Ostpreussen

 

STAVENOW

OSTPREUSSEN

1654-1715 H. Georg Stabenau aus Wrietzen, in Brandenburg, Gutsman und Pfarrherr in Stadt Barthen Krs. Königsberg (Ostpreussen).

 

Sohn des Ratmannes in Wriezen H. Georg Stabenow, ein Zweig der Familie Stavenow der einz auf Woldenberg sass.

 

Getauft in Wriezen am 26 october 1654 war Georgius, Sohn zu H Georg Stabenow und Dorothea Krathz.

Taufbuch Wriezen: H: Georgius Stabenow. Dorothea Krahtz/Strautz Filio Georgius Comp. H: B Jonas Beyer. H: George Büchow. H: Johan Bümhelen. Elisabeth Pehmans. H Jonas Schönbeckens Frau. Elisabeth Dalman? H: Martin Schönbeckens Frau.

 

Georg Stabenow Studierte Juridik in Königsberg ab 1676. Offensichtlich muss er Theologie später studiert habe. Erst hat er doch sich wohl in Berlin verheiratet.

(Die matrikel der Albertus Universität Königsberg i. Preussen. Die Immatrikulationen von 1657-1829. Georg Stabenau Wrietzen. March. Jur. 1676. S 99)

 

Die zu dem Amte Barthen gehörige Kirchen. Die Stadt Barthen. 1684-1713 War Georg Stabenau Pfarrrer in die Stadt Barthen. George Stabenau ist am 21 Apr. 1687 zum Schloß ordiniret, und dort 1715 gestorben.

(Quelle: D. Daniel Heinrich Arnoldts ... kurzgefasste Nachrichten von allen seit der Reformation gestanden Predigern an den Lutherichen kirchen in Ostpreussen. Königsberg 1777.  Daniel Heinrich Arnoldt, Friedrich Wilhelm Benefeldt S 285.)                               

Die matrikel der Albertus Universität Königsberg i. Preussen. Die Immatrikulationen von 1657-1829. Georg Stabenau Wrietzen. March. Jur.  Um 1657? S 99.

 

Verh 1 1676 Berlin 26 juni Mit Maria Barthardts. Das Ehepaar geht weiter zu Königsberg.

Verh 2 1708 H Georg Stavenau, Candidatus Ministerii, mit fr Dorothea Schürtzin, Sel H Johann Bernhard Beyers hinterlassenen Wittwe. (St Nicolai Berlin)

(Anm. Der Familie Beyer war sehr eng mit der Famliie Stavenow in Wriezen und Stralsund befreundet.)

Verh 3 4 Mai 1710 - H Georgius Stabenau Pfarrer in Barthen, m.d. Adelgunda Sel. H Mag. Jacob Sahmen Patoris bey hiesiger Dohm (KB Königsberg Dom Ostpreussen)

Herr Jacob Sahm führte ein Wappen: im S 1666 auf S 1097. Wappen auf weissem von grünen Kranze umgegebenen Grund. Roter Damaszierter Schild, darin ausgerissener Grüner Baum, von naturfarbener Schlange umwunden. Auf dem gekrönten Stechhelm wachsend, ein gepanzerter Mann, in der Rechten einen Streithammer Haltend. Die Wappendecken Rot Weiss. Um das Wappen die Buchstaben M. I. S. OR. P. P. (Matrikel der Albertus Universität Königsberg Bd. 1 S Einleitung XXV).

 

Kinder 1 Um 1691 Georg Siegfrid Stabenau aus Preussen. Stud an der Univ. Königsberg 1709. Als“ Stabenau Siegfr., Barthen Preuss. 60 Stip. (S 265).

Stadtsecretair zu Ratzeburg Stabenow. (Georg) Siegfrid Stabenau aus Barthen Preussen. Stud an der Univ. Königsberg. S 265 1769 G S von Stabenow in Barthen, verordningen von 1769. Novum Corpus Constitutionum Prussico-Brandenburgensium. Geb 1691, in Barthen. Gestorben 1766, 75 J Alt.

 

Kinder 2 Ester Elisabeth - Heirat in Königsberg 1720 – „H. Jacob Albrecht Jeglinsky, Kauff und Handelsmann in der Altstadt mit Jgfr. Ester Elisabeth, Tocht. H Georg Stabenauen, voll meritiert Gutsman, Pfarrherrs in Barthen.“ (KB Königsberg Heiraten 1720)

 

Kinder 3 169? +1719 Fabianus Ernest Wintersemester 1716 Stabenovius Fabian Ernest Barthen. Pruss., 60 Stip. (Die matrikel der Universität Königsberg i. Pr. Bd 2. Die Immatrikulationen von 1657-1829 S. 293.) Gestorben am 17/1 1719. Fabianus Ernestus Stabenow, J.R. Stud: v. 19 J. (KB Königsberg)

 

Unten, Ordensburg Schloss Barthen wo Georg Stabenow diente als Pfarrer. Bildquelle: Die Ordensburgen der Hochmeisterzeit in Preussen 1920.

 

 

 

1691-1766 Herr Justitien Rath Georg Siegfrid Stabenow (aus Barthen) nach (Rastenburg) Ostpreussen

 265).

1709 Siegfried Stabenow Univ Königsberg (Barthen) Ostpreussen. 26 Aprillis 1709: Stabenow Siegfried Barthen Preuss. 60 Stip. (Die matrikel der Universität Königsberg i. Preusen. Bd 2: Die Immatrikulationen von 1657-1829 S. 265.)

 

Gestorben am 16 aug 1758 ist Fr. Justiz Räthin Stabenow. (KB Angerburg 1758)

Gestorgen am 10 Maji 1766 H Siegfr. Stabenow Just:Rath 10 Maji 75 Jahr aus Hals/Stockfluss? (KB Angerburg Preussen 1766)

 

1746 die Söhne des hiesigen Herrn Stadtsekretair Stabenow (Siegfried Stabenow) Rastenburg

Seuberlichianum Stipendium. Dieses Stipendium ist gegründet ans das Testament des Erzpriester Friedrich Seuberlich vom 5 September 1727 und auf das Testament seiner Wittwe Anna Maria Seuberlichgeb. Wegnervom 30 Junius 1746 zu Rastenburg. In dem ersten Testamente heißt es: Dreihundert Gulden an einen sichern Ort gegeben und die Interesse von 18 Gulden an meine und meiner geliebtesten Ehefraun nächste Anverwandte, welche studiren möchten, jahrlich entrichtet werden, dergestalt, daß, wenn zwei oder mehr derselben wären, dieselben solch kleines Stipendium alternativ ein jeder drei Jahre nach einander zu genießen haben solle. Wenn aber kein von unfern nahen Verwandten mehr ftudiren sollte, soll solch Stipendium der Rastenburgischen studirenden Jugend auf die eben erwähnte Art und Weise alternativ zugewendet werden.

