ihrer Regenten Reimer 1861. S 187-188.

[4] Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV bid in das XIX Jahrhundert. Dr R Klempin und G. Kratz. Berlin 1863. S 136 f.

[5] von Bohlen Geschichte des Geschlechts Krassow II Bd. S 267. Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV bis in das XIX Jahrhundert. Dr R Klempin und G Kratz. Berlin 1863. S 136-137.

[6] Gedruckte Chronik von Märzdorf, 1990. Geschichte des Dorfes Märzdorf am Bober im Kreis Löwenberg in Schlesien. Pfarrliste des vorherigen bekannten katholischen Pfarrers in Wiesenthal: 1261-1327 Pfarrer Ignatius Stabenau.

[7] MUB V. Band 1301-1312. Verein für Mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde. Schwerin 1869. Urk. 2838.

[8] MUB V. Band 1301-1312. Verein für Mecklenburgische Geschichte und Alterthumskunde. Schwerin 1869. Urk. 3576 S 679.

[9] MUB V. Band 1301-1312. Schwerin 1869. Urk. 3651.

[10] Diplomataria Veteris Marchiae Brandenburgensis. Aus den Archiven gesammelt und herausgegeben von Philipp Wilhem Gercken. II. Band. Salzwedel 1767. S 582 ff.

[11] MUB VII 4471 11. -17. 08. 1323.

[12] MU VII 4366 S. 07

[13] Professor Edward Rymar "Tankow / Danków. im Wandel der Geschichte. Einstiges neumärkisches Städtchen und heutiges Dorf. Strzelce Krajeńskie 2009 S 11.

[14] Eckert: GvLa II.16.

[15] CDB XVIII, S. 65, 69.

[16] Urkunden Sammlung zur Geschichte des Geschlechtes der von Eickstedt in Thüringen, den Marcken und Pommern. E.v. Eickstedt. Erste Abtheilung. Berlin 1838. S 88-89.

[17] von Bohlen Geschichte des Geschlechts Krassow II Bd. S 267.

[18] von Bohlen Geschichte des Geschlechts Krassow II Bd S 267.

[19] Urkunden Sammlung zur Geschichte des Geschlechts der von Eickstedt in Thüringen, den Marken und Pommern. G. v. Eickstedt. Erste Abtheilung Berlin 1838. 1321 (R B:475). Verzeichnis der Pommerchen Kosten fur den Krieg gegen Brandenburg. Ein alter auf Pergament geschriebener Auflas, was der Krieg, den die Pommerschen Herzoge, nach Agang der Ascanischen Markgrafen, gegen Brandenburg führten, ihnen an Ranzionsgeldern der Gefangenen K. gestosset hat. Die Rechnung ist von einem fürstl. Cammermeister Wedego angelegt Anno 1321. S 120.

[20] Stralsunder Liber Memorialis Teil 2. Veröffentlichen des Stadtarchivs Stralsund Band V/2. Herbert Ewe und Horst-Dieter Schroeder. Weimar 1969. S 121. Lat. 588: ”Michael Stavenow coram dominis proconsulibus constituit Marquardo Zweryn, cuius sororam habet Mychael, omnia sua bona mobilia, cuecumque nominetur pro 130 mrc. de hura boda, in qua moratur Michael, et de concessis denariis. Et quia boda in qua Mychael moratur, pertinet Marquardi, qoud ista bona iacent in illa boda tamquam in loco, qui pertinet Marquardo ita locavit proprie vorhuret locum illum myckael illi Marquardo, quod ista bona inibi possint detineri.” 

De. Michael Stavenow ernannte Marquard Zweryn vor den Lords Proconsul, dessen Schwester Mychael sein gesamtes bewegliches Vermögen besitzt, wie auch immer er für 130 mrc genannt wird. aus der Hura Boda, in der Michael sich aufhält, und den gewährten Geldern. Und weil die Boda, in der Mychael wohnt, Marquard gehört, weil diese Güter in dieser Boda wie an dem Ort liegen, der Marquard gehört, hat er diesen Ort richtig zu ihm Marquard gebracht, weil diese Güter darin zurückgehalten werden konnten.

