LINIE II Berlin

 

STAVENOW

 

WOLDENBERG II WRIEZEN PRITZWALK BERLIN 

 

1550 - 1613 Herr Friedrich IV, Johanniter, Amtmann Sonnenburg (Wriezen). Woldenberg Linie II 

1593 Kauft 1 Hf. in Woldenberg.

1613 Ernennt als Amtmann in Sonnenburg. Als Ritter und Amtmann des Johanniterordens, kannte er den damaligen Großmeister Merten von Hohenstein offensichtlich gut. 


Zäckerick an der Oder Neumark 10 km ost von Wrietzen.

Frühe Hinweise über ”Scholtzen Haus und Scholze” finden sich im Grüneberger Amtsbuch von 1664.[1]”Dieses Scholtzen Haus sist vor dieser Zeit ein Lehngerichte gewessen undt bey dem Herr Meister zue Sonnenburgk zu Lehn gegangen, es hat aber solches die gnädige Herrschaft Vermöge des Kauffbrieffes in anno: 1613 den 6 Martj, durch H. Berent von Kettwigen, Haubtman zu Rampitz, H. Friedrich von Stabenauen, auch Haubtmann zue Sonnenburgk, H. Johan Grellen Cammermeistern undt Peter Heiningken (Heinecke), damaligen Amptschreibern zu Grünenbergk umb undt vor 900 Thllr kauffsweise an sich bringen lassen, wie der Kauffbrieff mit mehrern im Munde führet””Der iezige Scholtze Matthes Falckenbergk ist nur ein gesezter Scholtz, jedoch jat sein vorfahre oder Stieffvater Georgk Künzel, welcher den Krug zu Zeckerigk gehabt unndt in anno: 1627 den 13 july lautt Vertrags kauffweise die gned. Herrschaft solchen an sich genomme undt diesen George Künzel zu einem Scholzen Ambt hat sich genommen, mit altem Treu undt Fleiss solches zu bestellen, undt dz zeinige zu thun, wass vorige gesetzte Scholzen gethan undt geleistet haben”

[1]BLHA. Rep 98 Johanniterorden Ballei Brandenburg, Amtsbuch Grüneberg 1665, Nr 4104 (Amtsbuch der Komturei Grünberg” mit Angabe von Besitznachfolgern)), 4105 (Amts Haus Buch des Ordens Amtes Gruneberg”), 4106 (. Newgemachtes Hauss= oder Amtbuch bey dem fürstl. Nassawischen Ordens Ambte Grünenberk, mit Anfangk des 1664ten Jahres”)

(Zäckerick an der Oder Dorf der Fischer und der Löwinge. Dr. Thomas Wagner 2013 S. 112)


Als Amtmann in Sonnenburg, wohnte der Familie wohl in Wriezen (5 km von Sonnenburg). 


1614 Friederich von Stavenow 16 Idem nomine Balzer Pfuels, wegen 11 Hufen zu Woldenberge. Produciert Attestatum aus der Landschaft, daß Friedrich v. Stavenow 1 Hufe in Anno 1593 ausgekaufft, und wären Hans Wagen Schützen in Ao. 1612 vier Hufen mit 1 Hof und 6 Hufen nebst 2 Höfen demselben in Anno 1614 frey gewilliget.

(Beiträge zu einem Neueren Landbuch der Marken Brandenburg Protocollum Der Erimenten im Ober Barnimschen Kreise, so den 7ten Januarn 1670 presentibus L.B. a Schwerin et L.B. a. Kanitze erschienen. s 359.)

1624 Noch 1 Hf in Woldenberg. 


1624 6 Hfr, 8 koss, 1 Pächtsschäfer, 1 Laufschmied, die Schäferknechte; 18 Hf, 40 JunkerHf, 4 PfarrHf, 1 KHf; Es gehen ab 1 Hof mit 1 Hf, so v. Stavenow (1593 ausgekauft), und 3 Höfe mit 10 Hf, die Wagenschütz (1612 und 1614) freigewilligt wurden.

(Lieselott Enders Hist. Ortslexicon, teil Barnim VI, Weimar 1980. S. 634.)


Generation 1 in Pritzwalk - kommen aus Wriezen. Die drei Stavenows, Caspar, Jürgen und Achim sind wohl gebrüder. Ihren Vater ist Wahrscheinlich Friedrich IV, Woldenberg Linie II (oder dessen Bruder Heinrich).   

Kinder - wohl die volgende Söhne

Kinder 1 ca 1575 Achim Pritzwalk

Kinder 2 ca 1590 Jürgen Pritzwalk nach Havelberg

Kinder 3 ca 1593 Caspar I Kammerjunge dem Grafen Martin von Hohenstein. Aus Wriezen nach Pritzwalk


(Kinder 4? ca 1592 Merten - Wohl ein Sohn Nicolaus IV)



Ca 1588-1654 Caspar Stavenow aus (Wriezen) nach (Pritzwalk)

1607 Caspar Stabeno ernennt als Pate in Wriezen mit Burgermeister Jacob Stabenow.

1607 2 Martii, H Johan Thielen und Annas Sohn Georgius. Comp (Paten) B. Jacob Stabenow, Landtag Ulrich, Caspar Stabeno, Die Hans Peter, Die B. Christopherus Ehefrau.

Diesen umstand könnte eventuell sprechen für das der Burgermeister Jacob Stabenow II der Vater ist.


1609 Gnadenkammerjunge der Herrenmeister des Johanniterordens.

Er bekam wohl diese Gelegenheit wahrscheinlich aufgrund der Position seines Vaters im Johanniterorden. 


Zunächst finden wir doch das Caspar als Kammerjunge beim Herrenmeisters des Johanniterordens, dem Grafen Martin von Hohenstein. Im Jahr 1609 ritt er als Küritzritter im Begräbniss seines Herrn. Am 5. Mai 1609 stirbt Martin von Hohenstein im Alter von vierundachtzig Jahren in der Ordensburg Sonnenburg, wird jedoch, am 10. Juni 1609 unter großem Geleit in St. Katharinen bestattet.