In dem zweiten Testamente heißt es: Hiernächst verordne und legire zum Behufe der studirenden Jugend als ein Stipendium dreihundert Floren, welche von denen bei Herrn Dr Ohm stehenden Geldern an den Rastenburgschen Kirchenkasten zur Administration sollen ausgezahlt, und die Jnteresse davon jährlich an diejenige Studirende gereichet, auch eben also damit gebühret werden soll, wie mein seliger Ehemann in seinem Testament wegen seines daselbst geordneten Stipendii disponiret, welchesich jedoch dergestalt erläutert haben will, daß, wenn keiner von meinen oder meines seligen Eheherrn nahen Verwandten auf der Akademie studiret, und dies Stipendium genießt, die Söhne des hiesigen Herrn Stadtsekretair Stabenow allen andern Studirenden aus Rastenburg vorgehn, und besagtes von mir und meinem seligen Ehemann verordnetes Stipendium, wenn sie auch sonsten andere Stipendia zu genießen haben möchten, auf drei nach einander folgende Jahre genießen sollen. Dies gemeinschaftliche Stipendium wird von dem Curato rium des Kirchenkastens zu Rastenburg conferirt und verwaltet, und die Aufsicht führt die Königliche Regierung. Es besteht das Kapital in zweihundert Thalern in Staatsschuldscheinen, die Zinsen in acht Thalern jährlich.

(Archiv für vaterländische Interessen oder Preußische Provinzial Blätter. Herausgegeben von DWL Richter. Neue Folge Jahrgang 1845 Juli Heft. Marienwerder bei Albert Naumann. S 929f.)

 

Stadtsecretair zu Rastenburg Stabenow. (Georg) Siegfrid Stabenau aus Barthen Preussen.

G S von Stabenow in Barthen, verordningen von 1769. Novum Corpus Constitutionum Prussico-Brandenburgensium. Geb 1691, in Barthen. Gestorben 1766, 75 J Alt.

 

14 May 1769 Land Feuer Socieäts Reglement für das Königreich Preußen v. 14 Mai 1769 Wir Friedrich von Gottes Gnaden König in Preussen Marggraf zu Brandenburg; des Heiligen Römischen Reichs Ertz Cämmerer und Churfürst: K.K.

1 Wir confirmiren folgende Grenß Feuer Societäten und zugleich Ihre, von denen Deputierten der Ritterschaft und des Cöllmer Standes conjunctim mit denen Commissarien Unserer Preußischen Regierung und Krieges: und Dominen Cammer entworfene und diesem Reglement beyzufügen de Plans: Dritten, der Insterburgsche Creyß, welcher aus dem Adel; und Cöllmer Stande de Insterburgschen und Memelschen Justitz Collegii bestehet, nach dem Plan Sub No 3.

Beylage ad Nrum 3. Da Ihro Königl. Majestät allergnädigste Willens Meynung ist, daß auch in Dero Königreich Preussen die Feuer Societät errichtet werden soll, und zu dem Ende Eine Königl. Hoch Erlauchte Regierung das nöthige durch das Angerburgsche Justitz Collegium an den Adel und sämmtliche Ritterschafft auch Cöllmer ergehen lassen; Als haben die gegen wärtige, (da wegen der sclimmen Witterung des fast impracticablen Weges, und der nöthigsten Saat:Zeit gar wentge erscheinen können,) sich vorläufig folgender Punkten verglichen, als; 1 Soll von sämtlicher Ritterschaft aus ihren Mitteln ein Director dieser Feuer Societät gewihlet werden, welcher aus jedem Amte noch einem Assessorem zu seiner Beyhülfe haben soll. Sollten nun die Cöllmer und freyen sich dem Ädelichen associiren wollen, so wird gleichfalls jedem Adlichen Assessori ein Cöllmer (welchen dieselben zu wählen haben) beygefüget.

(Folget einige reglementierte punkten) Dann; Wie nun überhaupt die Societät bereits den Herren von der Gröben auf Langheim zu ihrem Deputato erwählet hat, selbiger sich auch gegenwärtig decwriret, diese Deputation aus guter Absicht vor das gemeinschaftliche Wesen zu übernehmen; Also bewollmächtigen sie auch in Kraft diese forthmehro mentionierten Herrn von der Gröben diese ihre Erklärung, worüber das heutige Protokoll ihm zur Instruction dienen soll, bey einer Königl. Hoch Erlauchten Regierung in dem bestimmten Termino zu mantfestieren, zu welchem Ende solches a presentibus eigenhändtg unterschrieben worden, dagegen alle allhier dieser Societät wegen Deputatio laufene schriftliche Erklärungen gleichfalls dem Herrn Deputatio zu seiner nöthigen Nachricht originaliter communicieret werden sollen. Ut Supra

E von Elditten,  G., S von Stabenow, (Georg Siegfried) Pisanski,  Z,G, von der Gröben,  Wilh. Ludw. von der Gröben,

Pisanski, nomine des Herrn Iieut von Boy auf Klimcken,  Christian Groodt,

WL von der Gröben, qua Deputatibus des Rastenburgschen und des Barthenschen Haupt Amts.

 

(Sammlung preussischer Gesetze und Verordnungen 14 mai 1769 welche auf die allgemeine Deposital:, Hypotheken:, Gerichts:, Criminal: und Städte: Ordnung auf das allgemeine Landrecht auf den Anhang zum allgemeinen Landrechte und zur allgemeinen Gerichtsordnung, auf die landschaftlichen Credit: Reglements und auf Provinzial: und Statutar Rechte: Bezug haben. nach der Zeitfolge geordnet von Carl Ludwig Heinrich Rabe Erster Band. Dritte Abteilung. Enthaltend die Jahre 1764 bis 1769. Halle und Berlin 1821. S 550.)

 

Kinder 1 1743 Johann Siegfried Stabenow, geb Aug 1743 in Ostpreussen. Juni 1761 eingetr;Unffz. I Huss Regiment v Ruesch: 21.1 1762 Kornet; 20.11.1763 R Adj; 24.10 1766 die erb. Dim. Bew. 1785 Leutnant. 1769-1789 Johann Siegfried Stabenow, Gutspächter Löbegallen. Johann Siegfried Stabenow 1769-1789- Pächter Löbegallen. GutsInnehaber Domnart. S 331. 1769-1789-Johann Siegfried Stabenow. (The East Prussian Domaenenpaechter in the Eighteenth Century: A Study of Collective Social Mobility University of California, Berkeley, 1979 - S 250, S 331.)