[21] Stralsunder Liber Memorialis Teil 2. Veröffentlichen des Stadtarchivs Stralsund Band V/2. Herbert Ewe und Horst-Dieter Schroeder. Weimar 1969. S 88 424. ”Katherine mulieri de Dantzke, sorori Nicolai Stubbelowen, presentata sund hec: una cista navalis  et alia cista et 1 par calgarum, 1 per calceorum, 1 par lynarium vestium, 1 tunica de bruno et albo, item tunica de blanco et albo, toga de viridi et nigro, tunica subtecta de viridi et rubio, codex anglicus, 2 mappa et manotergium russium in bursa linea. Item 1 trusale cum iuvene de argentatum. Hec presentavit ei Hinricus noster notarius de iussu dominorum consulatus, et dominus Johannes Langhenek fuit presens, cum presentavit.”

[22] Dzieje Slowianzcyny Polnocno-Zachoniej Az do Wynarodowiena Slowian Zaodrzanskich Przez Wilhelma Boguslawskego Tom IV Poznan 1900 S 574.

[23] Der Stralsunder Liber Memorialis Teil 6 Veröffentlichungen des Stadtarchivs Stralsund. Herausgegeben von Herbert Ewe. Bannd V/6. Bearbeitet von Horst-Diether Schroeder. Weimar 1988. S 35-36. “Marten Preen recognovit, quod tenetur obligatus Clawes Stuvegnewen in 6 fl. rin., solvendo 1 fl. ad festum Pasce proxime venturo et 1 ad festum Jacobi proxime sequentem, tertium ad festum Pasce anno 1478, quartum ad festum Jacobi eodem anno, quintum ad festum Martini eodem anno, ultimum et sextum ad festum Purificationis. Marten Preen recognovit, quod tenetur obligatus Clawes Stuvegnewen in 6 fl. rin., solvendo 1 fl. ad festum Pasce proxime venturo et 1 ad festum Jacobi proxime sequentem, tertium ad festum Pasce anno 1478, quartum ad festum Jacobi eodem anno, quintum ad festum Martini eodem anno, ultimum et sextum ad festum Purificationis.”

[24] Der Bischofs-Roggen und die Güter des Bisthums Roeskild auf Rügen in erblichen Besitz der Barnekow. Julius von Bohlen-Bohlendorf. Stralsunnd 1850. S 248.

[25] Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern V 42. Bengt Büttner Die Pfarrereien der Insel Rügen. Böhlau 2007 S 384. SAS Test. 792 (1495), Stralsunder Lieber memorialis VI 284 (1496/97). Als Vorsteher fungierten die Adeligen Henning von Rade (Henning de Rade) und Jaroslav von Kahlden (Jeraslav de Calande).

[26] Geschichte des adlichen, freiherrlichen und gräflichen Geschlechts von Krassow. Von Julius von Bohlen. Zweiter Theil. Berlin 1859. S 152-153. Hinweis zu: No 249, Anno 1508 ”des mandagers na sunte Johannis baptisten dage, des vorlopers Christi. (26 Juni.) Aus dem Orig. im Arch. Der St Nicolaus Kirche zu Stralsund, No. 55.