Friedrich IV, Michael I:s Sohn (Pfarrer zu Neukirch in Schlesien Linie II) wurde Hauptmann zu Sonnenburg (Hauptschloss des Johanniterordens Balley Brandenburg) und wurde ernennt im Jahr 1613 (Sieh Zäckerick an der Oder, Dorf der Fischer und der Löwinge Dr. Thomas Wagner Seite 112).

Friedrich IV kennte natürlich der Herrenmeister Martin von Hohensten als Ordensbruder sehr gut.

Ob Merten I Sohn zu Friedrich IV war, könnte es so sein das der Hohenmeister Martin von Hohenstein stand als Pate beim Kindtaufen. Dieses könnte natürlich nur mit den aktuellen Kirchenbuch verifiziert werden. Wir wissen doch nicht wo er getauft worden war. Merten I, ging später nach Stralsund vor 1619 und lasst sein Sohn Merten II in dort tauffen. Als Nicolaus VII erst Johanniter geworden ist im Jahr 1616, wurde es nicht stimmen wenn sein Sohn Caspar schon 1609, bevor Ihm Johanniter ritter wurde.  

Durch diese Bekanntschaft hätte sich jedoch die Gelegenheit ergeben, Kammerherr des Großmeisters zu werden für Caspar Stavenow vor 1609. Deshalb ist wohl Nicolaus VII unten nicht Caspars Vater, als er erst 1616 zum Johanniter Ritter geschlagen wurde.  


Nickolaus VII (Peters IV + 1577 Sohn) ist im Jahr 1600 im Adelsverzeichniss Brandenburgs ernennt (Nickel Peters Sel. Sohn). Der ist im Jahr 1613 Hofmeister beim Hof der Markgrafen Johan Georg von Jägerndorf geworden. Er wurde im Jahr 1616 zum Johanniter Ritter geschlagen unter Markgraf Johan Georg von Jägerndorf. Zu dieser Zeit gab es zwei Markgrafen, (Markgraf Johan Georg besass Herzogthum Jägerndorf). Markgraf Johann Georg von Brandenburg (* 16. Dezember 1577 in Wolmirstedt; † 2. März 1624 in Leutschau) war von 1592 bis 1604 Administrator des Bistums Straßburg, ab 1606 Herzog zu Jägerndorf und ab 1616 Herrenmeister der Ballei Brandenburg des Johanniterordens. Johann Georg stammte aus dem deutschen Fürstenhaus Hohenzollern. Nicolaus VII Trat im dienst der im Jahr 1624 gestorbenen Johan Georg von Jägerndorf. Der Markgraf verlor Jägerndorf im Krieg gegend die Katholichen Truppen. Markgraf Johan Georg starb kurtz danach. Nicolaus VII, könnte also wohl der Vater Merten I:s sein, scheint doch zu Jüng Vater Achims, Caspars und Jürgens zu sein. Könnte also wohl vor 1616 auch nicht einen Position für einem Sohn bei den Johanniter Orden zu ordnen.

 

1609 Gräflichen Gnaden Kammerjunge Caspar Stavenow (Schwedt).

1481 erwarb Johann I. von Hohnstein die Herrschaft Schwedt. Durch die Hohensteins erlebte die Stadt einen ersten Aufschwung. Insbesondere wurden Straßen, Brücken und Dämme gebaut. Kurz hintereinander wurde der Oderzoll (1505) und das Stadtrecht (1513) erneuert. Vierraden erhielt nach dem Schwedter Vorbild 1515 eigenes Stadtrecht. Aber auch kirchliche Dinge wurden durchgesetzt: die Reformation und die Neuausstattung der Katharinenkirche. 1587 wurde ein weiteres Mal das Stadtrecht erneuert. Mit dem Tode Martin von Hohensteins starben die thüringischen Herrscher 1609 aus und gleichzeitig ging die erste glanzvolle Zeit Schwedts zu Ende. Schwedt wurde auch nicht vom Dreißigjährigen Krieg verschont, da die Stadt ein wichtiger Kreuzungspunkt der Straßen von Stettin und Prenzlau nach Berlin und Frankfurt (Oder) war. In fast zwanzig Jahren wurde Schwedt 32 Mal geplündert. 1626 stellten Schwedt und Vierraden 25 bzw. neun bewaffnete Ritter mit Knechten für das Landesaufgebot. 1631 befand sich das Feldlager des schwedischen Königs Gustav Adolf bei Schwedt. 1637 wurde Schwedt wieder von kaiserlichen Söldnern besetzt. Die Schweden unter der Führung von General Banér forderten die Kapitulation, aber man gab nicht nach. So schoss der General Brandkugeln auf die Stadt, so dass sie in Flammen unterging. Zum Schluss waren es wohl nur noch 26 Bürger, die dort blieben.

 

Beschreibung des am 20. Juni 1609 in der Pfarrkirche zu Schwedt stattgehabten Leichenbegängnisse des Grafen Martin von Hohenstein, Herrenmeister der Balley Brandenburg des Johanniter Ordens. (Mitgetheilt von Dr Geisheim)