 

Kinder 2 Um 1728 Georg Anton. Imm Sommersemester 1745 in Königsberg. (Die Matrikel der Albertus-Universität zu Königsberg i. Pr: Die Immatrikulationen von 1657-1829 S 411)

 

 

 

1743 Gutsbesitzer und Leutnant Johann Siegfrid Stabenow (Löbegallen) (Domnart)

Ein Sohn der Justitien Rath Siegfried Stabenow.

Schwarze Husaren

Geb in Aug 1743 in Ostpreussen. Juni 1761 eingetr;Unffz. I Huss Regiment v Ruesch: 21.1 1762 Kornet; 20.11.1763 R Adj; 24.10 1766 die erb. Dim. Bew. 1785 Leutnant. 1769-1789 Johann Siegfried Stabenow, Gutspächter Löbegallen. Johann Siegfried Stabenow 1769-1789- Pächter Löbegallen. GutsInnehaber Domnart. S 331. 1769-1789-Johann Siegfried Stabenow. (The East Prussian Domaenenpaechter in the Eighteenth Century: A Study of Collective Social Mobility University of California, Berkeley, 1979 - S 250, S 331.)

Ernennt als Pränumerant:

Vollständige Toppographie des Königreiches Preussen erster Teil welcher die Topographie von Ost Preussen enthält. J F Goldbeck. 1785 Königsberg und Leipzig (Verzeichniß dererjenigen welche auf die Topographie vorausbezahlt oder unterzeichnet haben) „1785 Herr Lieut Stabenowzu Loebgalen“

„1788 Herr Lieutnant Stabenow zu Löbegallen. Pränumerant. Denkwürdigkeiten aus dem Leben des Königl. Preuß. Generals von der Infanterie. De La Motte Fouque.“


1772 übernahm Johann Siegfrid Stabenow das Amt Löbegallen als Pächter. (GStA Berlin - XX. HA, PT, Amt Löbegallen Nr. 10 - 02.40 Amt Löbegallen und Kreis Pillkallen (1728 - 1820)

 

Kinder 1 Um 1775 - Johann Friedrich Stabenow, 1791 Sommersemester Stabenow Joh. Friedr. Lebgalla Boruss Iur, Cult., Immatur. (Die Matrikel der Albertus-Universität zu Königsberg i. Pr: Die Immatrikulationen von 1657-1829 S 616.) 1798 Domainen Amtmann zu Löbegallen (Handbuch über den Koniglich Preussischen Hof und Staat für das Jahr 1798 Berlin S 93)

 

 

 

Um 1728 Georg Anton Stabenow - Auditeur 1763 Kammersekretär (Glogau) 1769 Insterburg (Ostpreussen) 1776 Steuerrat in (Landeshut) 1785 Secretarius in (Cüstrin) kreis Königsberg - Steuerrat in Schweidniz, Neumark, 1789 Kriegs- und Steuerrat

Ein Sohn Georg Siegfried Stabenows zu Barthen und Rastenburg, geboren um 1728.

 

1) Dort folgte im Januar 1775 auf Eversmann der seit 1751 als Auditeurund Regimentsquartiermeister, seit 1763 als Referendar und Kammersekretärin Glogaudienende Stabenow; er hatte das Unglück, im august 1776 dem durch Landeshutreisenden König durch seine verwirrten Antworten derart zu missfallen, dass er “wegen Mangel der erforderlichen kenntnis” kassiert wurde. Dem früheren Chef Stabenows, dem General von Lossow, schreib Hoym, dass seinem das Unglück Stabenows so nahe gehen könne wie ihm; Stabenow habe nichts verbrochen, sei ein redlicher Mann; Heimlich verschaffte ihm Hoym die Anstellung als Kammersekretär in Küstrin.

 

Im Jahr 1785 wurde ein Adress-Kalender herausgegeben mit den Namen aller in öffentlichen Ämtern Beschäftigten Personen der Kurmark Brandenburg, der Neumark und dem Herzogtum Pommern und dem Herzogtum Pommern.  Ich habe begonnen, die Namen für die Neumark herauszuschreiben und an dieser Stelle zu veröffentlichen. Ein Original des Buches ist in der Greifswalder Universitätsbibliothek zur Lesesaalbenutzung ausleihbar. Hier die ersten Namen für folgende Institutionen:  Königlich Neumärkische Regierung (Cüstrin) Stadt und Festung Cüstrin. Neumärkische Städte in den Kreisen.

Vorderkreise Bärwalde, Berlinchen, Königsberg, Landsberg/Warthe

Name                   Vorname          Beruf / Stand                                  Ort                        Kreis

Stabenow        George              Secretarius                                     Cüstrin              Königsberg

In der nähe von Frankfurt A.d. Oder (Heute in Polen). Cüstrin belagert bei Russichen Truppen in 1758 wenn 318 Haüser in Cüstrin mit umgebung zerstört geworden war.

 

Biographisches Handbuch Der Preubischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740 – 1806/15 Einzelveröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin. K G Saur München 2009

Ghristian Gottfried Gallasch, 1733-1798. Engagierte sich 1762 1762 als Regimentsquartiermeister auf Vorschlag von Hoyms mit Ordre vom 8.9 1776 in d Nachfolged. kassierten Stabenow, s.d. zum Steuerrat im III Departement d Breslauser Bezirks mit Sitz in Schweidnitz ernannt. S 293, Petrus George Justus Eversmann (1719-1774) 1774 gestorben, Ihm folgte im Amt d. frühere Auditeur Stabenow, s.d.; S 253 (ZEITSCHRIFT DES VEREINS FÜR GESCHICHTE SCHLESIENS, VOLYM 43 F HIRT 1909 S 168 not 1) Dort folgte im Januar 1775 auf Eversmann der seit 1751 als Auditeurund Regimentsquartiermeister, seit 1763 als Referendar und Kammersekretär in Glogau dienende Stabenow; er hatte das Unglück, im august 1776 dem durch Landeshut reisenden König durch seine verwirrten Antworten derart zu missfallen, dass er “wegen Mangel der erforderlichen kenntnis” kassiert wurde. Dem früheren Chef Stabenows, dem General von Lossow, schreib Hoym, dass seinem das Unglück Stabenows so nahe gehen könne wie ihm; Stabenow habe nichts verbrochen, sei ein redlicher Mann; Heimlich verschaffte ihm Hoym die Anstellung als Kammersekretär in Küstrin.