[27] Der Stralsunder Liber Memorialis Teil 6 Veröffentlichungen des Stadtarchivs Stralsund. Herausgegeben von Herbert Ewe. Bannd V/6. Bearbeitet von Horst-Diether Schroeder. Weimar 1988. S 78. “Coram dominis proconsulibus nomine consulatus personaliter constituti. Slawke Stovegeven pro se ac Heyne vamme Calande nomine uxoris sue legitime Elseben ut et tamquam heredes proximores p.m. Bertholdi Stuvegneven eorundem fratris naturalis et legitimi in presencia testamentatariorum eiusdem Bertoldi in Domino defuncti, videlicet Gherardi Leveryngh, Johannis Kratzken et Pauli Virtz, pro se et nomine Hinrici Padel ipsorum contestamentarii publice recognoverunt se approbasse iuxta et inn vim amicabilis concordie habite testamentum prefati Bertoldi Stuvegneven, ac de presenti approbare et ratificare idem testamentum assignatis, preterea omnimode consenserunt in executionem testamenti huiusmodi per dictos testamentarios fiende iuxta voluntatem et dispocionem prefati testatoris eisdem omnem potestatem, in quantum eos concernet, in premissis relinquendo ac imposterum minime contra predictam quovismodo vovendo.”  

[28] Der Stralsunder Liber Memorialis Teil 6 Veröffentlichungen des Stadtarchivs Stralsund. Herausgegeben von Herbert Ewe. Bannd V/6. Bearbeitet von Horst-Diether Schroeder. Weimar 1988. S 79. 277. “Die Martis post Letare (1496, März 15) coram dominis proconsulibus

nomine totius consulatus constitutus Jeraslavus de Calande clericus fatebatur se recepisse 100 mark seu de istem se contentatum fore a testamentariis olim Bertolt Stovegneven in Domino defuncti, quas 100 mark idem Bertolt prefato Jersslavo in suo testamento assignaverat pia donacione, de quibus eosdem testamentarios, videlicet dominum Ghert Konynk, Hinricum Padel, Hans Kratzken et Pawel VVirtz idem Jersslavus gratanter quiavit et quitos dimisit.”

[29] Der Stralsunder Liber Memorialis Teil 6 Veröffentlichungen des Stadtarchivs Stralsund. Herausgegeben von Herbert Ewe. Bannd V/6. Bearbeitet von Horst-Diether Schroeder. Weimar 1988. S 78. Der Stralsunder Liber Memorialis Teil 6 Veröffentlichungen des Stadtarchivs Stralsund. Herausgegeben von Herbert Ewe. Bannd V/6. Bearbeitet von Horst-Diether Schroeder. Weimar 1988. S 79. “Preterea Heyne vamme Calande ac sua contoralis Elsebe tamquam heredes proximores Bertoldi Stovegneven prefati coram consulati fatebantur de legato et hereditate iesdem in testamento eiusdem Bertoldi tamquem heredibus proximoribus deputato et assignato per prefatos suos testamentarios contentatos fore et ab ipsis 100 mrc. sund., prout ex testamento claret, inn promto recepisse, de quibus iidem Heyne et Elsebe sua uxor dictos testamentarios similiter quiavit et absolutos ab omni ulteriori impetitione dimisit.” 

[30] Der Stralsunder Liber Memorialis Teil 6 Veröffentlichungen des Stadtarchivs Stralsund. Herausgegeben von Herbert Ewe. Bannd V/6. Bearbeitet von Horst-Diether Schroeder. Weimar 1988. S 81. ”284. Slaweke Stovegneve publice fatebatur se recepisse omnia et singula sibi per bone memorie Bertolt Stovegneven suum fratrem iuxta tennorem testamenti assignata ab eiusdem Bertoldi testamentariis, videlicet domino Gerhardo Brunswyk, Hinrik Padel, Hans Kraske et Pavel Virses, et de hiis omnino contentatum esse.

De quibus omnibus et singulis prefatos testamentarios cum gratiarum actione quitat et absolutos pronunciat renuncians omni ulteriori actione seu impetitione dictorum bonorum sui fratris Bertoldi et contra dictos testamentarios.

Item recognovit idem Slaweke, quod ultra premissa dicti testamentarii persolverunt iuxta suam voluntatem unum talarem seu eius verum valoren, de quo similiter eos quitavit.