Nachstehende Beschreibung des feierlichen Leichenbegängnisfest des Grafen Martin von Hohenstein, der seiner persönlichen Eigenschaften wegen unter den Herrenmeistern, welche der Balley Brandenburg vorgestanden haben, eine hervorragende Stellung einnimmt, ist dem Bericht entnommen, den der bei demselben fungirende Geistliche der damalige Gräflich Hohensteinsche Hofprediger Gottschalk Bünting, seiner bei dieser Veranlassung gehaltenen und nachher in Druck gegebenen eichenpredigt (Alt Stettin bei Martin Müller 1609 4 min.) beigefügt hat.   Der von dem Gräflichen Schlosse aus nach der Pfarrkirche sich bewegende feierliche Zug wurde eröffnet durch den Hlagigter SoKoIse Herrn Joachim Wetzel, welcher ein mit Tuch überzogenes Leich Kreutze vorantrug, welchem die Schüler folgten, denen 20 Trauermäntel gegeben worden waren sowie Zindel und Hüte, und gingen neben ihnen 3 Schuldiener, ebenfalls mit Trauermänteln und Binden.   An die Schule schlössen sich die Pfarrer von Schwedt, Sonnenburg Bierraden und Neuhansen an. Den nun folgenden drei Ordens Hauptleuten: Joachim von Ilow, Hauptmann zu Sonnenburg, Friedrich von Höhendorf, Hauptmann zu Schenkender, und Matz von Seidlitz, Hauptmann zu Friedland, schritten 3 Trompeter voran, deren Trompeten mit Tuch überzogen und mit Binden bewunden waren und von ihnen niederwärts gehalten wurden.Dicht hinter den Ordenshauptleuten kamen drei Fahnen, in deren jeder ein Wappen abgebildet war, und hinter jeder derselben wurde ein Gaul, geführt von denen jeder mit dem entsprechenden Wappen der vorangetragenen Fahne bekleidet war und zwar so, daß dasselbe einmal an der Stirn des Pferdes und dann an jeder Hüfte angebracht war.   Die erste Fahne, mit dem Gräflich Hohensteinschen Wappen, wurde getragen von Ernst Ludwig von der Heyde; das Roß führte Hans von Jlow.   Die zweite Fahne, mit dem Ordenskreuze trug Joachim von Trampe, und das Roß führte Ernst Ludwig von Normann. Die dritte Fahne mit dem Ordenskreuz und dem Hohensteinschen Wappen getragen von Joachim von Klöden und das Roß geführt von dem Stallmeister des verstorbenen Grafen Joachim von Schwanbeck.  Nach diesen ritt in vollem Cüraß auf einem reich geschmückten Pferde Ihrer Gräflichen Gnaden Kammer Junge Caspar von Stavenow. Hinter diesem folgte der Kammer Junker des Grafen Jobst von Runstedt welcher das Hohensteinsche Wappen in Holz geschnitten und mit seinen Farben gemalt vorher trug. Hinter diesem folgte der Kammer Junker des Grafen Jobst von Runstedt welcher das Hohensteinsche Wappen in Holz geschnitten und mit seinen Farben gemalt vorher trug.   Hiernüchst trug der Comthur zu Werben Hans von Redern das Johanniter Kreuz auf einem sammtnen Kissen mit einer langen Trauerbinde.

Ihm folgte der Ordens Kanzler David Geisler welcher auch auf einem fammtnen Kissen mit einer langen Trauerbinde das große Regal oder Jnsiegel des Verstorbenen trug   Sodann der Hauptmann zu Schwedt Joachim von Winterfeld mit dem Ordensschwert welches auch mit schwarzem Tuch überzogen war und auch mit der Spitze niederwärts getragen wurde. Hierauf folgte die Leiche selbst welche von folgenden 12 Edelleuten getragen wurde. Georg von Berfelde, HanS Wolf von Stege, Adam von Strauß, Wolf von Thierbach, Hans Christoph von Stegelitz, Gerd von Meseberg, Philipp Heinrich von Weichmar, Hans von Weidenbach, Friedrich von Wichmannsdorf, Joachim von Wichmannsdorf, Christoph von Wehrend, Martin von Greifenberg.   Neben der Leiche wurden von 16 Edelknaben Lichter auf Stangen getragen an deren jeder eines der Wappen der 16 Ahnen des Grafen geheftet mar. Außerdem gingen neben der Leiche noch zwei Gräfliche Kammerjungen desgleichen noch auf jeder Seite 4 Trabanten mit den Spitzen der Hellebarden welche sie trugen ebenfalls niederwärts getragen. Hieran schloß sich nunmehr ein langer stattlicher Zug der Leidtragen und Freunde.

 

Taufbuch Pritzwalk, St. Nikolai

Kinder 1 1612 Elisabeth

1612/14.04.: hat Casper Stafenow eine Tochter taufen lassen mit Namen Elisabeth – Die gewattern sind gewesen H Johannis Kemnitz, H. Johannes Conow. Met Nimans Fair Frau. Hans Lippens Frua, und Anna Lippens.

Ûber den Paten

H. Johannes Conow, Archdiakonus zu Havelberg, geb. in Perleberg, gestorben 1687. Heirat 1632 mit Ursula Michaelis)
H. Johannes Chemnitz, g 8 aug 1586 Pritzwalk, + 13 mai 1621 in Kyritz, Vater zu Hieronymus Chemnitz)

 

Kinder 2 und 3 1614 Tomas und Jochim

Taufbuch Pritzwalk, St. Nikolai 1614/23.07.:

hat Kasper Stafenow zwei Söhne taufen lassen, Zwillinge, der Erstgeborne heißt Thomas –die Paten sind gewesen Jochim Käter, Jochim Krimmanden, Johannes Janens Efr, Bonhar Hinzen Frau und J Anna Hunifels,

der andere Sohn heißt Jochim – die Paten waren Jochim Jäger, Hans Nieman, Pfiling Burmeister, Hans Criegen sein Frau, und G: Catharina Kosen,


1628 Immatrikulation Rostock. Ioachimus Stavenowius Pritzwaldensis.

 

1614/27 Caspar Stafenows kind begraben am 12 august.

(1613 24 Juli Jochim Kemniz, tochter Elisabeth geb.)

1635 Caspar Stafenow, nennung in Liquidation 1635. - Pritzwalk wird geplündert Georg Grüneberg, Die Prignitz und ihre städtische Bevölkerung im 17. Jahrhundert s 213.

1654 Casper Stauenow, nennung in Feuerstellenverz 1654. Genannt als Vorbesitzer. (Georg Grüneberg, Die Prignitz und ihre städtische Bevölkerung im 17. Jahrhundert s 224).