1751-1763 Auditeur und Regiments…Steuerrat 1775-1776 seit 1763 als Referendar und Kammersekretär in Glogau dienende Stabenow.

(Zeitschrift des Vereins für geschichte Schlesiens vol 43 F Hirt 1909 S 180.)

 

Den Steuerrat Stabenow in Landeshut schickte Friedrich 1776 ebenfalls aus dem Zimmer, als der wahrheitsgemäß versicherte, die Stadt habe keine Schulden. Dem Kaufmann Ruths hingegen glaubte er dieselbe Auskunft sogleich. Die Steuerräte und die Kriegsräte, diese von im selbst eingesetzten, diese später gerühmten zuverlässigen preussichen Beamten also, sind ihm alle samt „faule und schlechte Leute“, „“die faulen und idioten Kriegsräte“. Besser sind die adligen Landräte, die kaum noch als Beamte gelten, fraglos zuverlässig, aber ist nur ein Hauptmann oder Oberst. Auch die Landräte verhelen dem König, was er nicht wahrzunehmen wüncht. Das Ergebnis solcher auf die Gemütsbefriedigung eines Herrschers abgestellten Regierungskunst ist immer gleich und nie gut. Hoym, den der König schätzte, führte ihm Potemkinsche Dörfer vor. Er meldete ihm 1785, 150 Fabrikanten seien angesiedelt worden, obwohl es nur 50 waren. Den Zuwachs an Bevölkerung in einem Jahr verdoppelte er in seiner Statistik. Die inländischen Kolonisten setzte er so an, dass längs der Reiseroute des Königs, nur Ausländer zu sehen waren. Die Kolonisten müssten sich in geliehener, daher sauberer Kleidung an den Strassen bei der Feldarbeit zeigen, auch wenn es nur „Lumpengesindel“ war. Ein Landrat in Oberschlesien liess dem König 1779 das Schloss eines Adligen für eine Kirsche und Schule ausweisen.

Preußens Friedrich und die Deutschen Rudolf Eigstein 1970 - Sida 170

 

Bilder unten:  

Signatur: 3 Neumärkische Kammer 5868

Titel: Wiederbesetzung der Stelle des verstorbenen Kammersekretärs Grandtke mit dem Kriegs- undSteuerrat Stabenow, früher Steuerrat des Fürstentums Schweidnitz; Zulegung des Amtes des Städteprokuratorsan Stabenow und dessen Ausscheiden aus dem Amt.

Dat. - Findbuch: 1778 – 1791, Benutzung, Erforderliche Bewilligung:   Keine, Physische Benützbarkeit: Uneingeschränkt, Zugänglichkeit: Öffentlich, URL für diese Verz.-Einheit

URL: http://www.recherche.im.blha.de/QueryB/detail.aspx?ID=1386014

 

1791–1800-1831 Königl. Oberamtmann, Landschaftsrat, Rittergutsbesitzer adl. Powayen Johann Friedrich  Stabenow 1800 (Insterburg) Ostpreussen

Sohn zu Leutnant Johann Siegfrid Stabenow (Löbegallen).

1791 Student beim Universität Königsbergs. Johann Friedrich Stabenow, Regimentsquartiermeister, Amtmann in Löbegallen. dann Rittergutsbesitzer in Powayen.


Bild unten

Gutshaus Adlig Powayen


 

Verzeichniz der Studierenden der Universität Königsberg von 1787 bis 1817.

Sommer 1791 33 Joh. Friedr. Stabenow, aus Löbegallen. Jurist. (Früher Reg Quartiermeister, dann Oberamtmann in Löbegallen, Jetzt Besitzer von adl. Powajen.[Akademisches Erinnerungs Buch für die welche in den Jahren 1787 bis 1817 die Königsberger Universität bezogen haben. Königsberg 1825. Druck und Verlag der Hartungschen Hofbuchdruckerei. S 42.)

1798 ist Friedrich Stabenow genannt Amtmann zu Löbegallen, Instertal. Hr Sperber ist genannt als Administrator. (Quelle: Handbuch über den Koniglich Preussischen Hof und Staat für das Jahr 1798 S 93. )

1800 In Dominalen Amt Löbegallen (Gutsbetzirk) ist Fr. Stabenow genannt als Amtmann. In derselber Amt gibt es auch ein Hr. Rosenhagen, genannt als Administrator.(Handbuch Uber den Könglich Preussichen Hof und Staat. Das Jahr 1800.  Berlin. Gedrückt bei Georg Decker Königl. Geh. Oberhofbuchdrucker. Kap. Finanz Department s 110.)

1804 Domainen Ämter. Löbegallen – Stabenow Amtmann. (Handbuch uber den Koniglich Preuischen Hof und Staat: fur das Jahr 1804. S 123.)

1808 Tilsit - Stabenow, Oberamtmann in Löbegallen. (Die Mennoniten. Ein Familiengemälde in 3 Aufzügen. Ludvig von Baczke. Wien 1808. (Verzeichniss der Pränumeranten).

1811-1870 498 498 Stabenow, ehemaliger Regiments Quartiermeister, Jetzt General-Pächter des Domänenamts Löbegallen, Prädikat Ober-Amtmann beigelegt. 8.6.

Heberetat.Regts. Quartiermeister Johann Friedrich Stabenow, 34 J. 6 M alt, aus Preussen. Dienstzeit 11 J. 4 M. (Geschichte des 2. Ostpreussischen Grenadier-Regiments, Volym 2 E.S. Mittler und Sohn, 1885. S 572).

 

1799-1808 Unterstaabsoffizier Regimentsquartiermeister und Auditeur Johann Friederich Stabenow. (Ostpreussen)

Rangliste des Füsilier – Batallions v. Rembow (Nr. 6) Ende 1799. (Unter Oberst und Brigadier Michael v. Rembow).  Johann Friedrich Stabenow ernennt als Regimentsquartiermeister und Auditeur. (Geschichte des Ostpreusichen Grenadier Regiments Nr. 3 Erster Teil 1685-1800. Berlin 1885. S 362.)

1803 und 1805 Karachter und Namen, Erste Ostpreussicher Füsilierbrigade. Regimentsquartiermeister und Auditör Stabenow. Bei Batallion Rembow. Im Garnison Stallupönen. (Rangliste für das Königlichen Preussichen Armée für das Jahr 1803 und 1805 S 101 u. S 101.)

1808 Regts. Quartiermeister Johann Friedrich Stabenow, 34 J. 6 M. alt, aus Preussen. Dienstzeit 11 J. 4 M.

(Rangliste des 2 Ostpreussichen Infanterie Regiments (Prinz Heinrich) Pro Januar 1808. S 572.)


