LINIE III Lübeck II 1656

 

STAVENOW

LÛBECK II

1656 

1604 +1667 Reissiger Diener der Stadt Lübeck Nicolaus Stavenow VIII (Perleberg) (Laage) (Lübeck) 

Nicolaus Stavenow VIII, geboren 1604 in Perleberg. Sohn zu Peter V in Perleberg - Sohn zu Andreas I. Kam nach Mecklenburg, wie sein Grossvater und Älteste Bruder Peter VI der Nach Rostock zog im Jahr 1616.


Nicolaus wohnte im Jahr 1640 in Stadt Laage, wo er völlig ruiniert geworden ist. Er ist genannt zusammen mit Johann v. Bülow, Burgermeister der Stadt Laage in der Buch "Geschichte der Stadt Lage".

 

"Von 4000 Seelen sind im Jahre 1641 in der ganzen Gemeinde nur noch 50 übrig geblieben. Ein Jahr nach seiner Einführung schreibt Erasmus im Auftrage der Bürger an den Fürsten und bittet dringlich, daß der Zoll, die Accise, zunächst doch noch nicht wieder eingerichtet werden möchte; die Stadt, so giebt er an, ist durch Krieg und Brand mehr verwüstet, als irgend eine in Meklenburg und Deutschland, es zieht Niemand zu, weil die Wohnungen mangeln. "Einwohner sind nicht mehr vorhanden als Matthias Melldorp, Rathsverwandter, Michel Melldorp, Rathsverwandter, Klaus Schröder, Heinrich Melldorp, Matthies Wilke, Gerdt Surow (ist unbefreyt), Klaus Sötmelk (dient dem Pastor als Knecht), Klaus Stavenow (pflegt das Almosen zu suchen). Unter diesen sämmtlichen ist nicht einer, der einen Knecht oder eine Magd habe, woraus ihr Vermögen leicht zu schließen. Zwei haben eigne Häuser. Der Durchzug der schwedischen Völker zu Fuß und Roß dauert fort, die Bewohner müsfen jeden Bissen mit ihnen theilen, die Kirche erfordert zum Ausbau alle verfügbaren Kräfte, auch müssen nothwendig Häuser gebaut werden." Zu diesen namhaft gemachten Bürgern kommt dann noch bald der Bürgermeister Johann Bülow. So haben wir, abgesehen vom Pastor, 17 Personen als Grundstock für die zukünftig zu errichtende Stadt".

(Carl Beyer, Geschichte der Stadt Lage, In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 52 (1887) S 275)


Die von Bülows tauchen auf als Taufpaten, Freunde (und eine Ehe in Pritzwalk), Brandenburg nach Fürstenberg und Lübeck. 

 

Reissiger Diener: ein Besoldeter Kriegsmann oder reisiger Amtmann.

Hausdiener (Burgermeisterdiener) und Reitende Diener, waren Ratsdiener der Hansestadt Lübeck.

Am 28.4 1656 war Clauss Stavenow Reissiger diener cop. mit. Cillie Roweder (St Jacobi. Trauebuch. Lübeck Seite 356. Nr 3161)

Claus Stavenow, Reitender Diener heiratet am 28. April 1656 auf der Schäferei Cillien Roweder (6207_S00355 1656 St. Jacobi). Er hatte mindestens folgende Kinder

Margarete, getauft 6. Februar 1657 (6198_S00247 1657 St. Jacobi)

 

Kinder 1 1657 Margaretha

Claus Stavenows Tochter Magaretha getauft den 6.2. 1657 (St Jacobi dopbok). Fadern är ryttare i stadens tjänst. (”reissiger diener”). Traueregister Lübeck sid 358. Nr 3239

Clauss Stavenow. Ein Reissiger Diener, Sein Tochter Margaretha. Die Taufpaten: Gottfrid von Wirtzen der Jünge, Fr. Margaretha von Bülow, H. Heinrich ??????? der Jüngers Frau.

einen Sohn (kein Name im Eintrag), getauft (hier fehlt das Datum auf der Kopie, es müsste Anfang Juli 1660 sein) (6198_S00392 1660 St. Jacobi)

 

Kinder 2.juli 1660 Stauinaw Claus Reisiger Diener lässt taufen ein Sohn (Nahme nicht eingetragen. JacobiTfb S. 6) Din Paten. Andreas Albrecht Brunst, Gottschalk von Witzen, den Jünger, J. Cicilia von Höveln.