 

Hannover: NLA HA, Celle Br. 58, Nr. 675 - Stadt Lüchow gegen Ursula Dorn, Caspar Stavenows Witwe, wegen Beleidigung 1663 - 1666

Kein Stavenow taufen, trauungen oder tote war in Lüchow zu finden. Die haben dort wohl nicht gewohnt. (Klatt)


Ca 1590-1651 Procurator Jürgen Stavenow (Pritzwalk) nach (Havelberg)

Pritzwalk 1651/6: Jörgen Stavenow 27 ejusdem mensis (desselben Monats) [welcher Monat gemeint ist, ist unklar; zwei Zeilen darüber heißt es 11. März, in der Zeile darunter wohl 24., wobei ich diese Monatsbezeichnung nicht lesen kann {vielleicht auch ejusdem}; der Todestag wird also frühestens der 27. März sein]

 

1610 Jürgen Stabenaw, nennung in Musterung 1610. Beruf Hellebartirer. Georg Grüneberg, Die Prignitz und ihre städtische Bevölkerung im 17. Jahrhundert s 210.

 

Pate in Havelberg

1632 Jürgen Stavenow Steht Pate bem Taufe Peter Stavenows Sohn Jürgen.

Paten: Joachim Bex? Procurator Jürgen Stavenow, Hans Langerwische, Uxor Barthold Begtorf, Uxor Jacob Dahlen.

 

Besitzer in Havelberg

1654 Jürgen Stavenau, nennung in Feuerstellenwerz 1654. Genannt als Besitzer (Georg Grüneberg, Die Prignitz und ihre städtische Bevölkerung im 17. Jahrhundert s 35.)

 

1666 Dorothea Helwig, Gurgen Stawenows ehefrau gestorben am 29 May 1666. Havelberg

 

Ehe 1

Pritzwalk 1610/211: Jürgen Stabenow (??? das Wort zwischen Stabenow und Frau kann ich nicht entziffern) Frau

Kinder unbekannte

 

Ehe 2

Taufbuch Pritzwalk, St. Nikolai

Kinder 1 1612-1652: Jochim 19 februar hat Jurgen Stafenow einen Sohn Jochim tauffen lassen – keine Stavenow-Paten

Pritzwalk 1612/6: Jürgen Stafenowen Kindt 13. Februar Begraben.

1652 Joachim Stavenow in Köperberger Fischerkaten, Havelberg 40 J, Kein Sohn, Kein Knecht.  

 

Kinder 2 1613 Catharina - Am 10 april: hat Jurgen Stafenow eine Tochter taufen lassen mit Namen Catharina – keine Stavenow-Paten

Pritzwalk 1613/53: Jürgen Stafenows Kind (?) Juni Begraben

 

Kinder 3 1614 Jurgen - Am 11 september hat Jurgen Stafenoweinen Sohn taufen lassen mit Namen Jurgen – die paten sind gewesen Jochim Kemnitz, Jochim Jochim Feun, Jochim Christpher Molle, Achim Stafenowen sein Frau und Labart Gotschalks.

1614/41 Jürgen Stafenows Kindt. Begraben am 15 december 1614.eine Patin war „Achim Stafenowen Frau“

Pritzwalk 1614/41: Jürgen Stafenows Kindt 15. Dezember Begraben

 

Kinder 4 1615 Johannes - Am 1 december hat Jurgen Stafenow einen Sohn taufen lassen mit Namen Johannes. - die paten sind gewesen Christoffer Kluts, Heinrichs Waren, Thomas Nieman, B. Johan Conowen Ehefrau und Fritz Heinichs.

 

Kinder 5 1618 Hinrich + 1618

und

Kinder 6 1618 Jurgen + 1618

- Am 20 august hat Jurgen Stafenow zwei Söhne, Zwillinge taufen lassen, der erste heißt Hinrich – die Paten sind gewesen Hinrich Kemnitz, Johannes Neiman, Jochim Mölleman, Jürgen Beyers Frau und Maria Halden.

 des andern Namen  ist Jurgen – die gevattern: Johannes Witte, Jürgen Mons, Michel Henning der Müller, Thomas Niemans Frau, und Catharina Stafenowen.

 

Pritzwalk 1618/32: Jürgen Stafenowen Kindt 3. September

Pritzwalk 1618/33: Jürgen Stafenowen ander Kindt 5. September

 

Ehe 3

1633 Jürgen Stavenow verh. mit Dorothea Helwig 26.08.1633 Havelberg.

 

Taufbuch Havelberg, (St. Laurentius)

Kinder 1 Anna 1633/66: Jürgen Stavenows Tochter Anna – Jochim Bale, Hans ?????? Uxor Peter Bützow, Uxor Valentin Hellewigs, Uxor Carsten Schröders (TB. St Laurentius 1611-1709)

[Unter dem Taufeintrag folgende Bemerkung] J(ürgen) St(avenow) ist mit seiner …und hat diese Witwe …Consistorii …lassen, hat aber dies Kind

 

Kinder 2 1637 Jürgen - 1637/12: Jürgen Stavenows Sohn Jürgen – Pate Der Herr Obrist Egmont Thammen Sohn, Joachim Peter.

Pritzwalk 1699/8: 8 Gürgen Stavenowen Toch(ter) Anna Maria 30. August Begraben       

 

10748 Resp.: Helwig, Albin, Breslau.  Praes, Stabenow, Heinrich von.

De modis acquirendae et dissolvendar patriae potestatis. Un.: Frankfurt/Oder 30.I. 1605.

Heinrich von Stabenow auf Woldenberg är sannolikt Jürgen Stavenows farbror? 


1575-1630 Achim Stavenow Alias Graf (Pritzwalk) 

1600 Achim Stavenow (Klein Beuster), Obern Boister - Ist ein Filial zu Gross Boister. Collator unter gn. Herr der Churfurst zu Brandenburg unter das Amt Tangermünde gelegen. Achim Stavenow Hat 123 Guld An Retardaten noch ausstehen, die sollen alsobald eingemahnt u. der Kirche zum besten auf Zins ausgetan warden. 