Verheiratet mit Sophie Flora geb. Frey, geboren wo und wann (um 1783) verh. 1 wo und wann? Antonin Johann Ernst Frey auf Kalthof bei Königsberg Pr. verh 2 wo und wann? Johann Friedrich Stabenow, Regimentsquartiermeister, Amtmann in Löbegallen, dann Rittergutsbesitzer in Powayen, Samland. + Powayen 2.9. 1821. - Ersatz der Auslagen unt Bergiltung. 

Freiburg, Br., Rybselsenstr. 48.  H. Klotz Generalleutnant a. D.

(Archiv für Sippenforschung und alle verwandten Gebiete Band 14 C.A. Starke 1937 S 28) 

 

Kinder

Kinder 1 1805-1806 Friedrca Sophie Thustnelde (KB Ebenrode-Nesterov-Stallupönen-Ostpreussen) Garnison den 20 august 1806 starb des K Regiments Quartiermeisters Stabenows Tochter Friedrca Sophie Thustnelde 11 monate 17 Tage alt.

 

Kinder 2 1807 Otto Julius Alexander. Vater, Herr Stabenow, Reg: Quartiermeister. Mutter Florentine nat. Frey. Geboren am 9 juli, etauft am 29 juli 1807. 1 Frau Mathilde? Wegemeister 2 Frau Hardenstein 3 Frau Leutnant von Hundt, 4 Frau Amtmann Bilde? 5 Fraulein Ottilia v Oberllei 6 Herr Oberamtmann Neuman a Zavety/Zugepass, 7 Frau Antillolz Hahn 8 Leutnant v. Geje? 8 Herr Leutnant v Gejr 9 Herr Stallmstr Bart. (KB Stallupönen u Zavety. Taufen Heiraten und Tote 1736-1856.)

 

Kinder 3 1809-1838- Flora Amalie Stabenow. Geboren am 31 nov 1809 verheiratet am 15 oct 1838 in Königsberg Ostpr. Mit Harl Herrmann Pigors. (KB Altstädtichen Königsberg) „Das König. Ober: Landschaftsrathes Herr Hermann Bigorow aus Königsberg, (geb. 19 mai. 1810) Wohnhaften zu hous Zeutenestrasse. 28 Jahr Alt.  Mit- Freulein Flora Amalie Stabenow, des verstorbenenen Landschaftsrath H Johan Friedrich Stabenow auf Powayen jüngsteren Tochter, geb 33 novbr 1809.

 

Kinder 4 1809 Friedrich Adolph Stabenow (KB Nesterov Ostpreussen) - Vat: Herr Johann Friedrich Stabenow, Regiments Quartiermeister. Mut: Sophia Florentina geb. Frey. Filius Friedrich Adoph + d 26 dec 1809. Nat d 22 may, baptisat d 11 junii 1809. Testes; 1 Herr Major v Lochstedt, 2 Frau Lietenant Stabenow 3 Herr Hieronymus auf Kirckstein 4 Herr Bürgermeister Friedeborn 5 Herr Lietun. Caspar 6 Demoiselle Wagenmeister 7 Herr Justitzamtmann Engelbreht 8 Frau bei: Inspectori Bielitz 9 Frau Liet: v Steiler 10 Herr Stein 11 Herr Volhörnich Stewdiger. Am 26 december 1809 ist Friedrich Adolph gestorben. 

 

Kinder 5 1816-1820 Gerhard Adolph Stabenow, starb am 7 nov und ist am 10 nov begraben. Vater Johan Friedrich Stabenow. (KB Medenau Kr Fischhausen) – Gebhardt Adolph: Fil: des adlichen Gutsbesitzers H Oberamtmann Joh. Friedrich Stabenow auf Powayn. Starb 4 Jahr alt. Am den 7 November. Begraben den 10e eijusdem.


Bild unten

Taufeintrag, Otto Julius Alexander 1807.


 

 

1780-1857 Oberamtmann George Leopold Stavenow (Domaine Taplacken) Wehlau, Gumbinnen, Gusev Insterburg Ostpreussen

(KB Gusev Insterburg Gumbinnen)

17/9 1857 Insterburg Stabenow George Leopold Oberamtmann 77 Jahr Alt. Hinterlässt 4 Majoren Kindern.

1847 Der Amtmanns Leopold Stabenow Ehefr. (??????/Hngadelis) Henriette Geb. Hoyer. In Taplacken u gemanzig gestorben October 12 märz. 49 J Alt.

Stabenow, Domänen-Pächter in Budupöhnen und T h 0 m a , Ußpiaunen, Charakter als Königl. Oberamtmann verliehen. Amts-Blatt der Königlichen Preussischen Regierung zu Gumbinnen: Personenkundliche Auszüge, 1811-1870 S 156.

(Amts-Blatt der Königlichen Preussischen Regierung zu Gumbinnen: Personenkundliche Auszüge, 1811-1870. Volym 70. Sonderschriften des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreussen e.V, Friedwald Moeller. 1992. S 30.)

Stabenow, Leopold, Dom Beamter in Taplacken oo 30.6.1819 Henriette Hoyer. (IZ 2230, HZ 1060).

Henriett Stabenow, geb Hoyer, starb 49 J alt am 21 oct 1847, und ist begraben am 27 okt 1847 in Königsberg. Taplacken u Wehlau. (KB Dom Kneiphof Königsberg) Hinterlässt den Weddman und die Söhne Herrman 23 J Alt und Rudolph 20 J Alt.

 

Kinder 1 Ida Stabenow verh. Von Sperber (13) Alexander Julius von Sperber) geb. zu Gerskullen 25. März 1811) auf Lenken mit Möfen und Aszolinen im Kreife Ragnit) verm. zu Gerskullen 1. Oktober 1835 mit Jda Stabenow) geb. zu Löbgallen 21.0ktober 1810) Gestorben zu Lenzen 14 oktober 1864. (Aszolinen bei Ober Eiffeln) 

(Handbuch des Preussichen Adels. Hrsg. Undter Förderung des Königlichen Herolds Amtes, Mittler 1892 Volym 1. S 546.)


Kinder 2 Antonie Dorothea Friedrike geboren am 13 april 1820, getauft am 19 juli 1820. Verh. am 16 september 1843 mit Bernhard Damm, Regierungsrat zu Gumbinnen, vorher Oberst u. Gerichtsassessor in Pr. Holland.