(Görgen Christopher Müsterschreiber Stralsund und Lübeck?)

 

ein Kind unbekannten Geschlechts, getauft nach dem Tod des Vaters (Claus Stavenow wird als „seelig“ bezeichnet) (6214_S00563 1667 St. Marien)

Kinder 3166720 juli, Vater Stavanau Claus, Hausdiener, lässt taufen ein Kind, (Täufling nicht genannt) Paten; David Gloxin, Hans Petersen, Christina Petersen (Marien tfb. S. 150, 116) (Christopher Hans Stavenow, müsterschreiber soldat)

 

Claus Stavenow steht zweimal Pate: am 21. Juni (ohne Jahresangabe) (6198_S00522) und am 21. März 1660 (6198_S00514 1660 Pate Dom). Da der Vater des Täuflings Arbeiter ist, vermute ich eher den Diener als Pate als den Kaufmann. 1665 21.6, 21.3 Clauss Stavenow, Pate, genannt als Reisiger Diener Jacobi taufbuchS 309-324.

 

[1]Franz Schubert Trauregister aus den ältesten Kirchenbüchern Schleswig Holsteins Von den Anfängen bis zum Jahre 1704. Band 7 Stadt Lübeck. 3 Lieferung, 1651-1675. Göttingen 1990. S 356.


Den Paten

David Gloxin (Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/David_Gloxin_(Politiker,_1597)

David Gloxin (* 16. März 1597 in Burg auf Fehmarn; † 26. Februar 1671 in Lübeck) war ein Bürgermeister und Diplomat der Hansestadt Lübeck.

Vorfahren
David Gloxins Familie stammte väterlicherseits aus Frankfurt an der Oder. Der Großvater Balthasar Gloxin († 1604) war in Arnswalde Pastor und Superintendent.[1] Dessen Bruder Benjamin Gloxin war Apotheker und Bürgermeister von Worms.

David Gloxins gleichnamiger Vater David (1568–1646) wurde nach dem Studium in Wien 1588 Rektor der Lateinschule in Woerden (Niederlande).[2] 1592 heiratete er dort seine erste Frau, David Gloxins Mutter Margareta von Hövelstein († 1609). Sie war die Tochter des Schultheiß Gisebrecht von Hövelstein in Bodegraven. Aus dieser Ehe stammen neben David dem Jüngeren die drei Töchter Elisabeth, Margaretha und Rahel und zwei weitere Söhne: Gysebrecht (* 1593) wurde Organist in Stettin und Balthasar (1601–1654) holsteinischer Kanzleirat und Lübecker Domherr.[3]

1595 ließ David Gloxin der Ältere sich als Stadtsekretär und Organist in Burg auf Fehmarn nieder, wo er später Ratsherr und 1630 Bürgermeister wurde. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er noch dreimal. Vier jüngere Halbgeschwister und die zweite Stiefmutter starben 1629 an der Pest, der die Hälfte der Einwohner von Fehmarn zum Opfer fielen. David Gloxin der Ältere heiratete anschließend noch ein viertes Mal und bekam einen weiteren Sohn, Benjamin. Er starb bei seinen älteren Söhnen in Lübeck. Sie errichteten ihm ein Epitaph in der Nikolaikirche in Burg.[4]


Leben
Gloxin wurde nach dem Tod der Mutter gemeinsam mit seinem Bruder Balthasar 1613 an die neu gegründete Fürstenschule des Joachimsthalschen Gymnasiums in Joachimsthal geschickt. Nach zwei Jahren wechselten sie an das Pädagogium in Stettin, wo die Schule abgeschlossen wurde.[5] Danach studierte er ab 1617 gemeinsam mit seinem Bruder Balthasar Rechtswissenschaften an den Universitäten Wittenberg und Rostock.[6] 1624 trennten sich ihre Wege. Balthasar trat in den Dienst des Lübecker Bischofs Johann Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf, während David zum Doktor der Rechtswissenschaften promovierte und als Begleiter zweier adliger junger Männer aus der Familie Pogwisch eine Bildungsreise unternahm, die ihn nach Holland, England, Frankreich und Spanien führte. Auf der Rückreise blieb er längere Zeit in den Städten Straßburg und Speyer. Anschließend war er als Advokat in Rostock tätig.