(Peter Ballerstedt Pacht u 27/1/2 Pf. Zins 27/1/2 Pfenn).[1] (Se Ballstedt)

 

Pritzwalk 1630/60: den 15. December Achim Stauenow alias Graf 60

 

Kinder

Kinder 1 1610

Pritzwalk 1610/306: Chim Stafenowen Kindt (?) Begraben - September

 

Taufen in Pritzwalk

Kinder 2 1612 Anna

1612/xx.10.: hat Jochim Stafenow eine Tochter taufen lassen mit Namen Anna – keine Stavenow-Paten.

5.12.1626 Joachim Dale oo Anna Stafenow Vater + Joachim (Verheiratet im Havelberg Stadtkirche) (Vgl. Joachim Dalen pate in Writzen)

 

Kinder 3 1619 Margarehta

1619/03.10.: hat Achim Stafenow [ich bin nicht sicher, daß der Name Stafenow heißt] eine Tochter taufen lassen mit Namen Margretha – keine Stavenow-Paten

 

Kinder 4 1623 Hinrich

1623/10.12.: hat Jochim Stafenow einen Sohn taufen lassen mit Namen Hinrich – keine Stavenow-Paten

 

Ur Herold V:Die Brandenbürgichen Kirchenovisitations und abschiedsregister bd. 1. (Berlin 1928-1931) s 98.

Veröffentlichungen, Volym 4, Avsnitt 1. Historische Kommission für die Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin Verlag DIE. S 98.

Die Abschiede der in den Jahren 1540-1542 in der Altmark gehaltenen ersten General Kirnchen Visitationen. Im Auftrag des Altmärkichen Geschichtsvereins Band 2.

Magdeburg 1907-1929. S 272.)


1623-1698 Herr Heinrich Stavenow aus Pritzwalk nach Wusterhausen

Kinder 1 Jonas-  Schäfer zu Vieskow. Verh. mit Catharina Machow. Zwei Söhne, 1 1672 David, 1669 ein Sohn, Name Fehlt.

Kinder 2 Balthsar, Verwalter Wusterhausen und Tietzow. 

Kinder 3 Friedrich. Reissiger Diener bei den v. Salderns. In Tramnitz, Pate bei Christian Wolters Kindtaufen 1708 und 1711. 


Herr Balthsar Stavenow Verwalter Wusterhausen und Tietzow

Ehe 1 Catharina Borschers 

Pate 1702 in Tramnitz, 1719 bei Christian Volters Taufe in Tramnitz, 26 april.


Kinder 1 1698 Heinrich 


1698-1741 Herr Heinrich Stavenow Arrendator Wustrau

Ehe 1 Catharina Euen. 

Kinder 1 Jacob Dietrich Stavenow, Erb und Braukrüger in Flatow. 

Kinder 2 Ernst Friedrich, verheiratet mit Chatharina Schönberg und Anna Dorothea Wegener. Krüger in Börnicke. Leibcomp. Zuwachs. 1736 Abschied in Berlin. + 1782 8 juni. 

Kinder 3 Johann Balthsar


Herr Ernst Friedrich Stavenow

Kinder 1 Herr Erdmann Dietrich Stavenow Lehn-Schulze in Manker.


Damit die Fahrt nicht gänzlich umsonst war, bin ich noch der Spur der Stavenow-Familie in Manker gefolgt, die Du bereits bei ancestry.de gefunden hast. Aber auch diese Familie stammt nicht aus Manker. Ich fand:

„Den 9ten Maji (1776) ist Herr Erdmann Dieterich Stavenau, Lehn-Schulze alhier, Herrn Ernst Friederich Staveno, Erb- und Brau-Krügers in Börnicke ehelicher Sohn, mit Frau Anna Dorothea Wegeners, seeligen Erdmann Gottfried Deters, gewesenen Frei-Schultzens hinterlaßene Witwe im Hause copuliret. Der Bräutigam und die Braut waren ein jeder von 36 Jahren.“ Rechnerisch sollten beide also etwa 1739 geboren sein. Aus dieser Ehe fand ich jedoch nur ein Kind:
- Johann Erdmann Gustav Stavenow, geboren 22. August 1777 als „des zeitigen Lehn-Schulzen Erdmann Dieterich Stavenow und Annen Dorotheen Wegeners Söhnlein“, getauft den 29. August 1777. Paten waren 1. Der Pastor J. H. L., 2. Herr Weber, Administrator der Lentzkeschen Mühle, 3. Gottfried Nolte, 4. Frau Vogten, 5. Jungfrau Jahnen, des Verwalters aus Rohrlack Otto Jahnen Tochter. Das Kind starb bereits am 16. März 1778 im Alter von sechs Monaten „am Husten“.
Ein weiteres Kind fand ich in Manker nicht, so daß ich davon ausgehen muß, daß diese Familie ohne Nachkommen blieb. Erdmann Dieterich starb am 6. November 1817 im Alter von 78 Jahren 1 Monat an Altersschwäche in Manker. In der Spalte des Kirchenbuches „ob der Verstorbene einen Gatten oder majorenne oder minorenne Kinder hinterlassen“ hat, ist ein Strich. Jedoch scheint diese spalte im Kirchenbuch nicht sehr sorgfältig geführt worden zu sein. Als seine Witwe am 24. März 1829 ebenfalls an Altersschwäche in Manker im Alter von 89 Jahren und 8 Monaten starb, sind bei ihr summarisch drei hinterlassene Kinder erwähnt. Diese scheinen wohl aus ihrer ersten Ehe zu stammen.
Nun haben wir die Spur, daß Erdmann Dieterich Stavenow wohl aus Börnicke stammt. Dieser Spur bin ich noch nachgegangen.
Leider setzen die Kirchenbücher von Börnicke erst 1730 ein.