Item Hennningus de Rade et Jerislaff de Calant fatebantur, quod ipsi ut provisores capelle in Walle retro Gartze receperunt 20 mark iuxta tenorem testamenti a dictis testamentariis olim Bertoldi Stovegneven pro und perpetua missa data. “

[31] Der Stralsunder Liber Memorialis Teil 6 Veröffentlichungen des Stadtarchivs Stralsund. Herausgegeben von Herbert Ewe. Bannd V/6. Bearbeitet von Horst-Diether Schroeder. Weimar 1988. S 83. “Iuxta tenorem testamenti olim Bartoldi Stovegneven filia Rykkelt Stovegneven uxor Weydemanns recepit a testamentariis memorati Bertoldi, scilicet Gert Levering, Hinrico Padel, Hans Kratzke et Paulo Virtz, 60 mark. et stantem lectum, prout eidem in dicto testamento assignate et legate premissa extitit, de quibus pretactis legatis eadem N. filia Rykkoldes eosdem testamentarios prefatos omnino et gratanter quitavit.”

[32] Gesammelte Nachrichten zur Geschichte des ehemaligen Zisterzienser Nonnenklosters Sct. Maria in Bergen auf der Insel Rügen von Dr. J.J. Grümbke. Stralsund 1833. S 154.

[33] Der Stralsunder Liber Memorialis Teil 6 Veröffentlichungen des Stadtarchivs Stralsund. Herausgegeben von Herbert Ewe. Bannd V/6. Bearbeitet von Horst-Diether Schroeder. Weimar 1988. S 84. “In pari forma Ghizele Stovegneven, modo uxor Petri Kankels, iuxta tenorem testamenti, eiusdem Bertoldi Stovegneven ex legato de eodem testamento recepit unacum dicto Petro marito suo moderno a dictis testamentariis memorati Bertoldi 40 mark. ad sui omnimodam contentationem, et propterea eosdem testamentarios dictus Peter Kankel et Gysele sua uxor de premissis gratanter quitavit et absolvit.”

[34] Dzieje Slowianzcyny Polnocno-Zachoniej Az do Wynarodowiena Slowian Zaodrzanskich Przez Wilhelma Boguslawskego Tom IV Poznan 1900 S 574.

[35] Geschichte des adlichen, freiherrlichen und gräflichen Geschlechts von Krassow. Von Julius von Bohlen. Zweiter Theil. Berlin 1859. S 267.

[36] Gesammelte Nachrichten zur Geschichte des ehemaligen Zisterzienser Nonnenklosters Sct. Maria in Bergen auf der Insel Rügen von Dr. J.J. Grümbke Stralsund 1833. S 31.

[37] Gesammelte Nachrichten zur Geschichte des ehemaligen Zisterzienser Nonnenklosters Sct. Maria in Bergen auf der Insel Rügen von Dr. J.J. Grümbke Stralsund 1833. S 111.

[38] Geschichte des adlichen, freiherrlichen und gräflichen Geschlechts von Krassow. Von Julius von Bohlen. Zweiter Theil. Berlin 1859. S 267.

[39] Geschichte des adlichen, freiherrlichen und gräflichen Geschlechts von Krassow. Von Julius von Bohlen. Zweiter Theil. Berlin 1859. S 267.

[40] Geschichte des adlichen, freiherrlichen und gräflichen Geschlechts von Krassow. Von Julius von Bohlen. Zweiter Theil. Berlin 1859. S 267.

[41] Genealogisches Handbuch des Adels C.A. Starke 1960 S 133.







Quellen und Sonstiges


Putbus 1307-1625

No. 396. Anno 1619, zu Putbus, den 5 febr.

Woldemar Stoueneue verkauft an Daniel v Kahlden under gewissen Bedingungen seinen Hof Lantzewiss. Aus der Abschrift in der Acte No. 20b. des Fürst. Arch zu Putbus.