1632 trat er zunächst als Rat in die Dienste des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf. 1636 wurde er Domherr in Lübeck. Die Präbende überließ er 1642 seinem Bruder Balthasar, der sie seinem Sohn Friedrich Hans Gloxin (1635–1684), wie er herzoglicher Rat, vererbte.[7]

1642 wurde er Syndikus des Rats der Stadt Lübeck als Nachfolger des an einem Schlaganfall verstorbenen Syndicus Leonhard von der Borgh und entfaltete bald einen beachteten Arbeitsschwerpunkt in den Auswärtigen Angelegenheiten dieser Stadt. Bereits 1642 vertrat er die Stadt gemeinsam mit dem Ratsherrn und späteren Bürgermeister Hermann von Dorne am Dänischen Hof in Kopenhagen in Fragen des Sundzolls.

Verhandlungen nach dem Dreißigjährigen Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
David Gloxin vertrat die Stadt und gemeinsam mit dem Bremer Gesandten Gerhard Coccejus und dem Hamburger Gesandten Johann Christoph Meurer die Hanse von 1645 bis 1648 bei den Friedensverhandlungen in Osnabrück. Als Verhandlungsführer der Hanse forderte er die Wiederherstellung der Zustandes von 1618. Die Forderung auch der religiösen Restauration scheiterte am Protest katholischer Hansestädte wie Köln. Gloxin konnte aber die Reichsunmittelbarkeit der Städte Bremen, Hamburg und Lübeck sichern.[8] Gleichzeitig nahm er als Vertreter des Bistums Lübeck, des Herzogtums Sachsen-Lauenburg und der Grafschaft Mömpelgard am Fürstenrat teil. Es gelang ihm, die Existenz des Hochstifts Lübeck zu sichern, das als einziges protestantisches Fürstbistum im Reich bestehen blieb.

Abschließend war er Teilnehmer am Nürnberger Exekutionstag 1649 bis 1650, an den niedersächsischen Kreistagen 1649, 1652 und 1663 und am Reichstag zu Regensburg 1653/1654. Dabei stand er im engen Kontakt zu Otto von Guericke, dem Magdeburger Gesandten, dessen Forderungen nach Wiederherstellung der Reichsfreiheit von Magdeburg er unterstützte.[9] 1653 ernannte ihn Kaiser Ferdinand III. zum Kaiserlichen Rat.

Lübecker Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
1666 wurde David Gloxin in den Lübecker Rat und gleichzeitig zum Bürgermeister gewählt. Er erreichte 1663–1667 zugunsten der Stadt die Abweisung der Ansprüche des Lübecker Johannisklosters auf die Reichsunmittelbarkeit. Durch die Verfassungsreformen wie den Kassarezess stellte er sich gegen das Lübecker Patriziat und trat für Reformen des Staatswesens ein. Gemeinsam mit dem Bürgermeister Matthäus Rodde verhandelte er 1669 den Lübecker Bürgerrezess. Er gilt als der fähigste politische Kopf Lübecks im 17. Jahrhundert und darüber hinaus. Seinen Erfolg hatte der Mann mit starkem Selbstbewusstsein mit schweren Auseinandersetzungen um seine persönliche und politische Integrität zu bezahlen, welches sich in umfangreichen Schmähschriften widerspiegelt.

1659 richtete er die Gloxin-Stiftung in der Lübecker Schildstraße ein, wo er seit 1652 im Brömserhof (Nr. 12) wohnte. Das Gebäude wurde mit seinem Wappen verziert. Nach der Auflösung des Armengangs durch den Arzt Matthias Ludwig Leithoff wurde die Stiftung in die Große Gröpelgrube verlegt und sein Wappen dort 1819 an dem aus dem 17. Jahrhundert stammenden Gebäude angebracht.

1667 wurde er Vorsteher der Petrikirche, 1668 am Dom, St. Jacobi und dem Heiligen-Geist-Hospital, 1669 an St. Marien. Gemeinsam mit seinem Schwager verwaltete er das sogenannte Schabbel-Stipendium, das Heinrich Schabbel (1565–1639), ein Hamburger Verwandter seiner Frau, gestiftet hatte und das vielen begabten Lübeckern ein Studium ermöglichte, darunter auch seinem Enkel August Hermann Francke. Vermutlich war es auch er, der den Fehmarner Organisten Franz Tunder an die Marienkirche vermittelte.