Aber ich fand im Kirchenbuch von Börnicke:
Am 23. Januar 1737 heiratete Ernst Friederich Stavenow „der hiesige neue Krüger“, ehelicher mittlerer Sohn des Arendatoris Heinrich Stavenow in Wustrau, und Frau Catharina Euens, seeligen Johann Friderich Schöneberges, wailand Braukrügers alhier, nachgelassene Witwe“. Zum Bräutigam steht folgender Vermerk im Kirchenbuch; „Sponsus hatte einen förmlichen Abschied von dem Königlich Preußischen General Wachtmeister Alexander Graff von Dönhoff, bes dessen Regiment und Leib-Compagnie er als Zuwachs engagiert gewesen, de dato Berlin, den 16ten Januarii 1736 unter eigenhändiger Unterschrift und beigedrückten Regiments- und Gräflichen Insiegel“.
Kinder aus dieser Ehe waren:

Kinder 1 ~ Johann Balthasar Stavenow, geboren 30. April 1738 in Börnicke
Paten (ich nenne nur die aus jetziger Sicht wichtigsten, denn häufig hatten die Kinder 9 und mehr Paten, was einen ziemlichen Schreibaufwand bedeuten würde):
1. Johann Balthasar Stavenow, Herrn Heinrich Stavenow, Verwalters jüngster Sohn aus Wustrau (als der jüngere Bruder des Ernst Friedrich Stavenow)
6. Dorothea Sophia Stavenow, Matthias Boddiens, Freibauernfrau aus Dechtow
7. Catharina Schröder, Jacob Dietrich Stavenow, Krügersfrau aus Flatow
~ Erdmann Dieterich, geboren 5. Dezember 1739 in Börnicke – hatte sogar 12 Paten, dabei u. a.:
5. Jacob Dieterich Stavenow, Krüger in Flatow
7. Anna Margaretha Stavenow, Herrn Heinrich Stavenows Arendatoris Tochter aus Wustrau – also eine Schwester des Kindsvaters
~ Anna Elisabeth, geboren 30. Oktober 1741 in Börnicke – hatte 13 Paten, dabei u. a.:
1. Heinrich Stavenow, Arendator auf des Herrn von Gülen adligen Gütern in Wustrau
9. Dorothea Sophia Stavenow, des Freibauern Matthias Boddin Ehefrau aus Dechtow
10. Maria Catharina Schröders, Jacob Dieterich Stavenowes, des Krügers Frau aus Flatow


Kinder 2 ~ Ernst Friedrich, geboren 10. November 1744 in Börnicke – unter den fünf Paten kein Stavenow
Ernst Friedrich heiratete am 6. November 1766 in Börnicke Anna Louise Hartmann, Tochter des Martin Friedrich Hartmann, gewesener Erb- und Braukrüger in Ziezow.
Ein Kind – Luise Melasine – starb am 24. Juni 1781 im Alter von 8 Jahren, 9 Monaten und 2 ½ Wochen.
Ernst Friedrich Stavenow, der alte Erb- und Braukrüger starb am 8. Juni 1782 im Alter von 66 Jahren und 4 Monaten, nachdem er etliche Wochen bettlägerig gewesen war. Das ergibt als Geburtstag rechnerisch den 8. Februar 1716.
Seine Witwe starb am 22. August 1784 im Alter von 78 Jahren und 4 Tagen, was rechnerisch den 22. April 1706 als Geburtstag ergibt.

Im Kirchenbuch von Börnicke habe ich die Taufen habe ich bis 1755, die Trauungen bis 1780 und die Beerdigungen bis Ende 1784 durchgesehen.
Im Kirchenbuch von Dechtow, das ab 1612 vorliegt, fand ich auch die von Dir erwähnte Trauung:
Am 9. Juni 1723 heirateten Joachim Gade, Kietzkrüger in Alten Ruppin und Jungfrau Margaretha Elisabeth Stafenowen. Der Beruf des Bräutigams läßt eine Verwandtschaft zu dem oben genannten Ernst Friedrich Stavenow in Börnicke vermuten. Leider fehlt ein Hinweis auf die Herkunft der Braut. Im Kirchenbuch von Dechtow konnte ich um 1700 ihre Taufe nicht finden. Ich muß allerdings feststellen, daß das Buch kaum lesbar ist, weil die Schrift sehr stark durch das Papier durchschlägt.
Damit beende ich für heute und denke, daß die Fahrt zumindest die Erkenntnis gebracht hat, daß die Criegers zum Zeitpunkt der Taufe der Kinder des Dieterich Friedrich von Crieger noch nicht in Manker gelebt haben.


Herr Jacob Dietrich Stavenow, Erb und Braukrüger Flatow

Ehe 1 19.10 1735 Catharina Maria Schröder. 

Ehe 2 6.11 1748 Dorothea Sophia Bandemer.


Ehe 1

Kinder 1 1736 14.11 Dorothea

Kinder 2 1738 Ernst Dietrich Pat. Heinrich Stavenow, Arrendator Wustrau. u der Krüger Stavenow in Christindorf. 


Ehe 2

Kinder 3 1749  Dorothea Melasina

Kinder 4 1751 Erdmann Friedrich. Pat. Herr Johan Balthsar Stavenow aus Tietzow, Johan Friedrich Bandemer, Hr. Jahn Arrendator in Wustrau. Hr Carl Friedrich Granzow Königl. Feldmarschall.  

Kinder 5 1753 Jacob Dietrich 14 febr. Erb und Braukrüger Christindorf

Kinder 6 Dorothea Elisabeth 24 nov. 

1755 Jacob Friedrich

1760 Matthias Johann Friedrich Wilhelm. Braueigen und Eigenthümer in Berlin. + 23 Sep 1828 in Berlin (St Georgen)


1753 + vor 1811 Herr Jacob Dietrich Stavenow, Erb und Braukrüger Christindorf 

Kinder 1 1781 Dietrich Wilhelm Stavenow. 