Nachdem der wohlgeborene edle herr Woltmar Wulff Freiherr zu Putbus auf vielfältiges Anbringen der Exeditaren des Edlen und ehrenvesten Woldemar Stoueneue zu Lanzewiss erbsessen, ex officio den heutigen Tag zur Richtigmachung dieser Sache augesezet, so habe sich bekunden den, dass er Woldemar Stoueneue und seinen Lehns erben schwer, ja unmöchlich fallen würde, wegen der übertiefen Schulden last solch Gut Lanzewiss zu salviren. Deshalb er, Woldemar, es für rathsam erachtet, zur Gehaltung seines ehrlichen Namnens das Gut lieber in Besitz seines Sohnes und der unten genannten adlichen Beistände zu alieniren, und deshalb dasselbe nun nach recihlicher Jähriger Deliberation den edlen und ehrenwesten Daniel von Kahlden für 8000 Mark, auf den rügianischen Umschlag des 1620ten Jahres bar zu erlegen, zu verkaufen; und damit er in ehras gratificirt sein möge, so habe Daniel v. Kahlden K. sich entschlossen, über diesen Kaufschilling ihm 100 Fl. zu vererhren und dieselben bei Antretung des Guts auf Petri 1620 zu erlegen. Weil aber Woldemar Stoveneuen ältester Sohn ex priori matrimonio zu diesem Gute der nächste, ist ihm zwichen dato und Johannis frei gelassen, sich cathagorie zu resolviren, ob er die Creditoren contentiren und dadurch diesen zwichen seinem Vater und Daniel von Kahlden abgeschlossenen Eventual:Contract an sich bringen wollte. Dieser Contract ist von den Contrahenten und zum Zeugniss von den edlen und ehrenvesten Gustaf von Kaulden zu Malzin, Peter von Kahlden zu Kotelviz, Tönnies und Hinrich Gebr. den Sagern zu Testevitz und Tessits, Erich von Kalden zu Schoritz und Hans Crassowen zu Salichow Erbsessen mit unterschreiben.  


Die Familie St. gehört zu den alten Vassallen Geschlechtern des Hauses Putbus. Bereits 1307 wird "Stogenew" in einer Urk. des Ritters Pribbor von Wilmeniz genannt. (Urk. Nachtrag Nr. 2) Der hof Darsband bei Putbus scheint sich am längsten in ihren Besitz erhalten zu haben. Um die Mitte des 16 Jahrh. Lebte Berthold St. zu Darsband (1556). Er verpfändete Tags nach Oeuli 1568 seinem Sohne Wollert sein Gütlein D. für 4500 Mk., hinterliess ausser diesem aber noch 3 Söhne Woldemar, Bartelt (Berthold), und Claus. Als Wollert St. in Septbr. 1590 starb, hinterliess er eine Wittwe, Anna v. Paselichs, einen mit ihr erzeugten Sohn Ludwig St., und vier in erster ehe mit Anna v. Kahlden a.d.O. Malzin erzeugte Töchter Elisabeth, Anna, Maria und Ursula.


Da aber verwickelte Vermögensverhältnisse vorhanden waren, der Lehnherr, Fridr. Ludvig zu Putbus, Comptor zu Wildenbruch, das Gut auch nicht länger in pfandbesitznicht besassen wollte, so nahm Woldemar St. es für 9000 Mk. Und Korn, Sahrente habe K. Für 1027 Mk. erb- und eigenthümlich an. Aber auch er konnte den übernommenen Verpflichtungen nicht nachkommen. Der Herrschaft zu Putbus scheint eine Zeit lang Darsband selbst bewirthaftet, und Woldemar Stavenow Lanzeviss verpachtet zu haben, 1611, den 21 Febr, nahm er es indess wieder an, um es Gewiss bald gänzlich an die Herrschaft abzutreten, die ihm Lanzewiss übergab und eine Summe Geldes zugesand; den 22 Januar 1613 hat er um Auszahlung eines ihre noch zu zustehendes Restes ans,, der beliebten Handlung wegen des Gutes Gutes Darsband.”