Kinder 3 Flora Gertrude Marianne geb. am 5 august 1822, getauft am 28 oktober 1822. Gestorben in Taplacken. 11 februar 1838. War verlobt mit einen Gerichtsassessor und ertrank cc. 16 Jahre alt mit ihrem Verlobten beim Baden in Pregel.  


Kinder 4 Rudolf Siegfried Heinrich geb. am 24 december 1823. Ledig. Gutsbesitzer. Gutsbesitzer in Herrmanshof bei Insterburg. Verunglückte mit Jagd gewehr in Sziedlauken 30 Jahre alt.   

 

Kinder 5 1824 Ferdinand Herrman Leopold. Geboren am 21 december in Taplacken. Gestorben am 12 april 1901 in Insterburg. Gutsbesitzer in Sziedlauken, Rentier zu Insterburg. 

 

Kinder 6 1828-1858 Rudolph (Gumbinnen) Ostpreussen. Rudolph Stabenow, Geboren 1828, Starb 30 J alt am 20 jan 1858 und ist begraben am 24 jan. 

 

Kinder 6 1835 Anna Louise 1835-1866   

Lichtwarth Anna Louise geb. Stabenow 31 J Alt, Oberst: Kontrollmeisters Frau. 5 aug – Wittew H Lietuenant u ???Amtskontrolleur Gustav Lichtwarth. Gestorben am 5 aug 1866. Begr am 8 aug. (KB Gumbinnen Gusev)

 

1826 Jeder Pachtlustige, welcher im Termin selbst eine in depositalmässig sichern Dokumenten, in geldwerthen Papieren oder in baarem Gelde zu bestellende Kaution von 1500 Rthlr, und zur Sicherstellung des Königl. Inventarii, der Erfüllung des Pachtumme und der Kontraktsverpächtungen niederlegen kann, wird zu Gebot zugelassen Werden. (Beschreibung)  Die unabänderlichen Pachtbedingungen, Worwerkscharten und Wermessungs Register werden jedem Pachtlustigen in der Registratur der Unteraszeichneten Abtheilung von dem Herrn Registrator Samann auf Verlangen zur Einsicht vorgelegt werden. Wer die Worwerke selbst besehen will, kann sich bei dem herrn Amtamnn Stabenau in Taplacken melden. Königsberg den 24then Februar 1826. Königl. Preuss. Regierung. (Amtsblatt der Preussischen Regierung zu Königsberg)

(Anm. Mer info i källan, 2 personer till och årtalen) Trol. samme man som nedanstående notis. ll Chronologische Uebersicht der denkwürdigsten Begebenheiten,Todesfälle und milden Stiftungen in Preußen von 1827 bis 1831. Beschluß Begebenheiten des Jahres 1831 Todesfälle im Iahre l831 Am 20 März zu Powajen Landsch.: R. Stabenow, 58 J. alt.-

(Vaterländisches Archiv für Wissenschaft, Kunst, Industrie, Agrikultur oder Preuß Provinzial Blätter. Herausgegeben unter Mitwirkung vieler Gelehrte, Beamten, Künstler, Kaufieute, Landwirthe usw zum Besten der Anstalt zur Rettung verwahrloster Kinder zu Königsberg. Dreizehnter Band Januar Heft. Gedruckt in Hartungs hofbuchsdruckerei. In Commission der Buchhandlung der Gebrüder Bornträger. Dreizehnter Band Januar Heft Königsberg 1835. S 462.)

1891 - …erbaute Ordensburg bewohnt, nachdem demselbe im vorigen Jahrhundert niederbrannte und dem gegenwärtigen Zwecke entsprechend wieder hergerichtet wurde. Shon frühzeitig wurde hier umfängliche Pferdesucht betrieben, für welche ein ehemaliger Pächter, der Oberamtmann Stabenowdas in Fig 2279 wiedergegebene Gestütbrandzeichen benützte. Die von ihm gezogenen Pferde waren ...

(Alois KochEncyklopädie der gesammten Thierheilkunde und Thierzucht, mit inbegriff aller einschläglichen Disciplinen und der speciellen Etymologie. Handwörterbuch für praktische Thierärtzte, Thierzüchter, Landwirthe und Thierbesitzer überhaupt vol 10. S 613.)

 

Domaine Taplacken

Betr. Die im Intendantamte Wehlaubelegene Domaine Taplacken, verpachtungssache.  Worverk Taplacken und Petersdorf belegen resp 7 und 8 meilen von Königsberg und 4, und 5 meilen von Insterburg. „Die unabänderlißen Pachtbedingungen, Vorwerks Charten und Vermessungs Register werden jedem Pachtlufligen in der Regifiratur der unterzeichneten Abtheilung von dem Herrn Regisirator Samann auf Verlangen zur Einsict vorgelegt werden. Wer die Vorwerke selbst besehen will, kann fich bei dem Herrn Amtmann Stabenau in Taplacken melden.“ Königsberg den 24ten Februar 1826 Königl. Preuß. Regierung. Zweite Abtheilung. (Amtsblatt der Preussischen Regierung zu Königsberg, Volym 16 S 111 und 130)

 

Familie Hoyer:

Hoyer Negotiant.

27.2.1795 Tochter geb. (Pr. Archiv 1795 /205)

18.10.1796 Tochter geb. ( - "- 1796 /694)

28.9.1798 Tochter geb. ( " 1798 / 687)

 

Frau Commerzienrat, + 30.3.1795 im 63 Jahr, (Pr. Archiv 1795 /262) Entkräftung. im 62 Jahr. ( IZ 432) Hoyer, Henriette, oo 30.6.1819 Leopold Stabenow Dom. Beamter in Taplacken. (IZ 2230)

9556

 

Hoyer, Carl August Besitzer Adl. Schugsten oo Kbg. 28.10.1810 Dem. Florentine Aurora Hesse, jüngste Tochter + Just. Commisar Hesse. 7.9.1811 geb. (HZ 1449 und HZ 1105)

Hoyer, Bertha, oo Otto Stobbe, Gutsbesitzer auf Grünhof, Tochter _ _ _?da gb. Grünhof bei Lötzen 26.7.18_ _?.

(DGB.25 /277)

Hoyer, David, Mstr. Bürger und Schneider in Gumbinnen, oo 1759 Nr.8 Jgfr. Brandenberg von Ruddupenen. Kb (Ischdaggen)

 

9560 Hoyer, Joh. Ludwig - Frau Dorothea Jakobine gb. Scheres, + Taplacken 5.11.1830 10 1/2 Uhr vorm. 64 Jahr alt, Schleim und Entkräftungsfieber, Stabenow und henriette gb. Hoyer. (IZ. 3379)

 

Die Burg Taplacken, war einz eine Ordensburg des Deutschen Ordens in der damals ostpreußischen Ort Taplacken, heute Talpaki.