 
1781-18?? Herr Dietrich Wilhelm Stawenow aus (Christindorf) nach (Berlin)
1811 Dietrich Wilhelm Stawenow, Verheiratet am 12 Jan. 1811 in Berlin, Burger und Kaufmann v. d. Markriegehandlung Werkriegehandlung alhier Robert Advent et t.p. fest. Nativet. Christi 1810. 30 J alt. (Geboren 1781) Verh. Mit Jungfer Carolina Sophia Ernst, 18 J alt. Vater der Braut: H Joh. Gottlieb Ernst. Vater der Brautigam: Selig H Jacob Dietrich Stawenow, Erb und Braukrüger zu Christinendorf bei Trebbin.


Kinder 1 1811 Augusta Wilhelmina Amalia Stawenow Geboren am 12. Apr 1811. Getauft am 23 Mai 1811 in Berlin. Vater: Diedrich Wilhelm Stawenow
Mutter: Carolina Sophia Stawenow Seitennummer: 17;18 (Quelle: Evangelische Kirche. Sankt Georgenkirche Berlin)

Kinder 2 1812 Carolina Juliana Emilia Stawenow Taufe (Baptism) Geburtsdatum: 21. Jul 1812 Taufdatum: 23. Jul 1812 Taufort: Berlin, Brandenburg, Preußen
Vater:  Ditrich Wilhelm Stawenow Mutter: Carolina Sophia Stawenow (Stadt oder Distrikt: Berlin Seitennummer: 133;134 St Georgen).

Kinder 3 1813 30 September Wilhelm Julius Stavenow. Vater H. Dietrich Wilhelm Stawenow, Bürger u. ????????. Mutter F. Carolina Sophia Geborenen Ernst. Paten .... 

Ehe 2
1814 In Potsdam copuliert Dietrich Wilhelm Stawenow Burger und Kaufmann. Ältester Sohn. 34 J Alt. Eltern sind Tot. Verh. Mit Jungfer Augusta Wilhelmina Kriewits. 26 J Alt. Eltern Consens. Vater der Braut H Valentin Kriewitz, Eigenthümer Bürger zu Schlossplatz,,,,, zu Potsdam

Kinder 4 1816 Charlotta Louisa Stawenow Geburtsdatum: 14. Nov 1816. Taufdatum: 8. Dez 1816.
Taufort: Berlin. Vater: Dietrich Wilhelm Stawenow Mutter: Augusta Wilhelmina Stawenow Stadt: Berlin St Georgen.
Seitennummer: 685;686.

Kinder 5 Friedrich Ferdinand Erb. und Braukrüger Christindorf. Ehe 1 Christine Blube. 


Bild unten

Wilhelm Julius Taufeintrag 30 September 1813


 

 

Ca 1770-1835 Fam Leibjäger bei S: Königl. Hoheit. Prinzen Radzivill Herr Friedrich Wilhelm Stabenow (Berlin)


Salchow, Churbrandenburgisches Vorwerk in der Altmark, im Tangermündichen Kreise und Königlichen Amte Neuendorf. Ist mit Kolonistenhausern bebaut.

(Geographisches Statistisch-Topografisches Lexikon von Obersachsen und der Ober- und Nieder Lausitz von Philipp Ludwig Hermann Röder Siebenter Band 1805 S 332). 


Herr Friedrich Wilhelm Stabenow, 38 Jahre Alt, Sohn zu den verstorbenen Amtmann Carl Friedrich Stabenow.

Leibjäger zu Hochfürstl. Durchlaucht, dem Fürsten Radzivill auf dem Palais vertraut. 16 oktober 1804 mit Marie Christiane Busse. Tochter zu Ludwig Busse. 

Evangelische Kirche. Dreifaltigkeitskirche Berlin.


Friedrich Wilhelm Stabenow, Leibjäger bey sein Königl. Hoheit das Prinzen Radzivill, aus Salchow?, in den Neumark Geburtig.

Mutter, Maria Christiane Busse. Geboren 1782. 

Wohnort der Eltern Vahnan Strasse No 2, Taufdatum 21 Juli.


Kinder 1 1805-1806 August Wilhelm Julius Stabenow, geboren am 8 juli. Taufdatum 21 Juli. 

Nahmen der Taufzeugen: S: Königl. Hoheit Prinz August Ferdinand. Hr Minister v. Buchholz, Hr Maire ????, Hr Olah. Timney, mad Behrens, Hr Major v. Löschebrand, Hr Landmarschalk v. Röder, Hr Bietz, Tischler, Mad. Cross, Mad Müller, Fraulein v. Buchholz, Mlle. Heyden. Mlle Ambosr. Hr Kaufmann Jädicke zu Tangermald, Mlle Sieck zu Ubritzen an den Elder. Mlle Bussen auf Schmaster in Sanennalk. 


Kinder 1 1805 August Wilhelm Julius. Geboren am 8 juli. Vater Friedrich Wilhelm Stavenow, Leibjäger bey S: Könlig. Hoheit das Prinzen Radzivill. Aus Selihn (Zellin)??? in den Kurmark geburtig. Mutter Maria Chritiane Busse. Wohnort der Eltern: VahnanStrasse? No 2. Taufdatum 21 Juli.

Nahmen der Taufzeugen. S: Königl. Hoheit Prinz August Ferdinand, Hr Minister v. Buchholz, Hr Maire ???????? ????????, Hr. Olah. Timney mad Behrens, Hr Major v. Löschebrand, Hr Landmarsalk v. Röder, Hr Bietz, Tischler, Mad. Cross, Mad. Müller, Fraulein v. Buchholz, Mlle. Heyden. Mlle Ambosr. Hr Kaufmann Jädicke zu Tangermald, Mlle Sieck, zu Ubritzen and den Elder Mlle Bussen als Schmaster? In sangennalk.


In Berlin gab es einen Palais Radzivill. Wo Chopin spielte in 1887. Bernhard Stavenow schreibte einen ersten Biographie von Fr. Chopin.


Bild unten

Taufeintrag KB 8 juli 1805. 


 

 

1815-1886 Zollinspector Julius Stavenow (Berlin) nach (New York)

Geboren am 30 September 1815 in Berlin (Oder 1813?)