- Der ist obiger Urk. abgeschlossene Kauf von Lanzewiss kam indess nicht zu Stande, sondern Waldemar St. verkaufte es d.d. Bergen, den 11. November 1619 an seinen Sohn Bartelt St. für 8752 Mk. Im Jahr 1621 war Barthelt St aber schon wieder in drückender Noth. Sich aus dieser zu retten, verpfändete er den 17. Juni 1623 Lanztewitz an Daniel v Kahlden (a.b.D. Roteswitz) auf 10 Jahre. Den 20. März 1625 verpachtete dann der Frhr. Wollmar Pless zu Putbus dem Barthelt St. den Rewenhof auf 1 Jahr für 80 Fl. Das Geschlecht ist dann wohl erlochen oder in den Stürmen des 17 Jahrh. verschollen. Im Anfang des 18. Jahrhunderts, 1706 wussten, nach einem Zeugenverhör, die ältesten Leute durch Hörensagen von Ihren Eltern u.a. von einem ”Edelmann Stuveneven”, der zu Lanssteviss gewohnt habe, zu sagen.


Quelle: von Bohlen Geschichte des Geschlechts Krassow II Bd Seite 267.


Ehemaliges Herrenhaus zu Darsband. 



 

Wappenbrisur der Familie v. Stabenow in Mecklenburg

 

Verzeichnet als v. Stabenow ist diesen Wappen von einem Siegel im Siegelsammlung der ehemaligen Ludvigsluster Schlossbibliothek. Stadtarchiv Schwerin.  Es scheint einen Brisur von dem Wappen der Fuchs mit drei rote Rosen zu sein. Ohne der Fuchs, aber mit den Straussfedern zu den Obernwappen beibehalten und zwei rote Rosen. Ob diesen Siegel zu diesen Familie gehört und wer es geführt habe muss doch weiter erforscht zu sein.

 

LHA SN 11.7.2/22 Tafel Nr. 40. Siegelsammlung der Ludvigsluster Schlossbibliothek.

 

Dieses Wappen spricht für das die Familie auf Rügen ging nach Mecklenburg wenn sie Rügen verlassen haben. Die Familie starb also wohl nicht aus auf jeden Fall nicht direkt nach 1625, wenn man dieses Mecklenburgisches Wappen betrachtet. 


Bilder Unten

Wappensiegel - Einen Allianzwappen. Wir können die Farben ganz gut ausmachen, da die Blasonierung enthalten ist. Die feldern mit die Rosen, sind Rote. Deshalb muss den anderen feldern einen Metall sein. Die sind Silbern/Weiss. Die Rose kann nicht rot auf roten grund sein, und muss deshalb entweder gold oder silberne sein.


 


1781-1844 Friederich George Andreas Stavenow (Rügen) (London)

Friedrich Stavenow from Mecklenburg arrived in London 8 September 1837. Profession, Baker. (Port of London, certificate of Arrival.  No 6631-2.)


Geburtsdatum: ca. 1781. Geburts­ort: Sudergravo, In The Isle of Rügen. Sterbedatum: 23. Nov 1844. Art des Ereignisses: Burial. Sterbealter: 63. Bestattungsdatum: 27. Nov 1844. Bestattungsort: London, Middlesex, England. Konfession: Lutheran. Titel des Stücks: Piece 4604: St George's, Little Allie Street, Goodman's Fields (Lutheran), 1843-1853. Burial Date: 27 Nov 1844 Burial Place: Whitechapel, Middlesex, England (Indexing Project (Batch) Number: I04833-9. System Origin: England-EASy. Source Film Number: 20060. Reference Number: 1-5 p.4.)


Kinder

Carl

Edward

Philip