Begraben wurde er im Lübecker Dom. Sein Epitaph im südlichen Seitenschiff wurde beim Luftangriff auf Lübeck am 29. März 1942 zerstört.[10]


Familie
David Gloxin heiratete am 8. Februar 1625 in Wismar Anna Schabbel, die Schwester des dortigen Bürgermeisters Heinrich Schabbel. Seine Tochter Margarethe Elisabeth (1629–1671) heiratete 1647 Valentin Heider, der mehrere protestantische Reichsstädte bei den Friedensverhandlungen in Osnabrück und Nürnberg vertrat.[11] Über seine Tochter Anna (1635–1709), die den Syndikus des Ratzeburger Domkapitels Johannes Francke heiratete, war David Gloxin Großvater von August Hermann Francke (1663–1727). Der jüngste Sohn Anton Heinrich (1645–1690) war Jurist und kaiserlicher Rat. Er übernahm von seinem Vater die Verwaltung der Familienstiftungen und unterstützte die jung verwitwete Schwester Anna bei der Erziehung ihrer Kinder. Zwei weitere Söhne Friedrich und David wurde schon als Kinder 1643 in Rostock immatrikuliert.[12] Friedrich starb 1654 als Student in Jena, als er einen Streit zwischen Kommilitonen schlichten wollte.[13] David und sein gleichaltriger Onkel, David Gloxins jüngster Halbbruder Benjamin Gloxin, starben ebenfalls als Studenten in Jena, beide wohl nach längerer Krankheit.[14] Seinem Bruder setzte David Gloxin ein Epitaph in der Kirche in Burg, welches 1671 durch seinen Sohn Anton Heinrich unter Verwendung des alten Porträts erneuert wurde.[15]


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
↑ Antjekathrin Graßmann: Gloxin. In: Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck 6, S. 98
↑ Antjekathrin Graßmann: Gloxin, David (1568–1646). In: Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck 6, S. 101f
↑ Antjekathrin Graßmann: Gloxin, Balthasar. In: Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck 6, S. 99f
↑ Das Epitaph trägt die Inschrift: Der Ehrenvester, großachtbarer, wohlgelehrter und wohlweiser Herr Bürgermeister David Gloxinius ist den 11. Sept. Anno 1646 im 79. Jahr seines Alters, nachdem er dieser Stadt in Kirchen und Regimente in die 54 Jahre treulich vorgestanden, selig in Gott entschlaffen und haben dessen hinterlebende 4 Söhne: Giesebrecht - D. David, der keyserl. freien Reichsstadt Lübeck Syndicus - D. Balthaser, dero zu Schleswig-Holstein regierenden fürstl. Durchlaucht Hofrat und Kanonikus des Thumberstiftes zu Lübeck - und Benjamin ihrem seligen Vater zu Ehren und gutter Gedechnis dieses Epitaphium nachsetzen lassen. (Epitaphe der Nikolaikirche Burg)
↑ Gustav Kramer: Beiträge zur Geschichte August Hermann Francke's: enthaltend den Briefwechsel Francke's und Spener's, Verlag der Buchhandlung des Waisenhauses, 1861, S. 5 (Digitalisat)
↑ Eintrag im Rostocker Matrikelportal, SS 1612, Nr. 39
↑ Wolfgang Prange: Verzeichnis der Domherren. In: Ders.: Bischof und Domkapitel zu Lübeck: Hochstift, Fürstentum und Landesteil 1160-1937. Lübeck: Schmidt-Römhild 2014 ISBN 978-3-7950-5215-7, S. 394 Nr. 257 (David Gloxin); 395 Nr. 268 (Balthasar Gloxin); 396 Nr. 273 (Friedrich Hans Gloxin)
↑ Rainer Postel: Zur "Erhaltung dern commercien und darüber habende privilegia". Hansische Politik auf dem Westfälischen Friedenskongreß. In: Heinz Duchhardt (Hg.): Der Westfälische Friede: Diplomatie, politische Zäsur, kulturelles Umfeld, Rezeptionsgeschichte. Historische Zeitschrift Beiheft 26 (1998), S. 523–540; S. 533
↑ Rudolf Engelhardt, Ditmar Schneider: "Ein ehrenfester Rath wird der gemeinen Stadt Nutzen beobachten". Neuerworbener Gericke-Brief vom westfälischen Friedenskongress aus Osnabrück, 7./17. Dezember 1646 (Memento des Originals vom 17. Oktober 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. In: Magdeburger Wissenschaftsjournal 2007, S. 38–47; S. 41f (pdf, abgerufen am 8. Dezember 2014)
↑ David Gloxins Epitaph im Lübecker Dom um 1920 auf bildindex.de; die Inschrift des Epitaphs gibt Georg Wilhelm Dittmer wieder.
↑ Werner Dobras: Heider, Valentin im Internet-Portal Westfälischer Frieden
↑ Matrikeleintrag von Friedrich.
↑ Titel der Grabrede auf Friedrich Gloxin
↑ Leichenpredigt für David Gloxin und "Personalia" im Anschluss an die Leichenpredigt auf Benjamin Gloxin
↑ Epitaphe der Nikolaikirche Burg