Julius Stavenow emigrierte nach New York 1842. 

Adresse Albany City Ward 4 New York. 

Heiratete Emelie Kollenberg 1854. 

Julius Stavenow starb am 24 März 1886. 


Kinder 1 1860 Emely Amelia L. MAR 1860 • Troy, Rennselaer, New York


Kinder 2 Anette Ann geboren in januar 1864, New York.


Kinder 3 George Julius. Geboren am 21 Dec 1868 in Troy, Rensselaer, New York, USA. Tod 13 feb. 1937. Klerk, Mutual Nat. Bank, h. 106 N Second. 


Troy Daily Times Saturday Afternoon Mar 27 1886 - Death of Julius von Stavenow-A Classmate of Bismarck

There died in New York on Wednesday evening last (March 24) a German-American citicen of Troy. Julius von Stavenow, who was born of an illustrious noble family in Berlin, who was the classmate of Bismarck, and who began what would doubtless proved a distinguisched career in the military service of his country had he not voluntarily surrendered fortune, family, title and honors to become a plain citizen of the great republic. Mr. Stavenow was employed at the beginning of his illness, and had been for fifteen years previously as an inspector at the New York custom house. A severe cold suddenly developed into pneumonia and he died before many of his family and friends could be informed of his illness. Fortunately Mrs Stavenow visited him a day or two before he left the duties of his position and was with him at the time of his deceace. Mr Stavenow was born in Berlin, Germany, September 30, 1815, and was accordingly in the seventy second year of his age. His father dying when he was a youth, he was commited to the care of an uncle, who was the governor of the german province of Posen. His grandfather was a general in the Prussian army, and his own title in the ranks of the nobility was that of baron. The uncle placed young Stavenow at school in the Köenig Wilhem Gymnasium for the education of the sons of the nobility, and it was in this institution that he first met and became classmate with the present chancellor of Germany, the illustrious Prince Bismarck. Young Stavenow was of course, educated for the army, and at the age of eighteen he was a lieutenant in the corps commanded by the present emperor. In this capacity he was attached to the household of the Bishop of Posen, with whom he at once became a favourite and succeded in establishing the most intimate personal relations. It was while thus associated the tests of love for the bishop on one side and of loyalty to the government on the other were imposed upon him in a most painful manner. The government ordered the arrest of the bishop for some offence and lieut. Stavenow was charged with the duty of executing its decree. This he did in a way so tender as to still further endear him to the bishop; but Mr Stavenow always spoke of the arrest of his old friend as the most painful ordeal of his life. He had reached the rank of captain in the Prussian army, with every prospect of a distinguished social and military career, when in 1842 he determined to emigrate to America. His family sought for many years to induce him to return, and for a long time is name was borne on the rolls of the army. A remittance of something like 3000 thalers was sent him annually for several years, when, finding that he had determined to adopt America as his home, this was stopped, and Mr Stavenow, although unused to the ways of business, was compelled to adopt means of acquiring his own livelihood. The little money he had saved from his annuity was invested in trade in Albany, and subsequently in Troy and for a time, with the habits of economy which he had imposed upon himself, he succeded beyond his most sanguine expectations. But endorsements for a friend who proved profligate and dishonest and a fire which destroyed the last vestige of his property left him nearly, if not quite destitute, and for years Mr Stavenow supported himself in an humble way by teaching, cigarmaking and bookkeeping. He rarely, if ever, spoke of the brilliancy of his early prospects of fortune. One day a friend drew from him the story of his life. Fortunately that friend possessed some degree of political influence, and knowing Mr Stavenows fine ability and spotless integrity succeded in obtaining for him the position of inspector in the custom house at New York. Here for fifteen years he served the government with an intelligence, faithfulness and real which gained the respect of his superiors and secured for him the enjoyment of a moderately lucrative berth throughout the remainder of his life.  Mr Stavenow was one of the kindest, truest, best of men. All could read in his face the evidence of his goodness and kindness of heart, but only to a few was it given to know the true nobility of his character, or his great intelligence and manly worth. He was a gentleman always-and therein he filled the full measure of his noble birth. In his own land, with every advantage of rank, station and education, he could have aspired to the highest honours of the state or of the army, and doubtless he would have reached great distinction; and even here he might have attained eminence had he chosen to assert the qualities, innate and acquired, which he possessed, had he been less modest, less contemplative, less shrinking from association with fellows, and more assertive of that individuality which another less finely endowed would have used to gain the highest walks of life.

Mr Stavenow was married in Albany in 1854 to Emily Kollenberg, an educated and refined lady with, who survive him, sad with whom he lived with a degree of domestic happiness rarely if ever surpassed. Three children also survive him- Mrs. Rev. Dr. Mast of Syracuse, Mrs Wales of this city and George Stavenow, clerk in the Mutual bank. The funderal of Mr Stavenow will take place from the late residence No 106 North Second Street, at 9 o´clock tomorrow afternoon.

(Troy Daily Times Saturday Afternoon Mar 27 1886).

 

New York Times 30th of mars 1886.

A Classmate of Bismarck

Julius von Stavenow, who for some years was an inspector at the Custom House, died in New-York last Wednesday, and was buried on Sunday at Troy. He was born of a noble family in Berlin over 71 years ago, and at school was a classmate of Bismarck. He was entitled the rank of Baron, his grandfather having been a noted General of the Prussian Army, and his uncle, with whom he was placed yet a child, was Governor of the German province of Posen. Educated for the army, young von Stavenow rose to the rank of Captain, when he determined to emigrate to this country. His family sought a long time to influence him to return, and for several years his name continued on the Governement rolls, an annual remittence of 3000 thalers being sent him regularly till he sent back word that he had determined to become a citizen of the United States. Indorsements of the paper of a dishonest acquaintance bankrupted him 15 years ago, when through influential friends he obtained the post of inspector at the Custom House.

(The Ney York Times 30 März 1886)


General V. Zetteritz?