Der Name von Taplacken leitet sich ab von den prußischen Worten toplu = warm und laucks = Feld, bedeutete also so etwas wie „warmes Feld“. Daraus wurde dann Tapelawke und endlich Taplacken.

Eine erste Burgbefestigung ohne Vorburg in Holz-Erde-Bauweise errichtete der Orden im 13. Jh. auf dem Schloßberg 800 Meter nordöstlich von Taplacken am rechten Ufer des Flüsschens Nehne bei seiner Einmündung in den Pregel. Vor der Anlage von Insterburg (1336) und Saalau (um 1355) war es der am weitesten nach Osten vorgeschobene Ordensstützpunkt am Pregel. Diese Befestigung zerstörten die Litauer unter Fürst Kynstut 1376. Ihr Wiederaufbau erfolgte um 1400 an einem besser zu sichernden Platz in einem nahen sumpfigen Gelände auf einer aus dem Morast hervorspringenden Landzunge an der Nehne. Dabei staute man den kleinen Fluss an drei Seiten zu Teichen auf, um zusätzlichen Schutz zu erzielen. Der Baugrund war dadurch so feucht, dass man den Bau von Kellern zunächst unterließ, was man aber später z. T. nachholte. Stattdessen gab es ein tief liegendes Erdgeschoß, das mit schönen Kreuzgewölben und breiten Bandgurten ausgestattet war. Im Hauptgeschoss gab es die Kapelle, einen kleinen Amtsraum und den Remter. Darüber befand sich der Wehrgang. An der Nord- und Westmauer waren hofseitig schmale Wirtschafts- und Stallgebäude angefügt, die wie die Burgflügel darüber ein Wehrgeschoß mit Luken für die Verteidigung trugen. Die südliche Wehrmauer stand frei und besaß nur den Wehrgang. Eine Vorburg gab es wohl nicht.

In der Burg richtete sich später eine Domäne ein. Dafür wurde das Haupthaus zum Gutshaus umgebaut. Vom Haupthaus und dem nördlichen Wirtschaftsflügel waren bis 1945 noch Teile im Baukörper präsent. Taplacken war eine der drei Domänen des Kreises Wehlau. 1992 war der Eingangsvorbau des Haupthauses noch vorhanden, ebenso wie der nördliche Wirtschaftsflügel, der als Wohnhaus genutzt wird. Das Haupthaus selbst war Ruine.

(Quelle: https://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=1328)


Bild unten

Burg Taplacken


 

 

1824 -1871 Herrman Stabenow, Rittergutsbesitzer, (Sziedlauken), Ragnit, Preussen Brandenburg

Eltern: Stabenow, Leopold George, Dom Beamter in Taplacken oo 30.6.1819 Henriette Hoyer. (IZ 2230, HZ 1060). Geboren in 1824.

Herrman Stabenow, geboren am 21 december 1824 in Insterburg, gestorben am 12 april 1901 in Insterburg. Rentier zu Insterburg. 


Stabenow, Gutsbesitzer, Sziedlauken, per Aulowöhnen, Preußen. (Amtlicher Bericht über die 24 Versammlung Deutscher Land und Forstwirthe zu Königsberg vom 23  bis 29 August 1863. Sid 68.)

1871 Sziedlauken, Kreis Ragnit. Herm. Stabenow. Post oder Eisenbahn Station, Grünheide, P. Rittergüter im Kreise Ragnit. (General Adressbuch der Ritterguts und Gutsbesitzer in Norddeutschland, mit angabe ihrer Besitzungen dem Areal nach von 500 Morgen Aufwärts aus Amtlichen Quellen Zusammengestellt. Durch Fr. Calsow. Landwiethschaftlich.Statistlisches Bureau. Berlin. Potsdamerstrasse 105. 1871 S 734.)

1879 Sziedlauken, besitzer Herrman Stabenow.

 

Kreis Sensburg. Der im südwestlichen Theile des Regierungsbetzirks Gumbinnen, zwichen 53° 36´und 54° 2´nördlicher Breite und zwichen 38 ° 42´und 39 ° 26´östlicher Länge belegene Kreis Sensburg grenzt im Norden an die Kreise Rastenberg und Rössel (Regierungsbetzirk Königsberg); im Osten an die Kreise Lötzen und Johannisburg (Reg,-Bez. Königsberg); im Süden an die Kreise Johannisburg und Ortesburg; im Westen an die Kreise Ortelsburg und Rössel (Regierungsbezirk Königsberg).Der Kreis hat bei enier Grösse von 12,18 Q Myr 47978 Ew, incl 6313 Ew, in den beiden Städten und dem Marktflecken des Kreises. Dieses sind. Sensburg, (Kreisstadt) Nikolaiken, Aweiden (Markflecken). (Handbuch des Grundbesitzes im Deutchen Reiche. Das Königreich Preussen. III Lieferung. Die Provinz Ostpreussen. Berlin 1879. s 239)

 

92 Szieleitschen, köllmisch 4380. 335 hektar 7. Insterburg PTE. Memeler Dampfboot/Sterbefälle


Ehe 1 

Verheriratet in Janstorowik 29 november 1865 mit Bertha Priess, geboren zu Hohenrade 15 oktober 1841 und gestoren 10 juni 1873 in Sziedlauken. 

Kinder 1 Hedwig Anna Margarethe geboren 9 sepbember 1866. Verh. mit Wilhelm v. Mach, gestorben in Guben 17 märtz 1923. 


Kinder 2 Elise Bertha Clara (Maria?) geb am 17 august 1867. Verh. in Sziedlauken am 15 mai 1896 mit Walther Käswurm, geb. Kincschen 24 jan 1859 und gest in Charlottenwalde 5 oktober 1898.


Kinder 3 Antonie Henriette Meta (Maria?) geb. am 4 september 1868. Gestorben in Neuwedell in Pomern. Verh. in Sziedlauken 28 september 1894 mit Richard Bernhard Steiner geb. Sakautschen bei Benkheim 16 juni 1867. Gest. Blesewitz bei Anklam 14 august 1927. 

 

Kinder 5 1871 Max geboren zu Sziedlaiuken am 20 märtz 1871, + am 15.03.1873. Gestorben, aus Sziedlauken,

Verwandschaftsangabe: Sohn. Hinterbliebene, Stabenow.


Kinder 5 1872 Hugo geboren am 6 märz 1872, gestorben am 8 august 1872.