 

 

1667?-1698-1699-1704 Christoffer Hans Stabenau Soldat, Musterschreiber (Lübeck) St Marien

Geb um 1667, Clauss Stavenows Sohn, oder Jürgens Sohn? Oder Jochen Friedrich Stavenow in Röbel?


(Den Taufpaten tauchen auf, auch bei Friedrich Stavenows Kindtaufen in Bad Wilsnack, bei den v. Salderns.) 


1698 Christoffer Hans Stavenow Müsterschreib. Verheiratet mit Anna Elisabeth Kruse am 6.11.1698. St. Marien Kirche. Lübeck.

(Franz Schubert Trauregister aus den ältesten Kirchenbüchern Schleswig Holsteins von den anfängen bis zum Jahre 1704. Band 7 Stadt Lübeck. 4. Lieferung. 1676-1704. Göttingen 1991. S 523.) Christoffer Stabenau Steht Pate 1702, Marien Tfb. S 170 N. 18.

 

Kinder

Kinder 1 1699 Tochter Anna Agnetadec/aug 10 1699. Paten Fr. Anna Winkleren,Fr. Agneta v. Dahlen, H Johann Daniel Klatt. (St Marien)

 

Kinder 2 1701 Anton Joachim Stavenow. (St Marien) getauft am 28.3 1701. Ein Sohn von Christopher Stavenow, Müsterschreiber in der Her, Soldagstrasse. (Aegidius Kirche Taufregister). Paten. Herr Burgermeister Antonius Winkler, H. Doct Jochim von Dalen, Das Bmgm. H Doct. Wenlow Plesse/Mentz/Psh/Chlussen/Claussen?

Den Paten

Anton Winckler auch Anton Winkler (* 27. November 1637 in Lübeck; † 15. Februar 1707 ebenda) war Jurist und Bürgermeister der Hansestadt Lübeck. Anton Winckler wurde geboren als Sohn des Lübecker Syndikus Benedikt Winkler. Er besuchte 1655-59 die Universitäten von Leipzig und Heidelberg und machte seine Grand Tour nach Frankreich und Italien. Nach Tätigkeiten in Wien sowie beim Reichskammergericht in Speyer promovierte er im Jahr 1669 an der Universität Kiel zum Doktor der Rechte. 1670 war er Begleiter von Cay Rantzau auf einer Frankreich-Reise. Winckler wurde 1670 in Lübeck zum Ratsherrn erwählt. 1677 reiste er als Gesandter der Stadt an den Hof des Heiligen Römischen Reiches, um vom Kaiser einen Schutzbrief zu erlangen, weil die Dänen Lübecker Schiffe arrestiert hatten. 1680 war er als Vertreter der Stadt beim Reichskammergericht in der Auseinandersetzung um die Pfandschaft an der Stadt Mölln, die er drei Jahre später an den Herzog Julius Franz von Sachsen-Lauenburg gemeinsam mit dem Bürgermeister Hieronymus von Dorne zurückgeben musste. Im Rat wurde er 1694 zum Bürgermeister gewählt. Er wohnte in dem Haus Königstraße 81.

Joachim_von_Dale Joachim von Dale, auch von Dalen (* 1651 in Lübeck; † 2. Februar 1726 ebenda) war Jurist und Ratsherr der Hansestadt Lübeck. Dale entstammte nach eigenen Angaben der Adelsfamilie della Vallée. Sein Großvater Johanes von Dale, Erbherr auf Lillo, Chestele und Putte, war als Königlich Spanischer Rat in den Niederlanden und verließ Antwerpen 1580 während des Achtzigjährigen Krieges und zog nach Norddeutschland. Sein in Hamburg geborener Vater, der Kaufmann Joachim von Dale (1610–1669) wurde in Lübeck Mitglied und Ältermann der Korporation der Schonenfahrer. Sein Adel wurde 1667 von Kaiser Leopold I. anerkannt. Dale studierte von 1671 bis 1675 Rechtswissenschaften an den Universitäten Rostock[2] und Leipzig. Er wurde 1676 an der Universität Gießen zum Dr. beider Rechte promoviert. Seine Grand Tour führte ihn nach Italien, Wien und Prag. Ein halbes Jahr Aufenthalt in Paris schloss sich an. Danach lebte er zeitweilig in England und in Dänemark. Im Jahr 1695 wurde er in Lübeck in den Rat der Stadt erwählt. 1701 gehörte er gemeinsam mit dem Lübecker Syndicus Johann Georg Gutzmer und dem Ratsherrn Johann Westken einer Kommission an, die der in Lübeck nur geduldeten Reformierten Kirchengemeinde die Predigt in deutscher Sprache untersagen sollte; diese Initiative setze sich jedoch nicht durch.[3] Verstimmt wegen seiner zweimaligen Ubergehung bei den letzten Bürgermeisterwahlen[4], trat er 1708 aus dem Rat wieder aus und wurde zum Lübecker Residenten, also Gesandten des Kurfürstentums Hannover mit dem Titel Geheimer Kommerzrat ernannt.  Joachim von Dale heiratete in erster Ehe Katharina Margaretha, Tochter des Lübecker Bürgermeisters Bernhard Diedrich Brauer. Zur Hochzeit am 14. März 1681 schrieb Dietrich Buxtehude die Hochzeitskantate Schlagt, Künstler, die Pauken und Saiten (BuxWZ 122), die in der Düben-Sammlung erhalten ist.[6] Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor; der Sohn verstarb später in Leipzig. In zweiter Ehe heiratete er Agneta, geb. Bartels, Tochter des Lübecker Ratsherrn Diedrich (von) Bartels(1633–1689).[7] Diese Ehe war kinderlos. Dale war seit 1696 Eigentümer des Gutes Brandenbaum.[8] Seine Besitzergreifung des Gutes Brandenbaum war Gegenstand von Verfahren vor dem Reichskammergericht.

 

Kinder 3 1702 Margaretha Elisabeth. „Feb 1702 Ein Soldat, Christoff Stabenau. Paten Margaretha v Suhltz, Elisabeth Sahmkau, Das Kind Margaretha Elisabeth. (St Marien)

 

Kinder 4 1704 Sohn Hans Christoffer 20 oct 1704 – „Hans Stavenau Soldat, Müsterschreiber lasst taufen ein Sohn Hans Christoffer Paten, Christoph Ponsa, Hans Eggers, Peter Königs“ (St Marien Taufbuch s. 232 1704)

 

 

 

1692-1703-1705 Amtmann, Devin Stkr. ”Mönsterskrivare vid stadsmilisen” Jurgen (Georg) Christopher Stavenow (Lübeck und Stralsund)

1692-1705. Görgen Stavenow Devin Stkr. Std., F 6[1]Också mönsterskrivare i Stralsund.

Jurgen Christopher Stavenow., mönsterskriv. vid stadsmilisen i Lübeck, stod fadder 20.2 1703 (domens dopbok s. 204). Steht auch Pate am 1 februari 1702.

 

„an den Staatskommissar Martin Klinckowström, der Ihn im Winter 1695/1696 für 2250 Rthl Ebenfalls an das Heiliggeist Spital abtrat, das nun das ganze Dorf besass. Einwohner: 1 Jacob Fogt, Vollb., dient in Voigdehagen, 2 Görgen Stavenow, FM Pens., auf einem Bauernhof, gibt 20 Rthl Dienstgeld auf 12 Jahre, ist aber die 6 ersten Jahre frei…“

Historiche Kommission für Pommern, Historicher Atlas der Provinz Pommern, Band 3,Ausgabe 1 S 216.