Kinder 6 1873  Stabenow Bertha 14.06.1873 aus Sziedlauken.                       


Ehe 2 

Herrman Stabenow und Marie Elise Priess, geb. Albrechtsthal 8 dec 1842. Heirat am 6 märz 1876. 

Kinder 7 1877-1890 Frieda


Kinder 8 1880 Elise geb. am 15 mail 1880, gestorben in Kindschen 28 december 1917. Verh. in Sziedlauken 27 oktober 1899 mit Eugen Kaeswurm geb. Kindschen 27 märz 1871. Gestorben Tilsit (Klinik) 11 mai 1919. Gutsbesitzer in Kindschen.

 

Kinder 9 1882 Ein totbegorenen Sohn 


Kinder 10 1884 Gertrud. Geboren am 7 mai 1884. Verh. in Insterburg 29 september 1905 mit Richard Böhme geb. 5 november 1878. Gest. bei Lyck 1 märz 1915, Kgl. Preus. Hauptman und Battrieführer Felda 1. Ehe 2 Insterburg 3 juli 1922 mit Percy von Sievers. geb. Schloss Randen (Heimthal) Livland 22 juni 1876 + München 25 november 1926. 

 

 

 

1828-1858 Rudolph Siegfried Heinrich Stabenow gutsbesitzer Herrmanshof Insterburg, Preussen Brandenburg

Eltern: Stabenow, Leopold George, Dom Beamter in Taplacken oo 30.6.1819 Henriette Hoyer. (IZ 2230, HZ 1060). Geboren in 1824.

1828-1858 Rudolph Siegfried Heinrich Stabenow Sziedlauken (Gumbinnen) Ostpreussen. Rudolph Stabenow, Geboren in 1828, Starb 30 J alt am 20 jan 1858 und ist begraben am 24 jan. Gutsbesitzer in Herrmanshof bei Insterburg. Verunglückte mit Jagd gewehr in Sziedlauken 30 Jahre alt. 

(GStA F. Moeller, Manuskripte Nr. 3 Familie Stabenow S 99, 100)


Stabenow, Gutsbesitzer, Herrmanshof per Insterburg, Preußen. (Amtlicher Bericht über die 24 Versammlung Deutscher Land und Forstwirthe zu Königsberg vom 23  bis 29 August 1863. Sid 68.)

37 Hermannshof, städt., Köllmisch. 3291. 311 hektar. Entfernung 2. Post-bzw. Insterburg PTE.


Guts Verkauf 1863 

Das ¼ Meile vom Bahnhofe Insterburg, an der von Insterburg nach Löben führenden Chausée, gelegene Gut Herrmanshof, soll behufs Auseinandersetzng der Erben des verstorbenen Besitzers Heinrich Stabenow sofort aus freier Hand verkauft werden. Zur ermittelung eines Kaufers habe ich Termin auf den 25. September, Nachmittags 4 Uhr, in Herrmanshof anberaumt, zu welchem ich kaufluftige einlasse. Herrmanshof enthält 876 Morgen. Die Ländereien befinden sich in höchster Kultur, die Wirtschaftsgebaude sämmtlich mit Ziegeldach sind neu. Das Wohnhaus ist im vergangenen Jahr erbaut. Lebendes und totes Inventarium ist ausreichend vorhanden. Der Kauvertrag kann auf Wunch noch im Termin abgeschlossen werden. Amtlicher Bericht über die 24 Versammlung Deutscher Land und Forstwirthe zu Königsberg vom 23  bis 29 August 1863. Sid 68.

Insterburg den 11. September 1869. Der Generalbevollmächtigste der Heinrich Stabenows´chen Erben. Prengel. Rechtsanwalt.

(Beiblatt zur Kladderadatsch. Nr 43. Erstes Beiblatt. Berlin, den 19. September 1869.)

 

 

 

1863 Stavenow Rittergutsbesitzer Mühlenhof (Königsberg) Ostpreussen

Herr Stavenow, Gutsbesitzer, Mühlendorff (Mühlenhoff) Herrschaftlichen Wohnhause von Mühlenhof,  per Königsberg, Preussen.

(Amtlicher Bericht über die 24 Versammlung Deutscher Land und Forstwirthe zu Königsberg vom 23  bis 29 August 1863. Sid 68.)

Schlachtvieh - Markt in Königsberg. Die Königs. Regierung zu Königsberg hat auf die Vorstellung des Rittergutsbesitzers Stavenow zu Mühlenhof die Einführung eines wöchentlichen Schlachtvieh Marlies für die Stadt Königsberg beschlossen Derselbe wird mit dem 23 d. M. beginnend, an jedem Donnerstage vor dem Friedländer Thore ganz in der Näh der Stadt, auf den rechts und links von dem an der Warschauer Chaussee belegenen herrschaftlichen Wohnhause von Mühlenhof befindlichen Plätzen, welche mit den nöthigen Einrichtungen dazu versehen sind, stattfinden. Als Vergütigung für die Benutzung dieser Plätze, der Waageanstalten, Wolmen K. ist dem Eigenthümer des Gutes Mühlenhof vorläusig die Erhebung eines Marktstandgeldes von 5 Sgr. pro Haupt Großvieh und von 2 Sgr. pro Stück Kleinvieh (Kalb, Schaf, Schwein) gestattet.

(Annalen der Landwirthschaft in den Königlich Preussischen Staaten Wochen Blatt Herausgegeben vom Präsidium des Königlichen Landes Oeconomie Collegiums Berlin 1863 Herausgegeben von Gustav Nosselmunn. S 401.)

Grundsteuer-Reinertrag in Mark 2576. Gesamtgröße in Hektar 88. Entfernung 2. Post- bzw. Eisenbahn- und Telegraphenstation Königsberg PTE.

(http://www.ahnen gesucht.de/ahnenspuren/ostpreussen/gueteradressbuecher/1879/koenigsberg.html/indexccb4.html?searchterm=None)



1923-41 Stabenow Gutsbesitzer (Netzebruch) (Vorbruch)
Die verfügung von todes wegen des Gutsbesitzers Max Stabenow und Ehefrau Margarete geborene Quast. (Classification 3 IV Nr 27/1923 Archivum Paristowowe w Gorzowie Wielkopolskim)
Stabenow Max Gutsbesitzer Netzbruch gestorben am 9.6.1929 64J 7.6.1929 - Familienanzeigen aus der Neumärkischen Zeitung.


Vorbruch Band 16 Blatt Nr 412. Index of Persons Max Stabenow. (Archivum Paristowowe w Gorzowie Wielkopolskim) Ref code 7165. Pages 7.