 

[1]Vorpommenr II. Die Familienahmen in den Ausrechnungs bänden der shwedischen Landesaufnahme zwichen 1692- 1705.

 

 

 

1731-1767 Gottfried Stabenau Schneidermeister Lübeck

Gottfried Stabenow, Taufdatum:15. Mai 1707 St. Jakob, Stettin, Pommern, Vater:Jacob Stabenow Mutter Anna Radantinn.


Gottfried Stavenow., Schneidermeister. Eingeburgert 15.11 1731 (Burger Eidbuch S 190). Borgenärer, Christian  Günther och Georg Carl Rodau. Gestorben am 8 Juli 1767. (Domens dödbok S 66)

1731 Stavenau Gottfried Schneider, 15 nov Bürger. Gebühr 9 R. Bürgen: Christian Günther. Georg Carl Rodau. (Burger Ann. B. 1633 A S 688.)

Gottfried Stavenow (Stabenau) Schneider, Verheiratet 1 30.12.1731 mit Magdalena Steinkop, Im Dom. (B:15.11.1731).[1]1731 30 Aug. Stabenau Gottfried Schneider, Burger seit 15.11. Verheiraten mit Steinkop Margaretha. Hochzeit über 14 Tagen. (Dom Cop Bd 8 S, 118, 36). (Burg. Ann.B. 1633ff, s 688).

1732 Nov 13 Mitbürge des Schmieders Jacob Rohr. 1755 Juni 31 Mitbürge des Michael Hinrich Fischer.

1732 Gottfried Stabenow und Christian Günther „Bürgen“, für Detlef Otto in Lübeck.

1755 juli 31 Mitbürge des Perükmakers Michael Hinrich Fischer. (Burg Ann B 1633, H S 695, 846)

1766 april 4 Steht Pate.

Stabenau {Gottfried}: Pate am 4 April 1766 in Luebeck bei dem Taufe der Winckler {Anthon Christian Gottfried} Zwillingsohn von Georg Winkler und Anna Hummel. (Mai & Marquardt#1283). Not found in Kulberg, KS, T, published FSL, or Mai 1798.

Stabenau E.Dorothea}: Pate am 4 April 1766 in Luebeck, beim Taufe von Sophia Elisabeth Winckler Zwillingtochter von Georg Winkler und Anna Hummel. (Mai&Marquardt#1283).

 

Ehe 2

Gottfried Stabenow Schneider, verheiratet 2 26.10. 1738 mit Elisabeth, Doroth. Drews. St. Petri. (B:23.11.1731).[2]1738 21 Trin. abyanR. Stabenow Gottfried Schneider, verh mit Drews Elisabeth Dorothea. Hochzeit über 14 Tagen. (St Petri Cop. Bd. S. 69, 25) Elisabeth Dorothea Stabenau gest. Am 7 Sept. 1779. (Dom. Sterbreg. J. 115)

 

Kinder 1 1740 Christina Elisabeth. 4 nov. Gottfried Stabnauw ein Schneider wohnt in der Lühtzau/Lützowstrasse? tauft im Hause ein tochter Christina Elisabeth. Paten Hinrich Schutt, Christina Margaretha Schachten, Catharina Elistabeth Ausborn. domens dopbok 100/104.

 

Kinder 2 1742 Wilhelm Peter. 22 augusti. Gottfried Stabenau ein Schneider wohnt in der Domkirchgrube Tauft im hause ein Sohn Wilhelm Peter.

Paten Wilhelm Hinr Kroll, Peter Hinrich Schutten, Catharina Öhdegarten. Carstens getauftt N 69. Stabenow Gottfried Schneider, Dessen Sohn Peter gestorben am 9 mai 1757. 1767 Juli 8 Stabenau Gottfried, Schneidermeister Gest. (Dom. S Reg S 66)

 

[1]Franz Schubert, Trauregister aus den ältesten Kirchenbüchern Schleswig Holsteins. Von 1705-1750. Band 7 Stadt Lübeck. 1 Lieferung: Dom, St Marien, St Petri. Göttingen 1994. S 31.

[2]Franz Schubert, Trauregister aus den ältesten Kirchenbüchern Schleswig Holsteins. Von 1705-1750. Band 7 Stadt Lübeck. 1 Lieferung: Dom, St Marien, St Petri. Göttingen 1994. S 180.